
Französische Universitäten und multinationale Unternehmen hatten im vergangenen Jahr leichteren Zugang zu Talenten: 384.230 erstmalige Aufenthaltstitel wurden vergeben, ein Anstieg von 11,2 % gegenüber 2024. (connexionfrance.com) Die meisten Genehmigungen entfielen mit rund 118.000 auf Studenten, was Frankreich als siebtbeliebtestes Studienziel weltweit bestätigt.
Campus France führt den Boom auf vereinfachte Online-Visaanträge (VFS Global verarbeitet inzwischen biometrische Daten in 17 Ländern) und englischsprachige Masterprogramme zurück. Auch Unternehmen profitierten: Zwar gingen die Wirtschaftsgenehmigungen insgesamt zurück, doch die Unterkategorie „Passeport Talent – salarié qualifié“ stieg um 6 %, angetrieben von KI-Ingenieuren und Spezialisten für erneuerbare Energien.
Die Bearbeitung verläuft jedoch noch nicht reibungslos. Konsulate in Indien und Nigeria melden in der Hochsaison Wartezeiten von bis zu sechs Wochen für Visatermine, und die Präfekturen in Paris und Hauts-de-Seine testen weiterhin ANEF, die vollständig digitale Verlängerungsplattform. Mobilitätsteams sollten mehr Zeit einplanen, wenn Studenten nach dem Abschluss in den Arbeitsstatus wechseln, da sie innerhalb von vier Monaten von „étudiant“ zu „recherche d’emploi/création d’entreprise“ wechseln müssen.
Blickt man in die Zukunft, erwägt das Innenministerium ab 2027 eine Quotenregelung für internationale Studierende, ähnlich dem kürzlich eingeführten Limit in Kanada. Die Hochschullobby Conférence des Présidents d’Université warnt jedoch, dass eine solche Begrenzung die regionalen Wirtschaften, die auf studentische Ausgaben angewiesen sind, stark treffen würde.
Campus France führt den Boom auf vereinfachte Online-Visaanträge (VFS Global verarbeitet inzwischen biometrische Daten in 17 Ländern) und englischsprachige Masterprogramme zurück. Auch Unternehmen profitierten: Zwar gingen die Wirtschaftsgenehmigungen insgesamt zurück, doch die Unterkategorie „Passeport Talent – salarié qualifié“ stieg um 6 %, angetrieben von KI-Ingenieuren und Spezialisten für erneuerbare Energien.
Die Bearbeitung verläuft jedoch noch nicht reibungslos. Konsulate in Indien und Nigeria melden in der Hochsaison Wartezeiten von bis zu sechs Wochen für Visatermine, und die Präfekturen in Paris und Hauts-de-Seine testen weiterhin ANEF, die vollständig digitale Verlängerungsplattform. Mobilitätsteams sollten mehr Zeit einplanen, wenn Studenten nach dem Abschluss in den Arbeitsstatus wechseln, da sie innerhalb von vier Monaten von „étudiant“ zu „recherche d’emploi/création d’entreprise“ wechseln müssen.
Blickt man in die Zukunft, erwägt das Innenministerium ab 2027 eine Quotenregelung für internationale Studierende, ähnlich dem kürzlich eingeführten Limit in Kanada. Die Hochschullobby Conférence des Présidents d’Université warnt jedoch, dass eine solche Begrenzung die regionalen Wirtschaften, die auf studentische Ausgaben angewiesen sind, stark treffen würde.
Quelle: The Connexion