USCIS erhöht ab 1. März 2026 die Gebühren für Premium-Verfahren
Polen verlängert 60-tägiges Einreiseverbot für Asylanträge an der Grenze zu Belarus
Indiens Reisepass verbessert sich im Henley-Index 2026, verliert jedoch zwei visafreie Reiseziele
Neueste Nachrichten
Indien und VAE erweitern Studierendenaustausch mit neuem Hochschulabkommen
Indien und die VAE haben ein umfassendes Abkommen unterzeichnet, das die Beantragung von Studentenvisa erleichtert, akademische Leistungen anerkennt und gemeinsame Studiengänge schafft. Dabei wird eine Bearbeitungszeit von 48 Stunden für E-Visa sowie Arbeitsrechte nach dem Studium garantiert. Dieser Schritt stärkt den Talentfluss zwischen zwei schnell wachsenden Märkten und bietet Arbeitgebern einen größeren Pool an arbeitsbereiten Absolventen.
Österreich und Ungarn unterzeichnen aktualisiertes Grenzverkehrsabkommen zur Verschärfung gemeinsamer Schengen-Kontrollen
Die Innenminister Gerhard Karner und Sándor Pintér haben eine Zusatzvereinbarung unterzeichnet, die die Grenzüberwachung zwischen Österreich und Ungarn modernisiert. Sie sieht gemischte Patrouillen mit biometrischen Scannern vor und erweitert die Öffnungszeiten an den regionalen Grenzübergängen. Ziel ist es, die irreguläre Migration vor dem EU-weiten Start des Ein- und Ausreisesystems im April 2026 gering zu halten und Unternehmen verlässlichere Straßenverbindungen zwischen Wien, Bratislava und Budapest zu bieten.
Brasilien bucht 64 neue internationale Flüge für die Hochsaison 2026
Das Tourismusministerium bestätigte am 20. Januar, dass die ANAC 64 neue Flugrouten und 16 zusätzliche Frequenzen nach Brasilien bis September 2026 genehmigt hat, angeführt von Qatar Airways, Air France, TAP, American Airlines und weiteren. Dieser Schritt festigt das Rekordwachstum im Incoming-Tourismus und bietet Unternehmen mehr Direktverbindungen zu Sekundärstädten. Analysten warnen jedoch, dass Währungsschwankungen die Flugpläne noch beeinflussen könnten.
Tschechien koppelt Pflicht zur Teilnahme an Integrationskursen an die Verlängerung des Aufenthaltsrechts
Ab dem 1. Januar 2026 überprüft das neue Ausländerdatensystem des Innenministeriums automatisch, ob Nicht-EU-Bewohner den verpflichtenden Anpassungs- und Integrationskurs absolviert haben, bevor eine Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis genehmigt wird. Das Versäumnis, an dem vierstündigen Kurs teilzunehmen, kann nun Bußgelder oder eine Sperre bei Verlängerungsanträgen nach sich ziehen – ein Ende der jahrelangen laschen Durchsetzung. Personalabteilungen müssen die Akten der Expatriates prüfen und verbleibende Plätze schnell buchen, um Lücken bei der Arbeitserlaubnis zu vermeiden.
Einwanderungsanstieg treibt Spaniens Bevölkerung auf 50 Millionen zu
Ein am 20. Januar 2026 veröffentlichter Bericht eines Think-Tanks zeigt, dass die Nettozuwanderung Spaniens Bevölkerung an die Schwelle von 50 Millionen gebracht hat. Ausländische Einwohner machen inzwischen fast jeden fünften Menschen aus und sind für 44 % des Beschäftigungswachstums im Jahr 2025 verantwortlich. Die Daten bestätigen, dass nicht die Geburten, sondern die Zuwanderung Spaniens demografische und wirtschaftliche Entwicklung vorantreibt – mit Chancen, aber auch Integrationsherausforderungen für Arbeitgeber.
Prüfung der Social-Media-Aktivitäten führt zu Anstieg der US-Visa-Ablehnungen für Inder
US-Konsulate in Indien erteilen deutlich mehr vorläufige Ablehnungen nach Abschnitt 221(g), bedingt durch verpflichtende Überprüfungen der sozialen Medien und intensivere Hintergrundprüfungen. Selbst gut dokumentierte H-1B- und Studentenvisa-Anträge verzögern sich um Monate, was indische IT- und Ingenieurunternehmen, die auf schnelle Personalwechsel angewiesen sind, stark belastet. Arbeitgeber sollten Online-Profile vorab prüfen und längere Vorlaufzeiten einplanen.
Großbritannien erstattet Visagebühren für „Wegbereiter“-Investoren, die hochqualifizierte Fachkräfte mitbringen
Kanzlerin Rachel Reeves wird in Davos bekanntgeben, dass Unternehmen, die hochwertige „Pionier“-Investitionen tätigen, die von ihnen gezahlten Visagebühren für die Anstellung wichtiger ausländischer Fachkräfte zurückfordern können. Das Pilotprojekt, das auf 2.000 Arbeitsplätze begrenzt ist, verspricht zudem eine Bearbeitungszeit von fünf Tagen für Sponsor-Lizenzen. Dieser Schritt senkt die Einstiegskosten für multinationale Konzerne und zeigt, dass die Labour-Partei entschlossen ist, im Wettbewerb um Projekte im Hightech-Sektor aggressiv mitzuhalten.
Elon Musk spielt mit Ryanair-Übernahme in Starlink-Streit, doch EU-Besitzregeln werfen Schatten voraus
Elon Musks öffentliche Andeutung, Ryanair nach einem Streit um Starlink-WLAN übernehmen zu wollen, sorgte für Schlagzeilen, stößt jedoch aufgrund der EU-Vorschriften zum Airline-Eigentum auf nahezu sichere Ablehnung. Der Vorfall rückt die regulatorischen Beschränkungen für Investitionen außerhalb der EU sowie die kommerzielle Debatte über Satelliten-Internet im verkehrsreichsten Kurzstreckennetz Europas in den Fokus.
Emirates erhöht auf vier wöchentliche Flüge zwischen Dubai und Manila zur Entlastung der Nachfrage von Expats
Ab dem 1. März 2026 wird Emirates die Flugverbindung zwischen Dubai und Manila auf 25 Flüge pro Woche erhöhen, wodurch täglich 1.100 zusätzliche Sitzplätze und mehr Frachtkapazität bereitgestellt werden. Dieser Schritt entlastet die Tarifbelastung für philippinische Expats, bietet Unternehmen während Spitzenzeiten mehr Verfügbarkeiten und stärkt Dubais Rolle als Tor nach Südostasien.
Lufthansa stellt Flüge nach Teheran ein und verlegt Nahost-Netzwerk wegen Sicherheitsbedenken
Lufthansa hat alle Flüge nach Teheran bis zum 29. März 2026 eingestellt und wird weiterhin den Großteil des iranischen Luftraums meiden. Auch die Flüge der Austrian Airlines sind ausgesetzt. Diese Entscheidung, ausgelöst durch Sicherheitsrichtlinien der EU nach Unruhen im Iran, zwingt deutsche Unternehmen dazu, Reisende und Fracht umzuleiten, was die Reisezeiten verlängert und die Frachtkapazitäten einschränkt.