GBTA warnt: Geplante ESTA-Datenerfassung könnte Geschäftsreisen in die USA beeinträchtigen
Indien erweitert e-Touristenvisum auf 166 Länder und öffnet Tür für Geschäfts- und Freizeitreisen
USCIS legt Zeitraum vom 4. bis 19. März für erste gewichtsbasierte H-1B-Registrierung fest
Neueste Nachrichten
Herzogs Besuch führt zu verstärkten Sicherheitsmaßnahmen und Reisebehinderungen in ganz Australien
Die Ankunft des israelischen Präsidenten Isaac Herzog am 9. Februar führte zu fortlaufenden Straßensperrungen, verlängerten Kontrollzeiten am Flughafen Sydney und groß angelegten Protesten in mehreren Städten. Die Behörden setzten außergewöhnliche „Großveranstaltungs“-Maßnahmen in Kraft, was den Bodentransport beeinträchtigte und die landesweite Sicherheitslage verschärfte. Geschäftsreisende werden von Travel Managern dazu geraten, bis zum Ende des Besuchs am 12. Februar zusätzliche Pufferzeiten in ihre Reisepläne einzubauen.
Streik der Fluglotsen legt Hunderte Flüge in ganz Frankreich lahm
Ein zweitägiger nationaler Streik der französischen Fluglotsen am 8. und 9. Februar 2026 hat zur Streichung von rund 180 Flügen geführt und an mehreren Flughäfen Verzögerungen von über einer Stunde verursacht. Der Ausstand, der auf Streitigkeiten über Personalbesetzung und die Zusammenlegung von Kontrollzentren zurückzuführen ist, trifft besonders Paris-Orly und Marseille – und fällt genau in die Zeit des starken Geschäftsreiseverkehrs zur Pariser Modewoche. Unternehmen mit Reisenden in Frankreich sollten auf Bahnverbindungen oder alternative Flughäfen ausweichen und sich auf weitere Beeinträchtigungen einstellen, falls die Verhandlungen scheitern.
Air Canada stellt Flüge nach Kuba wegen landesweitem Treibstoffmangel ein
Air Canada hat alle Flüge nach Kuba ausgesetzt, nachdem Havanna den Fluggesellschaften mitgeteilt hatte, dass ab dem 11. Februar kein Kerosin mehr verfügbar sein wird. Rund 3.000 kanadische Passagiere werden auf leeren Rückflügen nach Kanada zurückgebracht. Dieser Schritt verdeutlicht die Unsicherheit im Freizeit- und Projektverkehr nach Kuba und dürfte die Flugpreise steigen lassen sowie die Mobilitätsplanung für kanadische Unternehmen mit Interessen auf der Insel erschweren.
Landesweiter Bahnstreik legt Spaniens Pendler- und Fernverkehr lahm
Gewerkschaften, die Lokführer und Bahnpersonal vertreten, haben am 9. Februar einen dreitägigen Streik begonnen, der zur Absage von Hunderten von Pendler-, Hochgeschwindigkeits- und Güterzügen in ganz Spanien führte. Der Ausstand, ausgelöst durch jüngste tödliche Unfälle, macht seit langem bestehende Sicherheits- und Wartungsmängel deutlich und bereitet bereits erhebliche Probleme für Geschäftsreisende, Lieferketten und umgesiedelte Mitarbeiter, die auf die Mobilität per Bahn angewiesen sind.
Großbritannien erweitert das BN(O)-Visum für Hongkong auf die „verlorene Generation“ erwachsener Kinder
Das Innenministerium hat die größte Lücke im BN(O)-Programm geschlossen, indem es erwachsenen Kindern von Statusinhabern erlaubt, eigenständig einen Antrag zu stellen. In den nächsten fünf Jahren werden voraussichtlich rund 26.000 weitere Hongkonger nach Großbritannien ziehen, was die durch den Start des Programms 2021 entstandenen Familientrennungen entschärft. Während BN(O)-Inhaber weiterhin den fünfjährigen Weg zur Niederlassungserlaubnis behalten, müssen sie strengere Sprach- und Einkommensanforderungen erfüllen, was Arbeitgeber und Universitäten dazu zwingt, frühzeitig Unterstützungsmaßnahmen zu planen.
