Frankreich erhöht den SMIC und überarbeitet die Gehaltsschwellen für den „Talent Passport“ ab 2026
Belgien veröffentlicht Mindestlohngrenzen 2026 für Arbeitserlaubnisse und EU-Blaue Karten
Express Entry-Rückstau erreicht Dreijahreshoch und verlängert Wartezeiten für Fachkräfte
Neueste Nachrichten
Guangzhou-Shenzhen-Hongkong-Hochgeschwindigkeitszug: 52 zusätzliche Züge täglich – Chinas verkehrsreichste grenzüberschreitende Strecke
Ab dem 26. Januar 2026 wird die Hochgeschwindigkeitsstrecke Guangzhou-Shenzhen-Hongkong täglich 415 Züge bedienen – ein Plus von 14 Prozent – und damit zur verkehrsreichsten Hochgeschwindigkeitsverbindung Chinas. Neue Direktverbindungen nach Nanjing, Wuxi und Hefei erhöhen die Zahl der Festlandbahnhöfe, die mit Hongkong verbunden sind, auf 110 und verkürzen die Reisezeiten für Geschäftsreisende erheblich. Dieser Schritt fördert die Integration der Greater Bay Area und soll die Spitzenzeiten entlasten sowie mehr Kurzstreckenflüge auf die Schiene verlagern.
Hongkong kündigt strengere Kontrolle bei der Einfuhr von Arbeitskräften an, um lokale Arbeitsplätze zu schützen
Am 21. Januar informierte Hongkongs Arbeitsminister Chris Sun die Abgeordneten über verschärfte Vorschriften und neue Statistiken zur Bekämpfung des Missbrauchs des Enhanced Supplementary Labour Scheme. Die Anträge und Genehmigungen für importiertes Catering-Personal sind bereits stark zurückgegangen, 24 Arbeitgeber wurden sanktioniert, und im Jahr 2025 wurden fast 20.000 Razzien gegen illegale Arbeitskräfte durchgeführt. Unternehmen müssen sich auf strengere Kontrollen und eine mögliche Überarbeitung der Richtlinien im Jahr 2026 einstellen.
Italien genehmigt Entwurf für 90-Tage-„Einzelgenehmigung“ bei Anträgen auf Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis
Der Ministerrat hat einen Gesetzesentwurf gebilligt, der eine einheitliche, vollständig digitale Antragstellung für Nicht-EU-Bürger schafft, die in Italien leben und arbeiten möchten. Die Bearbeitungszeiten werden auf maximal 90 Tage begrenzt, Arbeitnehmer erhalten erweiterte Rechte zur Arbeitsplatzmobilität, und kurze Phasen der Arbeitslosigkeit führen nicht mehr zum Verlust der Aufenthaltserlaubnis. Nach Inkrafttreten der Reform sollen die Bearbeitungszeiten deutlich verkürzt und die Einhaltung der Unternehmensimmigrationsvorschriften vereinfacht werden.
Flughafen Wien streicht 200 Stellen, da Wizz Air aussteigt und Ryanair Kürzungen vornimmt
Der Flughafen Wien wird nach einer Herabstufung der Passagierprognose für 2026 auf 30 Millionen rund 200 Arbeitsplätze abbauen. Die Kürzungen folgen auf die Entscheidung von Wizz Air, ihren Standort in Wien aufzugeben, sowie auf die Kapazitätsreduzierung von Ryanair, während Austrian Airlines ihre Flotte rationalisiert. Weniger Billigflüge und höhere Steuern könnten die Reisekosten erhöhen und die Flexibilität für Geschäftsreisende, die Wien als mitteleuropäisches Drehkreuz nutzen, einschränken.
Australien beschleunigt Gesetzesvorhaben zu Hassrede und Waffenbesitz, erweitert ministerielle Befugnisse zur Visastornierung
Das Parlament hat zwei dringende Gesetze verabschiedet, die extremistische Hassrede unter Strafe stellen und dem Innenminister weitreichende, sofortige Befugnisse zur Stornierung oder Ablehnung von Visa aus Gründen der öffentlichen Sicherheit einräumen. Das Paket verschärft zudem die Waffengesetze und die Befugnisse bei Grenzkontrollen. Weltweit tätige Arbeitgeber müssen ihre Überprüfungen in sozialen Medien verstärken und sich auf schnellere, strengere Visa-Stornierungen einstellen.
Zypern hat 164 Ausländer abgeschoben, um die Überbelegung der Gefängnisse zu verringern
Zypern hat zwischen dem 10. Dezember 2025 und dem 20. Januar 2026 insgesamt 164 ausländische Gefangene abgeschoben und 479 weitere Rückführungen ermöglicht, um die starke Überbelegung der Gefängnisse zu verringern und ein härteres Vorgehen gegen irreguläre Migration zu signalisieren. Unternehmen, die Drittstaatsangehörige beschäftigen, werden dringend dazu aufgefordert, die Einhaltung aller Einwanderungsbestimmungen sicherzustellen, da die Kontrollen verschärft werden.
