
Das lang erwartete European Travel Information and Authorisation System (ETIAS) hat den letzten haushaltspolitischen Schritt genommen: EU-Beamte haben die Antragsgebühr für Erwachsene im Alter von 18 bis 70 Jahren auf 20 € festgelegt. Diese Summe – am 4. Februar in britischen Medien bekanntgegeben – entspricht weitgehend den bisherigen Schätzungen und gilt für Staatsangehörige von 59 visumfreien Ländern, von den USA bis Singapur.
ETIAS ist kein Visum, führt jedoch eine verpflichtende Vorabprüfung für Kurzaufenthalte von bis zu 90 Tagen innerhalb eines 180-Tage-Zeitraums ein. Für Belgien, eines der meistbesuchten Wirtschaftszentren der EU, bedeutet das eine neue Planungsebene für Konferenzteilnehmer, Ingenieure und kurzfristig Entsandte, die bisher nur mit einem Stempel im Reisepass einreisten.
Die meisten Reisenden füllen das Online-Formular in weniger als zehn Minuten aus und erhalten die Genehmigung innerhalb von Minuten. Etwa 2–3 % müssen jedoch mit Bearbeitungszeiten von bis zu 30 Tagen rechnen, wenn Datenbankabgleiche eine manuelle Prüfung erfordern. Personalabteilungen sollten daher nicht-EU-Führungskräfte dazu anhalten, den Antrag rechtzeitig vor der Buchung nicht erstattungsfähiger Hotels oder Eurostar-Tickets nach Brüssel zu stellen.
Genehmigungen sind drei Jahre lang gültig – oder bis zum Ablauf des Reisepasses – und werden elektronisch mit dem Reisedokument verknüpft. Damit ist ETIAS vergleichbar mit den US-amerikanischen ESTA- und den kanadischen eTA-Programmen. Unternehmen sollten ihre Onboarding-Checklisten aktualisieren, um ETIAS-Nummern neben den Passdaten zu erfassen, insbesondere bei Mitarbeitern, die auf einer Reise mehrere Schengen-Staaten durchqueren.
Die Festlegung der Gebühr erleichtert auch die Budgetplanung in den Abteilungen für globale Mobilität. Ein Unternehmen, das jährlich 100 US-Berater für ein sechs Wochen dauerndes Projekt nach Belgien entsendet, muss nun mit ETIAS-Kosten von 2.000 € rechnen – ein vergleichsweise geringer Betrag, der aber in Kostenprognosen berücksichtigt werden sollte. Wichtig ist, dass Belgien die Gebühren nicht einbehält; die Zahlungen fließen auf ein EU-weites Konto, das Grenzmanagementsysteme wie das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem finanziert.
ETIAS ist kein Visum, führt jedoch eine verpflichtende Vorabprüfung für Kurzaufenthalte von bis zu 90 Tagen innerhalb eines 180-Tage-Zeitraums ein. Für Belgien, eines der meistbesuchten Wirtschaftszentren der EU, bedeutet das eine neue Planungsebene für Konferenzteilnehmer, Ingenieure und kurzfristig Entsandte, die bisher nur mit einem Stempel im Reisepass einreisten.
Die meisten Reisenden füllen das Online-Formular in weniger als zehn Minuten aus und erhalten die Genehmigung innerhalb von Minuten. Etwa 2–3 % müssen jedoch mit Bearbeitungszeiten von bis zu 30 Tagen rechnen, wenn Datenbankabgleiche eine manuelle Prüfung erfordern. Personalabteilungen sollten daher nicht-EU-Führungskräfte dazu anhalten, den Antrag rechtzeitig vor der Buchung nicht erstattungsfähiger Hotels oder Eurostar-Tickets nach Brüssel zu stellen.
Genehmigungen sind drei Jahre lang gültig – oder bis zum Ablauf des Reisepasses – und werden elektronisch mit dem Reisedokument verknüpft. Damit ist ETIAS vergleichbar mit den US-amerikanischen ESTA- und den kanadischen eTA-Programmen. Unternehmen sollten ihre Onboarding-Checklisten aktualisieren, um ETIAS-Nummern neben den Passdaten zu erfassen, insbesondere bei Mitarbeitern, die auf einer Reise mehrere Schengen-Staaten durchqueren.
Die Festlegung der Gebühr erleichtert auch die Budgetplanung in den Abteilungen für globale Mobilität. Ein Unternehmen, das jährlich 100 US-Berater für ein sechs Wochen dauerndes Projekt nach Belgien entsendet, muss nun mit ETIAS-Kosten von 2.000 € rechnen – ein vergleichsweise geringer Betrag, der aber in Kostenprognosen berücksichtigt werden sollte. Wichtig ist, dass Belgien die Gebühren nicht einbehält; die Zahlungen fließen auf ein EU-weites Konto, das Grenzmanagementsysteme wie das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem finanziert.
Quelle: The Times