
Die Europäische Kommission bestätigte am 15. Januar, dass das Europäische Reiseinformations- und Genehmigungssystem (ETIAS) erst ab April 2027 verpflichtend wird, mit einem Soft-Launch, der für das vierte Quartal 2026 geplant ist. Diese Entscheidung, die nach einer weiteren Verzögerung des begleitenden biometrischen Ein- und Ausreisesystems (EES) bekanntgegeben wurde, wurde von französischen Flughäfen und Fluggesellschaften begrüßt, die bereits mit Personalmangel und IT-Problemen kämpfen.
Die in Paris ansässige ADP-Gruppe rechnet damit, dass das Passagieraufkommen im Sommer wieder das Niveau von 2019 erreichen wird; eine zusätzliche Vorautorisierungsgebühr von 20 € sowie die Überprüfung durch die Fluggesellschaften neben dem EES hätten eine erhebliche Belastung dargestellt. Die Grenzpolizeigewerkschaften, die allein am Flughafen Charles de Gaulle derzeit 900 Beamte zu wenig haben, gewinnen nun mehr Zeit, um Personal einzustellen und Selbstbedienungskioske vor dem erwarteten Ansturm bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2026 und der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft zu testen.
Für die Mobilitätsteams in Unternehmen beseitigt die Verzögerung eine unmittelbare administrative Hürde. Mitarbeiter aus visafreien Ländern wie den USA, Großbritannien und Singapur benötigen bis mindestens Ende 2026 keine ETIAS-Nummer für Reisen nach Frankreich. Dennoch warnt die Kommission Reisende davor, betrügerische „Frühzugangs“-Webseiten zu nutzen; nur das offizielle Portal wird Genehmigungen ausstellen.
Die Fluggesellschaften haben jedoch weiterhin Aufgaben: Die Abflugkontrollsoftware muss während einer sechsmonatigen Übergangsphase nach dem endgültigen Start des Systems aktualisiert werden, um ETIAS-Genehmigungen lesen zu können. Reise-Management-Unternehmen werden daher aufgefordert, vorab Massenantragsprozesse zu entwickeln und zu testen. Gleichzeitig betonen französische Reiseveranstalter, dass die Verzögerung eine potenzielle „Doppelbelastung“ durch biometrische Engpässe und neue Bürokratie in der ersten vollen Hochsaison seit der Wiederaufnahme chinesischer Gruppenreisen nach Europa verhindert.
Die in Paris ansässige ADP-Gruppe rechnet damit, dass das Passagieraufkommen im Sommer wieder das Niveau von 2019 erreichen wird; eine zusätzliche Vorautorisierungsgebühr von 20 € sowie die Überprüfung durch die Fluggesellschaften neben dem EES hätten eine erhebliche Belastung dargestellt. Die Grenzpolizeigewerkschaften, die allein am Flughafen Charles de Gaulle derzeit 900 Beamte zu wenig haben, gewinnen nun mehr Zeit, um Personal einzustellen und Selbstbedienungskioske vor dem erwarteten Ansturm bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2026 und der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft zu testen.
Für die Mobilitätsteams in Unternehmen beseitigt die Verzögerung eine unmittelbare administrative Hürde. Mitarbeiter aus visafreien Ländern wie den USA, Großbritannien und Singapur benötigen bis mindestens Ende 2026 keine ETIAS-Nummer für Reisen nach Frankreich. Dennoch warnt die Kommission Reisende davor, betrügerische „Frühzugangs“-Webseiten zu nutzen; nur das offizielle Portal wird Genehmigungen ausstellen.
Die Fluggesellschaften haben jedoch weiterhin Aufgaben: Die Abflugkontrollsoftware muss während einer sechsmonatigen Übergangsphase nach dem endgültigen Start des Systems aktualisiert werden, um ETIAS-Genehmigungen lesen zu können. Reise-Management-Unternehmen werden daher aufgefordert, vorab Massenantragsprozesse zu entwickeln und zu testen. Gleichzeitig betonen französische Reiseveranstalter, dass die Verzögerung eine potenzielle „Doppelbelastung“ durch biometrische Engpässe und neue Bürokratie in der ersten vollen Hochsaison seit der Wiederaufnahme chinesischer Gruppenreisen nach Europa verhindert.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News