Umleitung von Air Force One verzögert Trumps Ankunft in Zürich, doch der Flugplan des WEF bleibt unverändert
Ein kleiner elektrischer Defekt zwang Air Force One zur Rückkehr nach Washington, wodurch sich die Ankunft von Präsident Trump beim WEF um zwei Stunden verzögerte. Der Flughafen Zürich und die Schweizer Flugsicherung hielten das Slot-System stabil, ermöglichten den Hubschraubertransfer des Präsidenten nach Davos und verhinderten größere Störungen bei den 1.000 zusätzlichen WEF-Flügen. Die reibungslose Bewältigung zeigt, dass das Luftsicherheitskonzept der Schweiz für das WEF VIP-Störungen abfedern kann. Reiseplaner sollten jedoch auch diese Woche mit kurzfristigen Ausgangssperren-Ausnahmen, Passagierlistenprüfungen und strengerer Slot-Disziplin rechnen.
DGCA sichert sich von IndiGo das Versprechen, das vollständige Streckennetz trotz neuer Dienstzeitbeschränkungen für das Kabinenpersonal aufrechtzuerhalten
Die DGCA erklärte am 21. Januar, dass IndiGo zugesichert hat, auch nach Ablauf seiner FDTL-Ausnahmen am 10. Februar 2026 keine Flüge zu streichen. Dieses Versprechen minimiert das Risiko von größeren Planänderungen für Geschäftsreisende, die auf das dichte Inlandsnetz der Fluggesellschaft angewiesen sind.
Überprüfung der Gebühren am Flughafen Dublin beginnt mit neuem Passagierbeirat
Die irische Luftfahrtbehörde hat eine Passagierberatungsgruppe eingerichtet, die mitentscheiden soll, wie viel der Flughafen Dublin ab 2027 von den Fluggesellschaften verlangen darf. Das Gremium wird Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle, Sauberkeit und weitere Qualitätsstandards genau unter die Lupe nehmen und bei Verschlechterungen Sanktionen auslösen können. Geschäftsreisende sollten die Konsultation aufmerksam verfolgen, da die Flughafengebühren sich direkt auf Flugpreise und Streckenwahl auswirken.
USA setzt Einwanderungsvisa für Staatsbürger aus 75 Ländern aus
Das Außenministerium hat die Bearbeitung von Einwanderungsvisa für Staatsangehörige aus 75 Ländern mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Dieser Schritt, der mit Sicherheitsüberprüfungen und Maßnahmen gegen Sozialleistungsabhängigkeit begründet wird, könnte im kommenden Jahr fast die Hälfte aller Arbeits- und Familien-basierten Green Cards blockieren und Arbeitgeber dazu zwingen, verstärkt auf temporäre Visa zurückzugreifen oder Talente ins Ausland zu verlagern.
Drei Arbeitgeber in Hongkong auf Schwarzer Liste wegen Umgehung der lokalen Einstellungsregeln
Das Arbeitsamt von Hongkong hat die Anträge auf das ESLS-Programm von drei Arbeitgebern eingefroren, nachdem bestätigt wurde, dass sie die Rekrutierung manipuliert haben, um lokale Bewerber auszuschließen. Das zweijährige Verbot unterstreicht die zunehmend strikte Haltung gegenüber Missbrauch des Ausländischen Arbeitskräfteprogramms und signalisiert strengere Compliance-Anforderungen für alle Unternehmen.
Gewerkschaft der Lokführer SEMAF ruft landesweiten Streik wegen „inakzeptabler“ Sicherheitsstandards aus
Nach zwei tödlichen Entgleisungen hat Spaniens größter Eisenbahner-Gewerkschaft mit einem landesweiten Streik gedroht, falls die Regierung nicht umfassende Sicherheitsreformen zusagt. Ein Streik würde den Personen- und Güterverkehr erheblich beeinträchtigen und Arbeitgeber dazu zwingen, Reise- und Pendelpläne anzupassen.
Die Nachfrage nach chinesischen Visa aus Indien steigt stark – doch die neue Online-Vorabgenehmigung treibt die Ablehnungsquote auf 40 Prozent hoch
Das Interesse indischer Reisender an China boomt dank günstigerer Flugpreise und neuer Flugverbindungen. Doch die im Dezember eingeführte verpflichtende Online-Vorabgenehmigung für chinesische Visa hat die Bearbeitungszeiten verdoppelt und die Ablehnungsquote auf etwa 40 Prozent steigen lassen – vor allem wegen verschärfter Nachweise zur finanziellen Absicherung. Reiseleiter werden dringend dazu angehalten, mindestens zwei Wochen für die Visabeschaffung einzuplanen und die Unterlagen sorgfältig zu prüfen, um teure Nachreichungen zu vermeiden.
IRCC verschickt 681 Einladungen bei erstem Express-Entry-Auslosung 2026 mit Fokus auf Provinznominierte
Am 20. Januar 2026 lud IRCC in seiner ersten Express-Entry-Auslosung des Jahres 681 Kandidaten mit Provinznominierung ein und setzte eine hohe CRS-Grenze von 746 fest. Dieser Schritt unterstreicht Ottawas Abhängigkeit von den Provinzen, um die Einwanderung gezielt in Regionen mit akutem Arbeitskräftemangel zu lenken, und ermutigt Arbeitgeber, die PNP-Programme für eine schnellere Talentgewinnung zu nutzen.