
Italienische Arbeitgeber, die für die Ernte 2026 und die Sommersaison Arbeitskräfte sichern wollen, haben sich den 12. Januar 2026 rot im Kalender markiert: An diesem Montag um 09:00 Uhr öffnet das Online-Immigrationsportal für 88.000 Anträge auf Saisonarbeitskräfte. Der eintägige Ansturm – landläufig als „Click-Day“ bekannt – ist die erste Tranche des neuen Flussdekrets und beschränkt sich auf Stellen in Landwirtschaft und Tourismus-Gastgewerbe.
Das diesjährige Kontingent liegt um 10 Prozent über dem ursprünglichen Saisonarbeitsplatz-Kontingent für 2025, was die positiven Prognosen für Agrarexporte und Rekordbuchungen an Italiens begehrter „balneare“ Küste widerspiegelt. Das Innenministerium erlaubte das Vorab-Ausfüllen der Formulare bis zum 7. Dezember 2025 und wird die Einreichungen elektronisch in Millisekunden-Reihenfolge bearbeiten. Arbeitgeber, die keine unterstützenden Verträge oder Tariflohnberechnungen hochladen, riskieren eine automatische Ablehnung – eine Schutzmaßnahme, die nach 14.000 Doppelanmeldungen im Vorjahr eingeführt wurde.
Sobald das Kontingent erschöpft ist – Experten rechnen mit nur wenigen Minuten – erhalten erfolgreiche Antragsteller eine elektronische Protokollnummer, die ihren Platz sichert. Die Ausländerbehörden müssen dann innerhalb von 30 Tagen die Nulla Osta ausstellen, eine Verkürzung von zuvor 60 Tagen. Saisonarbeiter können bis zu neun Monate bleiben und dürfen in eine unbefristete Beschäftigung wechseln, wenn sie vor der Ausreise ein Vollzeitangebot erhalten.
Für die Mobilitätsteams in Unternehmen lautet der praktische Rat: Due-Diligence-Prüfungen jetzt abschließen. Dazu gehört die Überprüfung von Unterkunftserklärungen, die genaue Bestimmung des zuständigen lokalen Sportello Unico per l’Immigrazione und die Vorbereitung von Notfallplänen für den Fall, dass Serverüberlastungen die Anträge verzögern. Unternehmen sollten zudem die Gewerkschaftsankündigungen im Auge behalten; kurzfristige Arbeitsniederlegungen in den Präfekturämtern 2024 führten zu Terminrückständen, die bis in den Frühling hineinreichten.
Blickt man voraus, bieten der Tourismussektor-Click-Day am 9. Februar und das breitere Nicht-Saisonarbeitsfenster am 16. Februar weitere Einstellungsmöglichkeiten. Landwirtschaftliche Großbetriebe wie Coldiretti warnen jedoch, dass Winterschnitt und Pflanzungen nicht warten können. Ein Verpassen des Januar-Fensters könnte daher bedeuten, dass Ernten ungesammelt auf den Feldern bleiben – ein Risiko, das globale Supply-Chain-Manager nicht ignorieren dürfen.
Das diesjährige Kontingent liegt um 10 Prozent über dem ursprünglichen Saisonarbeitsplatz-Kontingent für 2025, was die positiven Prognosen für Agrarexporte und Rekordbuchungen an Italiens begehrter „balneare“ Küste widerspiegelt. Das Innenministerium erlaubte das Vorab-Ausfüllen der Formulare bis zum 7. Dezember 2025 und wird die Einreichungen elektronisch in Millisekunden-Reihenfolge bearbeiten. Arbeitgeber, die keine unterstützenden Verträge oder Tariflohnberechnungen hochladen, riskieren eine automatische Ablehnung – eine Schutzmaßnahme, die nach 14.000 Doppelanmeldungen im Vorjahr eingeführt wurde.
Sobald das Kontingent erschöpft ist – Experten rechnen mit nur wenigen Minuten – erhalten erfolgreiche Antragsteller eine elektronische Protokollnummer, die ihren Platz sichert. Die Ausländerbehörden müssen dann innerhalb von 30 Tagen die Nulla Osta ausstellen, eine Verkürzung von zuvor 60 Tagen. Saisonarbeiter können bis zu neun Monate bleiben und dürfen in eine unbefristete Beschäftigung wechseln, wenn sie vor der Ausreise ein Vollzeitangebot erhalten.
Für die Mobilitätsteams in Unternehmen lautet der praktische Rat: Due-Diligence-Prüfungen jetzt abschließen. Dazu gehört die Überprüfung von Unterkunftserklärungen, die genaue Bestimmung des zuständigen lokalen Sportello Unico per l’Immigrazione und die Vorbereitung von Notfallplänen für den Fall, dass Serverüberlastungen die Anträge verzögern. Unternehmen sollten zudem die Gewerkschaftsankündigungen im Auge behalten; kurzfristige Arbeitsniederlegungen in den Präfekturämtern 2024 führten zu Terminrückständen, die bis in den Frühling hineinreichten.
Blickt man voraus, bieten der Tourismussektor-Click-Day am 9. Februar und das breitere Nicht-Saisonarbeitsfenster am 16. Februar weitere Einstellungsmöglichkeiten. Landwirtschaftliche Großbetriebe wie Coldiretti warnen jedoch, dass Winterschnitt und Pflanzungen nicht warten können. Ein Verpassen des Januar-Fensters könnte daher bedeuten, dass Ernten ungesammelt auf den Feldern bleiben – ein Risiko, das globale Supply-Chain-Manager nicht ignorieren dürfen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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