
Brasilien hat stillschweigend ein Jahrzehnt an nationalitätsspezifischen humanitären Visaprogrammen aufgehoben. Die Interministerielle Verordnung 14/2025, die am 1. Januar in Kraft trat, aber erst am 16. und 17. Januar veröffentlicht wurde, hebt Sonderregelungen für Afghanen, Haitianer, Ukrainer und mehrere andere Gruppen auf. Stattdessen haben die Ministerien für Justiz und Auswärtige Angelegenheiten einen einheitlichen Rahmen geschaffen, der über eine fortlaufend aktualisierte Liste berechtigter Nationalitäten per einfachem Dekret funktioniert. Bis diese erste Liste erscheint, qualifiziert sich niemand.
Die praktische Folge ist ein sofortiger Stillstand. Konsulate nehmen keine neuen Anträge für humanitäre Visa mehr an, und das Online-Portal Brasiliens (SEI/MigranteWeb) generiert keine Protokollnummern mehr. NGOs berichten, dass dutzende Fälle von Familienzusammenführungen – viele davon für afghanische und haitianische Angehörige – über Nacht im Prozess stecken geblieben sind. Arbeitgeber, die zuvor Mitarbeiter über die alten Programme legalisiert haben, stehen nun vor Compliance-Problemen, wenn ihre Angestellten versuchen, ihre CRNM-Aufenthaltskarten zu verlängern.
Migrationsanwälte raten Unternehmen, ihre Mitarbeiter mit humanitärem Status zu überprüfen und, wenn möglich, auf Mercosur-, Digital-Nomaden- oder reguläre Arbeitserlaubniskategorien umzustellen. Außerdem empfehlen sie, für 2026 längere Vorlaufzeiten bei der Einarbeitung einzuplanen: Selbst wenn bald eine Nationalitätenliste veröffentlicht wird, sind konsularische Rückstände zu erwarten.
Aus politischer Sicht argumentiert die Regierung, dass ein einheitlicher Rahmen in Krisenzeiten flexibler sei – Länder könnten schnell hinzugefügt oder entfernt werden, ohne mehrere Verordnungen neu schreiben zu müssen. Kritiker hingegen warnen, dass Brasilien interimistisch an Glaubwürdigkeit als humanitäres Zufluchtsland verlieren könnte und gefährdete Migranten in irreguläre Wege gedrängt werden.
Für Mobility-Manager lautet die Botschaft klar: Täglich nach der ersten Berechtigungsliste Ausschau halten, alternative Visastrategien vorbereiten und proaktiv mit betroffenen Entsandten kommunizieren, um Last-Minute-Reise- oder Verlängerungsprobleme zu vermeiden.
Die praktische Folge ist ein sofortiger Stillstand. Konsulate nehmen keine neuen Anträge für humanitäre Visa mehr an, und das Online-Portal Brasiliens (SEI/MigranteWeb) generiert keine Protokollnummern mehr. NGOs berichten, dass dutzende Fälle von Familienzusammenführungen – viele davon für afghanische und haitianische Angehörige – über Nacht im Prozess stecken geblieben sind. Arbeitgeber, die zuvor Mitarbeiter über die alten Programme legalisiert haben, stehen nun vor Compliance-Problemen, wenn ihre Angestellten versuchen, ihre CRNM-Aufenthaltskarten zu verlängern.
Migrationsanwälte raten Unternehmen, ihre Mitarbeiter mit humanitärem Status zu überprüfen und, wenn möglich, auf Mercosur-, Digital-Nomaden- oder reguläre Arbeitserlaubniskategorien umzustellen. Außerdem empfehlen sie, für 2026 längere Vorlaufzeiten bei der Einarbeitung einzuplanen: Selbst wenn bald eine Nationalitätenliste veröffentlicht wird, sind konsularische Rückstände zu erwarten.
Aus politischer Sicht argumentiert die Regierung, dass ein einheitlicher Rahmen in Krisenzeiten flexibler sei – Länder könnten schnell hinzugefügt oder entfernt werden, ohne mehrere Verordnungen neu schreiben zu müssen. Kritiker hingegen warnen, dass Brasilien interimistisch an Glaubwürdigkeit als humanitäres Zufluchtsland verlieren könnte und gefährdete Migranten in irreguläre Wege gedrängt werden.
Für Mobility-Manager lautet die Botschaft klar: Täglich nach der ersten Berechtigungsliste Ausschau halten, alternative Visastrategien vorbereiten und proaktiv mit betroffenen Entsandten kommunizieren, um Last-Minute-Reise- oder Verlängerungsprobleme zu vermeiden.
Quelle: VisaHQ
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Brasilien.Mehr von Brasilien
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