
In einer gezielten Ansprache an multinationale Vorstandsetagen wird Kanzlerin Rachel Reeves ihren Auftritt beim Weltwirtschaftsforum in Davos nutzen, um ein spezielles Programm zur Rückerstattung von Visagebühren vorzustellen. Dem Plan zufolge können globale Unternehmen, die sogenannte „Pionier“-Investitionen tätigen – definiert als Projekte, die hochwertige Arbeitsplätze in zukunftsweisenden Branchen schaffen – die Gebühren zurückfordern, die sie beim Sponsoring wichtiger Mitarbeiter für Skilled-Worker- oder Global-Business-Mobility-Visa an das Innenministerium zahlen.
Reeves argumentiert, dass die Kosten für die Arbeitserlaubnis für einige Firmen zum entscheidenden Hindernis geworden sind, wenn sie überlegen, ob sie fortschrittliche F&E- oder Hauptsitzfunktionen nach Großbritannien verlagern. Ein typisches Fünfjahres-Sponsoringpaket für einen leitenden Ingenieur kann inklusive Visagebühren, der Immigration Skills Charge und der Gesundheitsabgabe über 10.000 Pfund kosten. Die Rückerstattung soll diese Zusatzkosten ausgleichen und wird laut Finanzministerium zunächst im Rahmen eines Pilotprojekts für bis zu 2.000 Arbeitnehmer pro Jahr verfügbar sein.
Beamte bestätigten zudem, dass das Innenministerium die Bearbeitung von Sponsor-Lizenzanträgen für berechtigte Investoren beschleunigen wird, wodurch die Bearbeitungszeit von durchschnittlich 10 Wochen auf „nur noch fünf Arbeitstage“ sinkt. Investoren werden anhand von Kriterien wie Investitionsvolumen, Gehaltsniveau und regionaler Wirkung geprüft – was den breiteren industriepolitischen Fokus der Labour-Partei auf saubere Energie, fortschrittliche Fertigung und Lebenswissenschaften widerspiegelt.
Für Personal- und Global-Mobility-Teams bedeutet die Ankündigung sowohl Chancen als auch Aufgaben. Unternehmen, die eine Expansion im Vereinigten Königreich planen, können mit geringeren anfänglichen Einwanderungskosten kalkulieren, müssen aber bereit sein, ihre „Pionier“-Qualifikationen schnell nach Veröffentlichung der Programmanleitung im nächsten Monat nachzuweisen. Einwanderungsberater warnen, dass die Rückerstattung erst nach Erteilung der Visa und Einreise der Mitarbeiter in das Vereinigte Königreich ausgezahlt wird, weshalb eine sorgfältige Liquiditätsplanung weiterhin wichtig bleibt.
Sollte der Pilot erfolgreich sein, könnte das Programm laut Ministern im Herbsthaushalt ausgeweitet werden. Die Botschaft aus Davos ist jedoch jetzt schon klar: Großbritannien ist bereit, einen Teil der Einwanderungskosten für Unternehmen zu übernehmen, die erstklassige Talente und langfristige Investitionen ins Land bringen.
Reeves argumentiert, dass die Kosten für die Arbeitserlaubnis für einige Firmen zum entscheidenden Hindernis geworden sind, wenn sie überlegen, ob sie fortschrittliche F&E- oder Hauptsitzfunktionen nach Großbritannien verlagern. Ein typisches Fünfjahres-Sponsoringpaket für einen leitenden Ingenieur kann inklusive Visagebühren, der Immigration Skills Charge und der Gesundheitsabgabe über 10.000 Pfund kosten. Die Rückerstattung soll diese Zusatzkosten ausgleichen und wird laut Finanzministerium zunächst im Rahmen eines Pilotprojekts für bis zu 2.000 Arbeitnehmer pro Jahr verfügbar sein.
Beamte bestätigten zudem, dass das Innenministerium die Bearbeitung von Sponsor-Lizenzanträgen für berechtigte Investoren beschleunigen wird, wodurch die Bearbeitungszeit von durchschnittlich 10 Wochen auf „nur noch fünf Arbeitstage“ sinkt. Investoren werden anhand von Kriterien wie Investitionsvolumen, Gehaltsniveau und regionaler Wirkung geprüft – was den breiteren industriepolitischen Fokus der Labour-Partei auf saubere Energie, fortschrittliche Fertigung und Lebenswissenschaften widerspiegelt.
Für Personal- und Global-Mobility-Teams bedeutet die Ankündigung sowohl Chancen als auch Aufgaben. Unternehmen, die eine Expansion im Vereinigten Königreich planen, können mit geringeren anfänglichen Einwanderungskosten kalkulieren, müssen aber bereit sein, ihre „Pionier“-Qualifikationen schnell nach Veröffentlichung der Programmanleitung im nächsten Monat nachzuweisen. Einwanderungsberater warnen, dass die Rückerstattung erst nach Erteilung der Visa und Einreise der Mitarbeiter in das Vereinigte Königreich ausgezahlt wird, weshalb eine sorgfältige Liquiditätsplanung weiterhin wichtig bleibt.
Sollte der Pilot erfolgreich sein, könnte das Programm laut Ministern im Herbsthaushalt ausgeweitet werden. Die Botschaft aus Davos ist jedoch jetzt schon klar: Großbritannien ist bereit, einen Teil der Einwanderungskosten für Unternehmen zu übernehmen, die erstklassige Talente und langfristige Investitionen ins Land bringen.
Quelle: The Guardian
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