
Einwanderung, Flüchtlinge und Staatsbürgerschaft Kanada (IRCC) hat das Tempo der Express Entry-Aktivitäten für 2026 mit einer überraschenden Ziehung der Canadian Experience Class (CEC) am 23. Januar deutlich erhöht. Die Behörde lud 6.000 Kandidaten ein, die bereits über qualifizierte kanadische Berufserfahrung verfügen, und setzte die Mindestpunktzahl im Comprehensive Ranking System (CRS) auf 509 – 45 Punkte niedriger als bei der ersten Ziehung 2025. Experten sehen in der höheren als erwarteten Zahl an Einladungen ein Zeichen dafür, dass Ottawa die Einladungen vorziehen will, damit neue Daueraufenthalter rechtzeitig zur Entlastung des Arbeitsmarktes in der Jahresmitte ankommen.
Dies ist die größte einzelne CEC-Ziehung seit Anfang 2023 und erfolgte nur einen Tag nach einer Runde des Provincial Nominee Program (PNP), bei der 681 Einladungen bei einem CRS von 746 vergeben wurden. Zusammen deuten die aufeinanderfolgenden Auswahlverfahren darauf hin, dass IRCC mehrere Wege nutzt, um regionale und nationale Fachkräftebedarfe auszugleichen und gleichzeitig die Gesamtaufnahme innerhalb des reduzierten PR-Limits von 380.000 für 2026 zu halten. Arbeitgeber in den Bereichen Gastronomie, Logistik, Bauwesen und Technologie – Branchen, die derzeit die meisten offenen Stellen verzeichnen – profitieren besonders, da CEC-Kandidaten arbeitsbereit sind und oft bereits über offene Arbeitserlaubnisse verfügen.
Für Unternehmen bedeuten frühere Einladungen auch frühere Ankünfte: Die meisten CEC-Fälle werden innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen. Neue Mitarbeiter könnten somit bereits im Juli eintreffen, was Firmen hilft, teure Überstunden zu vermeiden und Projektzeitpläne in der sommerlichen Hochphase zu stabilisieren. Wohnungsmarktanalysten warnen jedoch, dass die Nachfrage nach speziell errichteten Mietwohnungen in Toronto, Vancouver und Calgary schneller steigen könnte, da Neuankömmlinge meist zunächst mieten, bevor sie kaufen.
Bewerber sollten beachten, dass die Mindestpunktzahl von 509 immer noch deutlich über dem langfristigen CEC-Durchschnitt von 475 liegt. Profile, die darunter liegen, müssen möglicherweise ihre Sprachkenntnisse verbessern oder eine PNP-Nominierung erhalten, die 600 Punkte hinzufügt. Beratungsfirmen, die multinationale Kunden betreuen, empfehlen, die Global Mobility-Richtlinien jetzt zu aktualisieren – insbesondere Umzugsbudgets und Onboarding-Zeiträume –, um das schnellere Bearbeitungsfenster optimal zu nutzen.
Die Ziehung gibt auch einen strategischen Hinweis an die Provinzregierungen: Da 40 Prozent der Einladungen an IT-Berufe gehen, könnten die Provinzen ihre eigenen PNP-Kategorien gezielter anpassen, um die bundesweiten Auswahlverfahren zu ergänzen, statt um denselben Talentpool zu konkurrieren. In den nächsten drei Monaten sind mehr „zielgerichtete“ provinziellen Einladungen in den Bereichen Fachhandwerk und Gesundheitswesen zu erwarten.
Dies ist die größte einzelne CEC-Ziehung seit Anfang 2023 und erfolgte nur einen Tag nach einer Runde des Provincial Nominee Program (PNP), bei der 681 Einladungen bei einem CRS von 746 vergeben wurden. Zusammen deuten die aufeinanderfolgenden Auswahlverfahren darauf hin, dass IRCC mehrere Wege nutzt, um regionale und nationale Fachkräftebedarfe auszugleichen und gleichzeitig die Gesamtaufnahme innerhalb des reduzierten PR-Limits von 380.000 für 2026 zu halten. Arbeitgeber in den Bereichen Gastronomie, Logistik, Bauwesen und Technologie – Branchen, die derzeit die meisten offenen Stellen verzeichnen – profitieren besonders, da CEC-Kandidaten arbeitsbereit sind und oft bereits über offene Arbeitserlaubnisse verfügen.
Für Unternehmen bedeuten frühere Einladungen auch frühere Ankünfte: Die meisten CEC-Fälle werden innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen. Neue Mitarbeiter könnten somit bereits im Juli eintreffen, was Firmen hilft, teure Überstunden zu vermeiden und Projektzeitpläne in der sommerlichen Hochphase zu stabilisieren. Wohnungsmarktanalysten warnen jedoch, dass die Nachfrage nach speziell errichteten Mietwohnungen in Toronto, Vancouver und Calgary schneller steigen könnte, da Neuankömmlinge meist zunächst mieten, bevor sie kaufen.
Bewerber sollten beachten, dass die Mindestpunktzahl von 509 immer noch deutlich über dem langfristigen CEC-Durchschnitt von 475 liegt. Profile, die darunter liegen, müssen möglicherweise ihre Sprachkenntnisse verbessern oder eine PNP-Nominierung erhalten, die 600 Punkte hinzufügt. Beratungsfirmen, die multinationale Kunden betreuen, empfehlen, die Global Mobility-Richtlinien jetzt zu aktualisieren – insbesondere Umzugsbudgets und Onboarding-Zeiträume –, um das schnellere Bearbeitungsfenster optimal zu nutzen.
Die Ziehung gibt auch einen strategischen Hinweis an die Provinzregierungen: Da 40 Prozent der Einladungen an IT-Berufe gehen, könnten die Provinzen ihre eigenen PNP-Kategorien gezielter anpassen, um die bundesweiten Auswahlverfahren zu ergänzen, statt um denselben Talentpool zu konkurrieren. In den nächsten drei Monaten sind mehr „zielgerichtete“ provinziellen Einladungen in den Bereichen Fachhandwerk und Gesundheitswesen zu erwarten.
Quelle: Meyka
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