Brasilien schafft humanitäre Visa für bestimmte Nationalitäten ab und stoppt neue Anträge
Ab dem 31. Januar wird der digitale QR-Code-Ausweis an allen brasilianischen Flughäfen verpflichtend.
Visum für digitale Nomaden boomt, doch Compliance-Lücken bereiten brasilianischen Anwälten Sorgen
Neueste Nachrichten
Brasilien und Indien einigen sich auf 10-jährige Besuchervisa und fördern so den Reiseverkehr zwischen Ländern des globalen Südens
Brasilien und Indien werden künftig Zehnjahres-Visen für Besucher ausstellen, was Vielreisenden die lästige Verlängerung erspart und Unternehmen mehr Flexibilität bei Projektarbeiten bietet. Gebühren und Aufenthaltsdauer bleiben unverändert, doch Mobilitätsteams sollten Reisende mit bald auslaufenden Fünfjahres-Visa überprüfen und ihre Planung entsprechend anpassen.
Einwanderungsstopp für US-Visa zwingt brasilianische Unternehmen, ihre Talentgewinnung neu zu überdenken
Ab dem 21. Januar stellt die USA die Vergabe von Einwanderungsvisa an Brasilianer ein, was Hunderte von Green-Card-Anträgen zum Stillstand bringt. Unternehmen müssen auf temporäre Aufenthaltsgenehmigungen oder alternative Ziele umsteigen und sich auf höhere Kosten sowie längere Bearbeitungszeiten einstellen.
EU-Mercosur-Abkommen sieht beschleunigte Visa für brasilianische und europäische Führungskräfte vor
Das neu unterzeichnete EU-Mercosur-Abkommen enthält ein eigenes Mobilitätskapitel, das Führungskräften 30-Tage-Prioritätsvisa und nach Ratifizierung bis zu 90-tägige visumfreie Geschäftsaufenthalte verspricht. Brasilianische Unternehmen sollten berechtigte Stellen identifizieren und sich auf ein erhöhtes Reiseaufkommen nach Europa vorbereiten.
US-Aussetzung der Ausstellung von Einwanderungsvisa erschüttert brasilianische Mobilitätsprogramme
Das US-Außenministerium wird ab dem 21. Januar die Ausstellung aller Einwanderungsvisa (Daueraufenthaltsgenehmigungen) für Brasilianer aussetzen, was Unternehmen dazu zwingt, auf temporäre Visa umzusteigen und ihre Zeitpläne für Green Cards neu zu überdenken. Nicht-Einwanderungsvisa bleiben davon unberührt, doch Hunderte von EB-Klassen-Fällen werden auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Dieser Schritt erschwert die Personalplanung multinationaler Unternehmen und hat in Brasília zu einem diplomatischen Protest geführt.
Identitätsprüfung per QR-Code über gov.br wird an allen brasilianischen Flughäfen verpflichtend
Ab dem 31. Januar müssen Reisende, die Brasilien verlassen, einen scannbaren gov.br QR-Code statt Papierausweisen vorlegen. Fluggesellschaften erwarten eine schnellere Abfertigung, raten jedoch Geschäftsreisenden und Expats, jetzt digitale Konten zu aktivieren, um eine Verweigerung des Boardings zu vermeiden. Eine kurze Übergangsfrist endet Mitte Februar.
Brasilien schafft humanitäre Visa für bestimmte Nationalitäten ab – Anträge vorerst ausgesetzt
Brasilien hat seine humanitären Visa-Programme, die bisher nach Nationalität unterschieden wurden, abgeschafft und durch ein einheitliches System ersetzt, dessen Berechtigungsliste jedoch noch nicht veröffentlicht wurde. Dadurch sind neue Anträge vorerst ausgesetzt. Diese Lücke gefährdet Familienzusammenführungen und könnte den Talentpool, der auf humanitäre Aufenthaltsberechtigte angewiesen ist, erheblich verkleinern. Arbeitgeber sollten bestehende Genehmigungen frühzeitig verlängern und alternative Visa-Strategien vorbereiten.
Brasilien und Indien verdoppeln Gültigkeitsdauer von Besuchervisa auf zehn Jahre
Brasilien und Indien haben ein gegenseitiges Abkommen aktiviert, das zehnjährige Mehrfacheinreisevisa für Tourismus und Geschäftsreisen ermöglicht und damit die bisherige Fünfjahresfrist ersetzt. Die längere Gültigkeitsdauer verringert den Verwaltungsaufwand für Unternehmen, die Fachkräfte zwischen den beiden aufstrebenden Wirtschaftsmächten hin- und herbewegen, und könnte neue Flugverbindungen fördern.
Brasiliens Visum für digitale Nomaden gewinnt an Fahrt, während Rechtsexperten auf Compliance-Lücken hinweisen
Eine Analyse von Jusbrasil erinnert Arbeitgeber daran, dass das brasilianische Visum für digitale Nomaden strenge Nachweise über ausländische Einkünfte, eine rechtzeitige Anmeldung bei der Steuerbehörde (PF) und sorgfältige Steuerplanung erfordert. Mit steigenden Antragszahlen müssen Mobility-Teams die Remote-Arbeitsplätze genau prüfen, um Risiken bei Gehaltsabrechnung, Betriebsstätte und Sozialversicherung zu vermeiden.