
Das französische Generalkonsulat in Tunis gab am 12. Januar bekannt, dass die Ablehnungsquote für Schengen-Visumanträge im Jahr 2025 auf 18,1 % gesunken ist, nach 28,5 % im Jahr 2022. Die Zahl der genehmigten Anträge stieg auf 116.600, ein Plus von 11 % im Jahresvergleich, obwohl die Gesamtzahl der Anträge nur um 6 % zunahm. (managers.tn)
Konsul Dominique Mas führt die Verbesserung auf qualitativ hochwertigere Unterlagen zurück – unter anderem dank Aufklärungskampagnen zu Einkommensgrenzen und Reiseversicherungsregeln – sowie auf eine „ausgewogene Quote“, die mit Paris vereinbart wurde und Studierende sowie Geschäftsreisende priorisiert.
Für französische Unternehmen in Nordafrika sind das gute Nachrichten. Tunesien ist ein wichtiger Standort für Talente und Lieferketten in der Luft- und Raumfahrt sowie der Automobilbranche; erleichterte Kurzzeitvisa vereinfachen den Wechsel von Ingenieuren und Führungskräften zwischen den Standorten in Sfax, Tunis und Toulouse. Personalabteilungen sollten jedoch daran erinnern, dass die seit dem 1. Januar 2026 geltenden Sprach- und Bürgertests nur für Aufenthaltserlaubnisse gelten, nicht für Kurzzeit-Schengenvisa.
Blick in die Zukunft: Das Konsulat plant, im zweiten Quartal 2026 eine 48-Stunden-Schnellspur für häufig reisende Geschäftsleute zu testen. Bei Erfolg könnte dieses Modell auf Casablanca und Algier ausgeweitet werden, was die Mobilität im südlichen Nachbarschaftsraum der EU weiter erleichtern würde. (managers.tn)
Konsul Dominique Mas führt die Verbesserung auf qualitativ hochwertigere Unterlagen zurück – unter anderem dank Aufklärungskampagnen zu Einkommensgrenzen und Reiseversicherungsregeln – sowie auf eine „ausgewogene Quote“, die mit Paris vereinbart wurde und Studierende sowie Geschäftsreisende priorisiert.
Für französische Unternehmen in Nordafrika sind das gute Nachrichten. Tunesien ist ein wichtiger Standort für Talente und Lieferketten in der Luft- und Raumfahrt sowie der Automobilbranche; erleichterte Kurzzeitvisa vereinfachen den Wechsel von Ingenieuren und Führungskräften zwischen den Standorten in Sfax, Tunis und Toulouse. Personalabteilungen sollten jedoch daran erinnern, dass die seit dem 1. Januar 2026 geltenden Sprach- und Bürgertests nur für Aufenthaltserlaubnisse gelten, nicht für Kurzzeit-Schengenvisa.
Blick in die Zukunft: Das Konsulat plant, im zweiten Quartal 2026 eine 48-Stunden-Schnellspur für häufig reisende Geschäftsleute zu testen. Bei Erfolg könnte dieses Modell auf Casablanca und Algier ausgeweitet werden, was die Mobilität im südlichen Nachbarschaftsraum der EU weiter erleichtern würde. (managers.tn)
Quelle: Managers.tn