
Ausländer mit langfristigen oder unbefristeten Aufenthaltserlaubnissen in Tschechien können den vierstündigen Anpassungs- und Integrationskurs (AIC) künftig nicht mehr ignorieren. Ein am 1. Januar 2026 in Kraft getretenes Dekret verknüpft jede zukünftige Verlängerung des Aufenthalts mit Echtzeitdaten aus dem neuen Ausländerinformationssystem des Innenministeriums. Wenn ein Ausländer einen Antrag auf Verlängerung der Mitarbeiterkarte hochlädt, prüft das System automatisch, ob die AIC-Zertifikatsnummer vorliegt; fehlt der Kurs, wird der Fall markiert und die Verlängerung ausgesetzt, bis die Teilnahme nachgewiesen ist.
Bisher wurde die Einhaltung nur lax kontrolliert. Seit Einführung des AIC im Jahr 2021 zahlten viele Neuankömmlinge zwar die Gebühr von 1.500 CZK, erschienen aber nie zum Kurs oder verschoben ihn jahrelang ohne Konsequenzen. Durch die Digitalisierung des gesamten Einwanderungsprozesses kann das Ministerium nun die Teilnahme sofort verfolgen und Bußgelder von bis zu 10.000 CZK verhängen oder in schweren Fällen die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis verweigern. Die Behörden betonen, dass die Maßnahme die Integration fördern und Missverständnisse vermeiden soll, nachdem es mehrfach öffentlichkeitswirksame Fälle gab, in denen ausländische Bewohner Unkenntnis über tschechische Vorschriften geltend machten.
Der Kurs selbst bleibt unverändert: Die Teilnehmer verbringen vier Stunden in einem der 18 regionalen Ausländerzentren und lernen dabei tschechische Gesetze, Gesundheitswesen, Steuern, Wohnrechte und kulturelle Gepflogenheiten kennen. Dolmetscherunterstützung wird in 20 Sprachen angeboten, und die kommenden Kurse sind bereits bis Februar ausgebucht. Arbeitgeber können „geschlossene“ Inhouse-Kurse sponsern, müssen aber auch die Teilnehmerlisten innerhalb von fünf Arbeitstagen in die neue Datenbank hochladen.
Mobilitätsmanager in Unternehmen werden dringend aufgefordert, die Personalakten umgehend zu prüfen. HR-Teams sollten überprüfen, ob alle seit dem 1. Januar 2021 eingestellten Nicht-EU-Mitarbeiter den AIC bezahlt und besucht haben, und fehlende Kurse rechtzeitig vor wichtigen Verlängerungsterminen planen. Das Ministerium warnt, dass die Hauptverlängerungszeit von April bis Juni gleichzeitig die Phase ist, in der Kursplätze am schwersten zu bekommen sind. Unternehmen, die nicht rechtzeitig planen, riskieren teure Projektverzögerungen, wenn Schlüsselpersonen ihren Aufenthaltsstatus verlieren.
Für Ausländer mit nahenden Fristen haben die Integrationszentren in Prag, Brünn und Ostrava zusätzliche Samstagskurse eingerichtet, und ein Pilotprojekt mit einem „Express“-Buchungslink wird für vorrangige Fälle großer Arbeitgeber getestet. Das Innenministerium kündigt an, die Daten der ersten Durchsetzungsphase im April auszuwerten, um zu entscheiden, ob zusätzliche Kapazitäten oder Kulanzfristen notwendig sind.
Bisher wurde die Einhaltung nur lax kontrolliert. Seit Einführung des AIC im Jahr 2021 zahlten viele Neuankömmlinge zwar die Gebühr von 1.500 CZK, erschienen aber nie zum Kurs oder verschoben ihn jahrelang ohne Konsequenzen. Durch die Digitalisierung des gesamten Einwanderungsprozesses kann das Ministerium nun die Teilnahme sofort verfolgen und Bußgelder von bis zu 10.000 CZK verhängen oder in schweren Fällen die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis verweigern. Die Behörden betonen, dass die Maßnahme die Integration fördern und Missverständnisse vermeiden soll, nachdem es mehrfach öffentlichkeitswirksame Fälle gab, in denen ausländische Bewohner Unkenntnis über tschechische Vorschriften geltend machten.
Der Kurs selbst bleibt unverändert: Die Teilnehmer verbringen vier Stunden in einem der 18 regionalen Ausländerzentren und lernen dabei tschechische Gesetze, Gesundheitswesen, Steuern, Wohnrechte und kulturelle Gepflogenheiten kennen. Dolmetscherunterstützung wird in 20 Sprachen angeboten, und die kommenden Kurse sind bereits bis Februar ausgebucht. Arbeitgeber können „geschlossene“ Inhouse-Kurse sponsern, müssen aber auch die Teilnehmerlisten innerhalb von fünf Arbeitstagen in die neue Datenbank hochladen.
Mobilitätsmanager in Unternehmen werden dringend aufgefordert, die Personalakten umgehend zu prüfen. HR-Teams sollten überprüfen, ob alle seit dem 1. Januar 2021 eingestellten Nicht-EU-Mitarbeiter den AIC bezahlt und besucht haben, und fehlende Kurse rechtzeitig vor wichtigen Verlängerungsterminen planen. Das Ministerium warnt, dass die Hauptverlängerungszeit von April bis Juni gleichzeitig die Phase ist, in der Kursplätze am schwersten zu bekommen sind. Unternehmen, die nicht rechtzeitig planen, riskieren teure Projektverzögerungen, wenn Schlüsselpersonen ihren Aufenthaltsstatus verlieren.
Für Ausländer mit nahenden Fristen haben die Integrationszentren in Prag, Brünn und Ostrava zusätzliche Samstagskurse eingerichtet, und ein Pilotprojekt mit einem „Express“-Buchungslink wird für vorrangige Fälle großer Arbeitgeber getestet. Das Innenministerium kündigt an, die Daten der ersten Durchsetzungsphase im April auszuwerten, um zu entscheiden, ob zusätzliche Kapazitäten oder Kulanzfristen notwendig sind.
Quelle: Expats.cz