
Der Golf-Kooperationsrat (GCC) bestätigte am 22. Januar stillschweigend, dass das lang erwartete Schengen-ähnliche „GCC Grand Tours“-Visum erst „irgendwann im Jahr 2026“ eingeführt wird und damit das ursprünglich für 2025 geplante Ziel verschoben wurde (economictimes.indiatimes.com). Das einheitliche Visum soll Touristen – darunter die jährlich über 10 Millionen Besucher aus Indien – ermöglichen, sich mit einer einzigen Genehmigung frei zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Katar, Oman, Kuwait und Bahrain zu bewegen.
Verantwortliche führen die Verzögerung auf Probleme bei der Integration der Einwanderungsdatenbanken und Sicherheitsprüfungen der sechs souveränen Staaten zurück. Tests im Hintergrund zeigten Kompatibilitätsprobleme bei den API-Passagierdatensystemen und der biometrischen Überwachung, weshalb die Minister beschlossen, schrittweise Pilotprojekte durchzuführen, anstatt eine sofortige, großflächige Einführung.
Für indische Reisende bedeutet die Verschiebung, dass das bisherige Flickwerk aus nationalen E-Visa und Visa-on-Arrival-Regelungen weiterhin gilt. Unternehmen, die Mitarbeiter zu Projekten in mehreren GCC-Staaten entsenden – etwa in den Bereichen Energie, Bau und IT-Dienstleistungen – müssen weiterhin mit separaten Dokumenten, doppelten Krankenversicherungen und unterschiedlichen Ein- und Ausreisemeldungen jonglieren. Reiseverantwortliche sollten ihre Tagesgeld-Budgets überdenken: Das neue Visum sollte die Compliance-Kosten um bis zu 30 Prozent senken, diese Einsparungen sind nun mindestens ein Jahr entfernt.
Tourismusbehörden betonen, dass das Visum langfristig den innergolfischen Reiseverkehr um 20 Prozent steigern wird. Das Department für Wirtschaft und Tourismus in Dubai erklärte gegenüber ET, die längere Vorlaufzeit werde genutzt, um die Smart-Gate-Abdeckung für indische E-Passinhaber auszubauen. Saudi-Arabien testet parallel UPI-Zahlungen für sein E-Visa-Portal, was den Willen des Blocks zeigt, die indische Mittelschicht gezielt anzusprechen.
Bis das einheitliche System umgesetzt ist, raten Experten indischen Unternehmen, längere Zeitfenster zwischen Kundenterminen in verschiedenen GCC-Staaten einzuplanen und die jeweils aktuellen COVID-Zertifikats- und Krankenversicherungsregeln der Länder genau zu beobachten, da diese weiterhin uneinheitlich sind.
Verantwortliche führen die Verzögerung auf Probleme bei der Integration der Einwanderungsdatenbanken und Sicherheitsprüfungen der sechs souveränen Staaten zurück. Tests im Hintergrund zeigten Kompatibilitätsprobleme bei den API-Passagierdatensystemen und der biometrischen Überwachung, weshalb die Minister beschlossen, schrittweise Pilotprojekte durchzuführen, anstatt eine sofortige, großflächige Einführung.
Für indische Reisende bedeutet die Verschiebung, dass das bisherige Flickwerk aus nationalen E-Visa und Visa-on-Arrival-Regelungen weiterhin gilt. Unternehmen, die Mitarbeiter zu Projekten in mehreren GCC-Staaten entsenden – etwa in den Bereichen Energie, Bau und IT-Dienstleistungen – müssen weiterhin mit separaten Dokumenten, doppelten Krankenversicherungen und unterschiedlichen Ein- und Ausreisemeldungen jonglieren. Reiseverantwortliche sollten ihre Tagesgeld-Budgets überdenken: Das neue Visum sollte die Compliance-Kosten um bis zu 30 Prozent senken, diese Einsparungen sind nun mindestens ein Jahr entfernt.
Tourismusbehörden betonen, dass das Visum langfristig den innergolfischen Reiseverkehr um 20 Prozent steigern wird. Das Department für Wirtschaft und Tourismus in Dubai erklärte gegenüber ET, die längere Vorlaufzeit werde genutzt, um die Smart-Gate-Abdeckung für indische E-Passinhaber auszubauen. Saudi-Arabien testet parallel UPI-Zahlungen für sein E-Visa-Portal, was den Willen des Blocks zeigt, die indische Mittelschicht gezielt anzusprechen.
Bis das einheitliche System umgesetzt ist, raten Experten indischen Unternehmen, längere Zeitfenster zwischen Kundenterminen in verschiedenen GCC-Staaten einzuplanen und die jeweils aktuellen COVID-Zertifikats- und Krankenversicherungsregeln der Länder genau zu beobachten, da diese weiterhin uneinheitlich sind.
Quelle: The Economic Times