
Ein separater sechstägiger Streik, angeführt von drei großen Gewerkschaften – Teollisuusliitto (Industrie), AKT (Transport) und JHL (öffentlicher Dienst) – befindet sich am 22. Januar 2026 am zweiten Tag und legt den Betrieb bei rund 200 finnischen Unternehmen lahm. Der Ausstand soll bis zum 1. Februar andauern, sofern keine Einigung erzielt wird.
Obwohl der Streik vor allem auf inländische Lohn- und Sozialfragen abzielt, wirken sich die Folgen auch international aus. Die Beteiligung der AKT hat die Abfertigung von Fracht an wichtigen Häfen verlangsamt und die Lkw-Kapazitäten vom Flughafen Helsinki-Vantaa eingeschränkt, was die Logistik für multinationale Unternehmen mit Just-in-Time-Lieferketten erschwert. Auch die Ausstände im öffentlichen Dienst haben die Servicequalität an einigen Kundenzentren des Migrationsamts (Migri) reduziert, was die Ausstellung von Aufenthaltserlaubniskarten verzögert.
Die industrielle Unruhe fällt in eine Zeit steigender Insolvenzen: AK&M meldet für 2024 insgesamt 2.829 Firmenpleiten – ein Anstieg von 12,4 % im Vergleich zum Vorjahr – verursacht durch Kostendruck in Bau, Einzelhandel und Gastronomie. Mobilitätsmanager, die Mitarbeiter nach Finnland versetzen, sollten daher die Zahlungsfähigkeit der Dienstleister prüfen und Rückfallklauseln in Umzugs- und Mietverträge aufnehmen.
Ökonomen warnen, dass anhaltende Streiks das BIP im ersten Quartal um bis zu 0,3 Prozentpunkte schmälern und das Investorenvertrauen weiter belasten könnten. Die Regierung hat bisher eine Intervention ausgeschlossen, doch frühere Reformen zur Begrenzung der Streikdauer und zur Verhängung hoher Geldstrafen deuten darauf hin, dass bei stockenden Verhandlungen ein harter Kurs möglich bleibt.
Praktische Tipps für Arbeitgeber:
• Nicht dringende Reisen auf nach den 1. Februar verschieben;
• Wo möglich, digitale Kanäle für Migri-Anträge nutzen;
• Versetzte Mitarbeiter auf mögliche Verzögerungen bei Möbel- und Fahrzeuglieferungen hinweisen;
• Offene Kommunikation mit Spediteuren über alternative Routen über schwedische oder baltische Häfen pflegen.
Obwohl der Streik vor allem auf inländische Lohn- und Sozialfragen abzielt, wirken sich die Folgen auch international aus. Die Beteiligung der AKT hat die Abfertigung von Fracht an wichtigen Häfen verlangsamt und die Lkw-Kapazitäten vom Flughafen Helsinki-Vantaa eingeschränkt, was die Logistik für multinationale Unternehmen mit Just-in-Time-Lieferketten erschwert. Auch die Ausstände im öffentlichen Dienst haben die Servicequalität an einigen Kundenzentren des Migrationsamts (Migri) reduziert, was die Ausstellung von Aufenthaltserlaubniskarten verzögert.
Die industrielle Unruhe fällt in eine Zeit steigender Insolvenzen: AK&M meldet für 2024 insgesamt 2.829 Firmenpleiten – ein Anstieg von 12,4 % im Vergleich zum Vorjahr – verursacht durch Kostendruck in Bau, Einzelhandel und Gastronomie. Mobilitätsmanager, die Mitarbeiter nach Finnland versetzen, sollten daher die Zahlungsfähigkeit der Dienstleister prüfen und Rückfallklauseln in Umzugs- und Mietverträge aufnehmen.
Ökonomen warnen, dass anhaltende Streiks das BIP im ersten Quartal um bis zu 0,3 Prozentpunkte schmälern und das Investorenvertrauen weiter belasten könnten. Die Regierung hat bisher eine Intervention ausgeschlossen, doch frühere Reformen zur Begrenzung der Streikdauer und zur Verhängung hoher Geldstrafen deuten darauf hin, dass bei stockenden Verhandlungen ein harter Kurs möglich bleibt.
Praktische Tipps für Arbeitgeber:
• Nicht dringende Reisen auf nach den 1. Februar verschieben;
• Wo möglich, digitale Kanäle für Migri-Anträge nutzen;
• Versetzte Mitarbeiter auf mögliche Verzögerungen bei Möbel- und Fahrzeuglieferungen hinweisen;
• Offene Kommunikation mit Spediteuren über alternative Routen über schwedische oder baltische Häfen pflegen.
Quelle: AK&M Newswire
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