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Peking hebt Visa für kurzfristige britische Besucher auf, während Starmer und Xi Annäherung erzielen

Jan. 30, 2026
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Peking hebt Visa für kurzfristige britische Besucher auf, während Starmer und Xi Annäherung erzielen
Premierminister Keir Starmer hat während seiner dreitägigen Mission in Peking einen sofortigen Mobilitätsgewinn erzielt: China wird für britische Passinhaber bei Aufenthalten von bis zu 15 Tagen kurzfristig auf Visapflichten verzichten, bestätigten chinesische Beamte nach bilateralen Gesprächen in der Großen Halle des Volkes.

Diese Zugeständnis – das erste Chinas gegenüber einem G7-Land seit der Pandemie – geht einher mit einer Senkung der chinesischen Zölle auf Scotch Whisky und einem Investitionsversprechen von 10,8 Milliarden Pfund durch AstraZeneca. Obwohl als Geste des guten Willens präsentiert, spiegelt der Verzicht Chinas Ambition wider, den Geschäftsreiseverkehr wieder anzukurbeln und das Vertrauen ausländischer Investoren nach Jahren der „Zero-Covid“-Isolation zurückzugewinnen.

Peking hebt Visa für kurzfristige britische Besucher auf, während Starmer und Xi Annäherung erzielen


Für britische Unternehmen hat dies praktische Auswirkungen: Führungskräfte benötigen künftig kein Einzel- oder Doppel-Einreise-M-Visum mehr für Routinebesuche in Fabriken, Konferenzen oder Kundengespräche, was etwa 150 Pfund an Gebühren und mehrere Tage Bearbeitungszeit spart. Mobilitätsteams sollten ihre Reisegenehmigungsprozesse anpassen, jedoch aufmerksam bleiben: Der Verzicht gilt **nicht** für Arbeits- oder Aufenthaltserlaubnisse, und Reisende müssen weiterhin das Online-Ankunftsformular Chinas ausfüllen.

Das Innenministerium betonte seinerseits, dass kein visafreier Gegenzug für chinesische Staatsbürger geplant ist. Chinesische Besucher benötigen weiterhin Standard-Visitor-Visa oder ab dem 25. Februar 2026 eine elektronische Reisegenehmigung (ETA), sofern visafrei. Die Grenzschutzbehörde wird die Ankunftszahlen nach Inkrafttreten des Verzichts am 1. März 2026 genau beobachten.

Langfristig signalisiert dieser Schritt eine Entspannung in den UK-China-Beziehungen, die weitere Mobilitätsinitiativen ermöglichen könnte – etwa die Ausweitung des zweijährigen Graduate-Visums auf chinesische technische Institute oder die Wiederaufnahme festgefahrener Verhandlungen zur gegenseitigen Anerkennung beruflicher Qualifikationen. Compliance-Teams mit China-Entsendungen sollten jedoch weiterhin die geopolitischen Risiken im Blick behalten, darunter Datenschutzvorschriften und Ausreiseverbote, die weiterhin gelten.
Quelle: The Guardian

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