EU startet digitale Visastrategie; Italien hofft auf Entlastung bei Konsulatswarteschlangen
Die neue Strategie Brüssels wird alle Schengen-Visumanträge online abwickeln, ermöglicht die Wiederverwendung von Fingerabdrücken für fast fünf Jahre und führt länger gültige Mehrfacheinreisevisa für vertrauenswürdige Reisende ein. Besonders Italien, das unter langen Warteschlangen bei den Konsulaten leidet, dürfte davon profitieren und so den Geschäftsreiseverkehr vor den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina erleichtern.
Aer Lingus stellt auf den Strecken zwischen Irland und Großbritannien auf Passkontrolle um
Ab dem 25. Februar 2026 verlangt Aer Lingus für alle Flüge zwischen der Republik Irland und dem Vereinigten Königreich einen Reisepass oder eine irische Passkarte. Führerscheine und Garda-Alterskarten werden dann nicht mehr akzeptiert. Diese Änderung bringt die Fluggesellschaft in Einklang mit Ryanair und folgt dem Druck der britischen Grenzschutzbehörde bezüglich Passagieren ohne Reisepass. Irische Geschäftsreisende und Firmenmobilitätsteams müssen ihre Reisebestimmungen anpassen und sicherstellen, dass Mitarbeiter gültige Ausweisdokumente mitführen; Nicht-Iren benötigen möglicherweise zudem eine UK ETA oder ein Visum. Obwohl das Common Travel Area weiterhin gilt, wurden die praktischen Anforderungen an die Reisedokumente deutlich verschärft.
Mexiko führt elektronische Besuchervisa für Brasilianer wieder ein und verkürzt die Bearbeitungszeiten für Geschäftsreisen deutlich
Ab dem 5. Februar 2026 können Brasilianer, die nach Mexiko fliegen, wieder ein elektronisches Besuchervisum am selben Tag erhalten, anstatt einen konsularischen Aufkleber. Dadurch entfallen Interviews und Kuriergebühren. Diese Maßnahme verkürzt die Vorlaufzeiten für Geschäftsreisen erheblich und deutet auf eine engere bilaterale Zusammenarbeit im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hin.
Softwarefehler zwingt zu manuellen Passkontrollen am Flughafen Brüssel, führt zu stundenlangen Warteschlangen
Ein Softwareabsturz legte von Abend des 6. Februar bis spät am 7. Februar alle automatisierten Pass-E-Gates am Flughafen Brüssel lahm, was manuelle Kontrollen erforderlich machte und Wartezeiten von bis zu 90 Minuten verursachte. Der Vorfall verdeutlicht Schwachstellen in den Grenzautomatisierungssystemen vor dem verpflichtenden Start des EU-Ein- und Ausreisesystems im kommenden April. Geschäftsreisende sollten daher mit weiteren Anlaufschwierigkeiten rechnen und mehr Zeit für ihre Reisepläne einplanen.
Großbritannien erweitert BN(O)-Visum auf erwachsene Kinder von Inhabern des Hongkonger Status
London erlaubt nun erwachsenen Kindern von Inhabern des britischen National (Overseas)-Passes, eigenständig ein BN(O)-Visum zu beantragen – womöglich profitieren in den nächsten fünf Jahren 26.000 weitere Hongkonger davon. Dieser Schritt folgt auf die Inhaftierung des Medienmoguls Jimmy Lai und soll eine Lücke bei den Anspruchsvoraussetzungen schließen, die viele Familien trennte. Während Unternehmen die erweiterte Talentbasis begrüßen, befürchten Menschenrechtsgruppen, dass geplante Verschärfungen der Niederlassungsregeln den humanitären Zweck des Programms gefährden könnten.