
Am 11. Januar 2026 veröffentlichte die Mobilitätsplattform Jobbatical eine zusammengefasste Übersicht für Arbeitgeber zu den in diesem Jahr in Kraft tretenden Änderungen der Einwanderungsbestimmungen. Die zentrale Botschaft lautet: Das Vereinigte Königreich erhöht gleichzeitig die Anforderungen an Fachkräfte und digitalisiert seine Außengrenzen. (jobbatical.com)
Erstens hat das Innenministerium die Mindestanforderung an Englischkenntnisse für die Visa-Kategorien Skilled Worker, Scale-up und High Potential Individual von B1 (entspricht dem Niveau der mittleren Reife) auf B2 (Abiturniveau) angehoben. Ab dem 8. Januar 2026 müssen Anträge einen Nachweis über fortgeschrittene Englischkenntnisse in Sprechen, Hören, Lesen und Schreiben enthalten – etwa durch ein IELTS- oder Trinity SELT-Zertifikat. Arbeitgeber, die Kandidaten nicht vorab prüfen, riskieren Ablehnungen und teure Verzögerungen. (jobbatical.com)
Zweitens wird das Elektronische Reisegenehmigungssystem (ETA) ab dem 25. Februar 2026 von der Testphase zur vollständigen Umsetzung übergehen. Alle visumfreien Reisenden aus 85 Ländern – darunter USA, Kanada, Australien und EU-Mitgliedstaaten – müssen vor dem Boarding eine genehmigte ETA vorweisen. Fluggesellschaften führen Echtzeitprüfungen durch und verweigern die Beförderung bei fehlender digitaler Genehmigung. Unternehmen, die regelmäßig Kurzzeitbesucher ins Vereinigte Königreich bringen, sollten die ETA-Erfassung in ihre Reisebuchungsprozesse integrieren, um kurzfristige Absagen zu vermeiden. (jobbatical.com)
Drittens bestätigt die Regierung, dass sich die übliche Aufenthaltsdauer für die unbefristete Niederlassungserlaubnis (Indefinite Leave to Remain, ILR) von fünf auf zehn Jahre verdoppelt, wobei beschleunigte Verfahren (z. B. Global Talent) weiterhin bestehen bleiben. Personalabteilungen müssen daher langfristigere Bindungsstrategien für gesponserte Mitarbeitende entwickeln. Wichtig ist zudem, dass das Mindesteinkommen für Skilled Worker-Visa bei £41.700 bleibt, was den Finanzabteilungen kurzfristig Planungssicherheit bietet. (jobbatical.com)
Insgesamt deuten die Reformen auf eine politische Neuausrichtung hin: Weniger, aber hochqualifizierte Langzeitmigranten, strengere Kontrollen bei Kurzzeitaufenthalten und eine vollständig digitale Grenzabfertigung. Multinationale Unternehmen müssen ihre Rekrutierungspläne anpassen, Compliance-Checklisten aktualisieren und reisende Führungskräfte umgehend informieren.
Erstens hat das Innenministerium die Mindestanforderung an Englischkenntnisse für die Visa-Kategorien Skilled Worker, Scale-up und High Potential Individual von B1 (entspricht dem Niveau der mittleren Reife) auf B2 (Abiturniveau) angehoben. Ab dem 8. Januar 2026 müssen Anträge einen Nachweis über fortgeschrittene Englischkenntnisse in Sprechen, Hören, Lesen und Schreiben enthalten – etwa durch ein IELTS- oder Trinity SELT-Zertifikat. Arbeitgeber, die Kandidaten nicht vorab prüfen, riskieren Ablehnungen und teure Verzögerungen. (jobbatical.com)
Zweitens wird das Elektronische Reisegenehmigungssystem (ETA) ab dem 25. Februar 2026 von der Testphase zur vollständigen Umsetzung übergehen. Alle visumfreien Reisenden aus 85 Ländern – darunter USA, Kanada, Australien und EU-Mitgliedstaaten – müssen vor dem Boarding eine genehmigte ETA vorweisen. Fluggesellschaften führen Echtzeitprüfungen durch und verweigern die Beförderung bei fehlender digitaler Genehmigung. Unternehmen, die regelmäßig Kurzzeitbesucher ins Vereinigte Königreich bringen, sollten die ETA-Erfassung in ihre Reisebuchungsprozesse integrieren, um kurzfristige Absagen zu vermeiden. (jobbatical.com)
Drittens bestätigt die Regierung, dass sich die übliche Aufenthaltsdauer für die unbefristete Niederlassungserlaubnis (Indefinite Leave to Remain, ILR) von fünf auf zehn Jahre verdoppelt, wobei beschleunigte Verfahren (z. B. Global Talent) weiterhin bestehen bleiben. Personalabteilungen müssen daher langfristigere Bindungsstrategien für gesponserte Mitarbeitende entwickeln. Wichtig ist zudem, dass das Mindesteinkommen für Skilled Worker-Visa bei £41.700 bleibt, was den Finanzabteilungen kurzfristig Planungssicherheit bietet. (jobbatical.com)
Insgesamt deuten die Reformen auf eine politische Neuausrichtung hin: Weniger, aber hochqualifizierte Langzeitmigranten, strengere Kontrollen bei Kurzzeitaufenthalten und eine vollständig digitale Grenzabfertigung. Multinationale Unternehmen müssen ihre Rekrutierungspläne anpassen, Compliance-Checklisten aktualisieren und reisende Führungskräfte umgehend informieren.
Quelle: Jobbatical
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