
Ab dem 1. Januar 2026 müssen Ausländer, die eine mehrjährige „carte de séjour“ oder eine 10-Jahres-Aufenthaltskarte für Frankreich beantragen, einen computergestützten Test mit 40 Fragen zu republikanischen Werten, Institutionen, Geschichte, Geografie und Alltagsleben bestehen. Diese Änderung, die das Innenministerium in einem Rundschreiben vom 8. Januar bestätigte, standardisiert eine Integrationsanforderung, die zuvor von den Präfekturen uneinheitlich gehandhabt wurde.
Die Kandidaten benötigen eine Punktzahl von 80 % und erhalten eine „Attestation de Réussite“, die ihrer Aufenthaltskarte beigelegt werden muss. Die Prüfung ist kostenlos, kann unbegrenzt wiederholt werden und wird landesweit von zugelassenen Stellen wie der Handelskammer Paris durchgeführt. Ausnahmen gelten für Antragsteller über 65 Jahre und Inhaber von Talent-Pass-Visa.
Diese neue Hürde kommt zusätzlich zu den gleichzeitig verschärften Sprachvorgaben: A2-Niveau für mehrjährige Karten, B1 für Langzeitkarten und B2 für die Einbürgerung. Anbieter im Bereich globale Mobilität warnen, dass die Terminvergabe für Prüfungen in Paris und Lyon inzwischen vier bis sechs Wochen dauern kann, was den Start von versetzten Mitarbeitern verzögern könnte. Unternehmen planen daher längere Vorlaufzeiten ein, sponsern Vorbereitungskurse und aktualisieren ihre Onboarding-Checklisten um die Attestation.
Kritiker bemängeln, dass die Reform die administrative Belastung für einkommensschwächere Migranten erhöht und eine Branche für kostenpflichtige Coaching-Dienste entstehen könnte. Die Regierung argumentiert hingegen, dass ein einheitlicher Bürgertest Transparenz und Integration fördert und Betrug vorbeugt.
Mit über 260.000 ausgestellten Aufenthaltstiteln im Jahr 2024 rechnen die Behörden künftig mit mindestens 100.000 Prüfungsanwärtern jährlich. Eine Online-Testoption könnte später 2026 eingeführt werden, derzeit ist jedoch die persönliche Anwesenheit Pflicht – eine frühzeitige Terminbuchung ist daher für zeitkritische Einsätze unerlässlich.
Die Kandidaten benötigen eine Punktzahl von 80 % und erhalten eine „Attestation de Réussite“, die ihrer Aufenthaltskarte beigelegt werden muss. Die Prüfung ist kostenlos, kann unbegrenzt wiederholt werden und wird landesweit von zugelassenen Stellen wie der Handelskammer Paris durchgeführt. Ausnahmen gelten für Antragsteller über 65 Jahre und Inhaber von Talent-Pass-Visa.
Diese neue Hürde kommt zusätzlich zu den gleichzeitig verschärften Sprachvorgaben: A2-Niveau für mehrjährige Karten, B1 für Langzeitkarten und B2 für die Einbürgerung. Anbieter im Bereich globale Mobilität warnen, dass die Terminvergabe für Prüfungen in Paris und Lyon inzwischen vier bis sechs Wochen dauern kann, was den Start von versetzten Mitarbeitern verzögern könnte. Unternehmen planen daher längere Vorlaufzeiten ein, sponsern Vorbereitungskurse und aktualisieren ihre Onboarding-Checklisten um die Attestation.
Kritiker bemängeln, dass die Reform die administrative Belastung für einkommensschwächere Migranten erhöht und eine Branche für kostenpflichtige Coaching-Dienste entstehen könnte. Die Regierung argumentiert hingegen, dass ein einheitlicher Bürgertest Transparenz und Integration fördert und Betrug vorbeugt.
Mit über 260.000 ausgestellten Aufenthaltstiteln im Jahr 2024 rechnen die Behörden künftig mit mindestens 100.000 Prüfungsanwärtern jährlich. Eine Online-Testoption könnte später 2026 eingeführt werden, derzeit ist jedoch die persönliche Anwesenheit Pflicht – eine frühzeitige Terminbuchung ist daher für zeitkritische Einsätze unerlässlich.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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