
Der marokkanische Straßengüterverkehr schlägt Alarm: Seit dem 5. Januar häufen sich die Ablehnungen von französischen Schengen-Visa, was zahlreiche Berufskraftfahrer in Nordafrika lahmlegt. Branchenvertreter, zitiert vom Medienportal Bladi, berichten von einem sprunghaften Anstieg der Ablehnungsquoten bei französischen Konsulaten in Rabat und den angeschlossenen TLS-Zentren seit Oktober. Dies stört die regelmäßigen Shuttle-Verkehre, die den Handel zwischen der EU und dem Maghreb aufrechterhalten.
Transportgewerkschaften melden, dass vollständige Antragsunterlagen – inklusive früherer Visa, Einladungsschreiben und Routenplänen – ohne Begründung abgelehnt werden. Die Bearbeitungszeiten für die wenigen Glücklichen, die einen Termin erhalten, haben sich von zehn Tagen vor einem Jahr auf über sechs Wochen verlängert. Infolgedessen haben Speditionsfirmen Touren zu französischen und spanischen Logistikzentren abgesagt, knappe Fahrer für den Inlandseinsatz umdisponiert und Strafkosten für verpasste Lieferfenster in Kauf genommen.
Der Engpass trifft gerade in der saisonalen Hochphase der Agrar- und Lebensmittel-Exporte zu französischen Supermarktketten. Kühltransportspezialisten warnen, dass bei anhaltendem Rückstau verderbliche Waren wie Zitrusfrüchte und frühes Gemüse binnen zwei Wochen auf Luftfracht umgestellt werden müssten – eine deutlich teurere Transportart, die Preiserhöhungen im EU-Einzelhandel nach sich ziehen könnte.
Für Firmen-Mobilitätsteams ist dies eine Warnung: Selbst Kurzzeit-C-Visa können zum Nadelöhr werden, wenn die Konsularkapazitäten knapp sind. Unternehmen, die Mitarbeiter zwischen Frankreich und Marokko entsenden, sollten Termine Monate im Voraus buchen und, wo möglich, Mehrfacheinreise-Visa über die Kategorien Talent Passport oder Intra-Corporate Transferee beantragen.
Unterdessen drängen marokkanische Behörden Paris auf ein schnelles Visafreundlichkeitsfenster für akkreditierte Fahrer. Bleibt eine Entlastung aus, könnten Verlader auf italienische oder portugiesische Häfen ausweichen, was die Lieferzeiten verlängert und Frankreichs Rolle als Haupttor für den Landhandel zwischen Maghreb und EU schwächt.
Transportgewerkschaften melden, dass vollständige Antragsunterlagen – inklusive früherer Visa, Einladungsschreiben und Routenplänen – ohne Begründung abgelehnt werden. Die Bearbeitungszeiten für die wenigen Glücklichen, die einen Termin erhalten, haben sich von zehn Tagen vor einem Jahr auf über sechs Wochen verlängert. Infolgedessen haben Speditionsfirmen Touren zu französischen und spanischen Logistikzentren abgesagt, knappe Fahrer für den Inlandseinsatz umdisponiert und Strafkosten für verpasste Lieferfenster in Kauf genommen.
Der Engpass trifft gerade in der saisonalen Hochphase der Agrar- und Lebensmittel-Exporte zu französischen Supermarktketten. Kühltransportspezialisten warnen, dass bei anhaltendem Rückstau verderbliche Waren wie Zitrusfrüchte und frühes Gemüse binnen zwei Wochen auf Luftfracht umgestellt werden müssten – eine deutlich teurere Transportart, die Preiserhöhungen im EU-Einzelhandel nach sich ziehen könnte.
Für Firmen-Mobilitätsteams ist dies eine Warnung: Selbst Kurzzeit-C-Visa können zum Nadelöhr werden, wenn die Konsularkapazitäten knapp sind. Unternehmen, die Mitarbeiter zwischen Frankreich und Marokko entsenden, sollten Termine Monate im Voraus buchen und, wo möglich, Mehrfacheinreise-Visa über die Kategorien Talent Passport oder Intra-Corporate Transferee beantragen.
Unterdessen drängen marokkanische Behörden Paris auf ein schnelles Visafreundlichkeitsfenster für akkreditierte Fahrer. Bleibt eine Entlastung aus, könnten Verlader auf italienische oder portugiesische Häfen ausweichen, was die Lieferzeiten verlängert und Frankreichs Rolle als Haupttor für den Landhandel zwischen Maghreb und EU schwächt.
Quelle: Bladi.net