
Die drei wichtigsten Gewerkschaftskonföderationen Belgiens – FGTB/ABVV, CSC/ACV und die liberale CGSLB/ACLVB – haben für den 5., 10. und 12. Februar 2026 eine Reihe von branchenübergreifenden Streiktagen angekündigt, um gegen die sozioökonomischen Reformen der Bundesregierung, bekannt als „Arizona“, zu protestieren. Die Online-Plattform StrikeTracker aktualisierte am 1. Februar ihre Warnung und klassifizierte die Aktionen als „großangelegt, sektorübergreifend“. Die Streikankündigungen betreffen den öffentlichen Nahverkehr, das Bildungswesen, die öffentliche Verwaltung sowie Teile des Privatsektors.
Zu den zentralen Forderungen der Gewerkschaften gehören der Rückzug der geplanten Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre, die Abschaffung des sogenannten „Index-Sprungs“, der die Lohninflation dämpft, sowie der Verzicht auf Sparmaßnahmen in Höhe von 10 Milliarden Euro. Die Eisenbahnergewerkschaften versuchten, 24-Stunden-Streiks zu koordinieren, doch HR Rail – die Personalbehörde der belgischen Eisenbahn – hat die Streikankündigung bisher abgelehnt, was zu Rechtsmitteln vor dem Staatsrat führte. Sollte die Entscheidung nicht aufgehoben werden, könnten die Schienenverkehrsdienste weiterlaufen, während der Bus- und Straßenbahnbetreiber De Lijn bereits für den 5. Februar in Ostflandern „sehr starke“ Beeinträchtigungen ankündigte. Zudem hat die Gewerkschaft ACOD Streikankündigungen für Lehrkräfte in mehreren Provinzen eingereicht.
Für Manager im Bereich globale Mobilität erschweren die gestaffelten Streiktermine die Planung von Reisen und Umzügen. Personalbewegungen nach oder aus Belgien während der betroffenen Zeiträume könnten sich verzögern, da kommunale Ämter, Ausländerbehörden oder Banken bei Schließungen nicht erreichbar sind. Unternehmen wird empfohlen, wichtige persönliche Termine vorzuziehen und Reisende auf mögliche Homeoffice-Lösungen vorzubereiten.
Arbeitsrechtsexperten sehen in den Streiks eine Bewährungsprobe für die neue Mitte-rechts-Koalition, die erst seit acht Monaten im Amt ist. Frühere branchenübergreifende Aktionen im Jahr 2025 führten zu geschätzten täglichen Produktivitätsverlusten von 150 Millionen Euro. Sollte der Protest im Februar an Fahrt gewinnen, sind weitere Streiktage im März wahrscheinlich, was die Mobilitäts- und Logistiklandschaft Belgiens zusätzlich destabilisieren könnte.
StrikeTracker rät Arbeitgebern, die regionalen Gewerkschaftskanäle aufmerksam zu verfolgen, da die Streikbeteiligung zwischen Provinzen und Branchen stark variieren kann.
Zu den zentralen Forderungen der Gewerkschaften gehören der Rückzug der geplanten Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre, die Abschaffung des sogenannten „Index-Sprungs“, der die Lohninflation dämpft, sowie der Verzicht auf Sparmaßnahmen in Höhe von 10 Milliarden Euro. Die Eisenbahnergewerkschaften versuchten, 24-Stunden-Streiks zu koordinieren, doch HR Rail – die Personalbehörde der belgischen Eisenbahn – hat die Streikankündigung bisher abgelehnt, was zu Rechtsmitteln vor dem Staatsrat führte. Sollte die Entscheidung nicht aufgehoben werden, könnten die Schienenverkehrsdienste weiterlaufen, während der Bus- und Straßenbahnbetreiber De Lijn bereits für den 5. Februar in Ostflandern „sehr starke“ Beeinträchtigungen ankündigte. Zudem hat die Gewerkschaft ACOD Streikankündigungen für Lehrkräfte in mehreren Provinzen eingereicht.
Für Manager im Bereich globale Mobilität erschweren die gestaffelten Streiktermine die Planung von Reisen und Umzügen. Personalbewegungen nach oder aus Belgien während der betroffenen Zeiträume könnten sich verzögern, da kommunale Ämter, Ausländerbehörden oder Banken bei Schließungen nicht erreichbar sind. Unternehmen wird empfohlen, wichtige persönliche Termine vorzuziehen und Reisende auf mögliche Homeoffice-Lösungen vorzubereiten.
Arbeitsrechtsexperten sehen in den Streiks eine Bewährungsprobe für die neue Mitte-rechts-Koalition, die erst seit acht Monaten im Amt ist. Frühere branchenübergreifende Aktionen im Jahr 2025 führten zu geschätzten täglichen Produktivitätsverlusten von 150 Millionen Euro. Sollte der Protest im Februar an Fahrt gewinnen, sind weitere Streiktage im März wahrscheinlich, was die Mobilitäts- und Logistiklandschaft Belgiens zusätzlich destabilisieren könnte.
StrikeTracker rät Arbeitgebern, die regionalen Gewerkschaftskanäle aufmerksam zu verfolgen, da die Streikbeteiligung zwischen Provinzen und Branchen stark variieren kann.
Quelle: StrikeTracker