
Der europäische Reiseverkehr warnt am 5. Februar vor möglichen fünfstündigen Grenzwartezeiten in diesem Sommer, sobald das biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU (EES) ab dem 10. April vollständig in Betrieb geht. Obwohl der Bericht des Guardian vor allem Spanien, Frankreich und Italien in den Fokus stellt, nutzt der Flughafen Wien-Schwechat seit Oktober dieselben Terminals und erfasst derzeit nur 35 % der Passagiere aus Drittstaaten. Der Airports Council International Europe warnt, dass eine Umstellung auf 100 % Registrierung ohne zusätzliches Personal „katastrophale“ Auswirkungen auf das Passagiererlebnis haben könnte.
Österreichs Drehkreuz ist besonders betroffen: Rund 800.000 Nicht-EU-Passagiere passieren den Flughafen monatlich, und das neue Grenzverfahrensterminal wird einen weiteren biometrischen Erfassungspunkt hinzufügen. Der Flughafenbetreiber Flughafen Wien AG teilte lokalen Medien mit, dass die durchschnittliche EES-Verarbeitungszeit pro Reisendem noch immer über zwei Minuten liegt – deutlich über dem Ziel von 45 Sekunden – vor allem, weil viele Erstnutzer Schwierigkeiten mit den Fingerabdruckscannern haben. Business-Class-Schnellspuren sind von der 35 %-Quote ausgenommen, verlieren diese Ausnahme jedoch, sobald die Befreiung ausläuft.
Branchenverbände wie der Österreichische Geschäftsreiseverband (ABTA/ÖVT) haben sich gemeinsam mit ACI an Brüssel gewandt und fordern mehr Flexibilität, damit die Grenzpolizei während der Spitzenabflugzeiten die Kontrollen vorübergehend reduzieren kann. Zudem appellieren sie an Arbeitgeber, Dienstreisen außerhalb der Freitagabend- und Montagmorgen-Spitzen zu legen und Mitarbeiter, wo gesetzlich möglich, vorab zu registrieren.
Für Manager globaler Mobilität ist die wichtigste Erkenntnis, mehr Zeit für die Abfertigung einzuplanen – drei statt zwei Stunden bei interkontinentalen Abflügen – und die Risikobewertungen der Reisenden zu aktualisieren. Unternehmen mit engen Anschlussflügen am selben Tag über Wien oder andere Schengen-Drehkreuze sollten Übernachtungen oder längere Zwischenstopps in Betracht ziehen, zumindest bis September, wenn die Sommernachfrage nachlässt.
Die EU-Kommission hat ein 90-tägiges Übergangsfenster angedeutet, aber noch keine offiziellen Richtlinien veröffentlicht. Ohne diese müssen österreichische Grenzbeamte die Vorschriften strikt anwenden, weshalb proaktive Planung das beste Mittel für Firmenreiseabteilungen bleibt.
Österreichs Drehkreuz ist besonders betroffen: Rund 800.000 Nicht-EU-Passagiere passieren den Flughafen monatlich, und das neue Grenzverfahrensterminal wird einen weiteren biometrischen Erfassungspunkt hinzufügen. Der Flughafenbetreiber Flughafen Wien AG teilte lokalen Medien mit, dass die durchschnittliche EES-Verarbeitungszeit pro Reisendem noch immer über zwei Minuten liegt – deutlich über dem Ziel von 45 Sekunden – vor allem, weil viele Erstnutzer Schwierigkeiten mit den Fingerabdruckscannern haben. Business-Class-Schnellspuren sind von der 35 %-Quote ausgenommen, verlieren diese Ausnahme jedoch, sobald die Befreiung ausläuft.
Branchenverbände wie der Österreichische Geschäftsreiseverband (ABTA/ÖVT) haben sich gemeinsam mit ACI an Brüssel gewandt und fordern mehr Flexibilität, damit die Grenzpolizei während der Spitzenabflugzeiten die Kontrollen vorübergehend reduzieren kann. Zudem appellieren sie an Arbeitgeber, Dienstreisen außerhalb der Freitagabend- und Montagmorgen-Spitzen zu legen und Mitarbeiter, wo gesetzlich möglich, vorab zu registrieren.
Für Manager globaler Mobilität ist die wichtigste Erkenntnis, mehr Zeit für die Abfertigung einzuplanen – drei statt zwei Stunden bei interkontinentalen Abflügen – und die Risikobewertungen der Reisenden zu aktualisieren. Unternehmen mit engen Anschlussflügen am selben Tag über Wien oder andere Schengen-Drehkreuze sollten Übernachtungen oder längere Zwischenstopps in Betracht ziehen, zumindest bis September, wenn die Sommernachfrage nachlässt.
Die EU-Kommission hat ein 90-tägiges Übergangsfenster angedeutet, aber noch keine offiziellen Richtlinien veröffentlicht. Ohne diese müssen österreichische Grenzbeamte die Vorschriften strikt anwenden, weshalb proaktive Planung das beste Mittel für Firmenreiseabteilungen bleibt.
Quelle: The Guardian
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