
Ein scheinbar routinemäßiger Freitagabend entwickelte sich schnell zu einem Belastungstest für Belgiens wichtigsten internationalen Flughafen. Am 6. Februar um 18:30 Uhr fielen alle 24 automatisierten e-Gates in der Ankunftshalle für Nicht-Schengen-Flüge am Flughafen Brüssel aufgrund eines Softwarefehlers in der Grenzkontrollplattform der Bundespolizei aus. Der Ausfall, zunächst von Travel Tomorrow gemeldet und von der Flughafenbehörde bestätigt, zwang die Beamten dazu, jeden Pass manuell zu kontrollieren.
Bis Samstagmittag – der Hauptankunftszeit für Langstreckenflüge – stiegen die Wartezeiten auf bis zu 90 Minuten, da EU-, EWR- und Schweizer Passagiere gemeinsam mit Drittstaatsangehörigen in der Schlange standen. Fluggesellschaften wurden angewiesen, einige Abflüge zurückzuhalten, um Anschlussverluste zu vermeiden, während das Bodenpersonal hektisch versuchte, Mitarbeiter neu zu verteilen. Laut der Brussels Airport Company wurde der Normalbetrieb erst spät am Samstagabend wieder aufgenommen, nachdem Techniker das fehlerhafte Modul repariert hatten.
Der Vorfall zeigt die Verwundbarkeit der automatisierten Grenzinfrastruktur nur wenige Monate vor der verpflichtenden Einführung des neuen EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES) im April 2026. Branchenverbände warnen wiederholt davor, dass selbst kurzzeitige technische Störungen die Terminals lahmlegen können, wenn keine ausreichenden Notfallpläne für Personal vorhanden sind. Der Flughafen hat 36 e-Gates bestellt, um die biometrische Erfassung für das EES zu bewältigen, doch wie die Belgische Pilotenvereinigung betont, „ist Resilienz genauso wichtig wie Kapazität.“
Geschäftsreisende sollten sich auf gelegentliche Störungen während der Einführung 2026 einstellen: Der Flughafen empfiehlt nun, dass Nicht-Schengen-Reisende drei Stunden vor Abflug eintreffen und die Hinweise der Fluggesellschaften genau verfolgen. Unternehmen, die Talente über Brüssel bewegen, könnten zudem Montagmorgenstarts staffeln oder zusätzliche Puffertage in Einsatzpläne einbauen, bis die Stabilität des EES gewährleistet ist.
Bis Samstagmittag – der Hauptankunftszeit für Langstreckenflüge – stiegen die Wartezeiten auf bis zu 90 Minuten, da EU-, EWR- und Schweizer Passagiere gemeinsam mit Drittstaatsangehörigen in der Schlange standen. Fluggesellschaften wurden angewiesen, einige Abflüge zurückzuhalten, um Anschlussverluste zu vermeiden, während das Bodenpersonal hektisch versuchte, Mitarbeiter neu zu verteilen. Laut der Brussels Airport Company wurde der Normalbetrieb erst spät am Samstagabend wieder aufgenommen, nachdem Techniker das fehlerhafte Modul repariert hatten.
Der Vorfall zeigt die Verwundbarkeit der automatisierten Grenzinfrastruktur nur wenige Monate vor der verpflichtenden Einführung des neuen EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES) im April 2026. Branchenverbände warnen wiederholt davor, dass selbst kurzzeitige technische Störungen die Terminals lahmlegen können, wenn keine ausreichenden Notfallpläne für Personal vorhanden sind. Der Flughafen hat 36 e-Gates bestellt, um die biometrische Erfassung für das EES zu bewältigen, doch wie die Belgische Pilotenvereinigung betont, „ist Resilienz genauso wichtig wie Kapazität.“
Geschäftsreisende sollten sich auf gelegentliche Störungen während der Einführung 2026 einstellen: Der Flughafen empfiehlt nun, dass Nicht-Schengen-Reisende drei Stunden vor Abflug eintreffen und die Hinweise der Fluggesellschaften genau verfolgen. Unternehmen, die Talente über Brüssel bewegen, könnten zudem Montagmorgenstarts staffeln oder zusätzliche Puffertage in Einsatzpläne einbauen, bis die Stabilität des EES gewährleistet ist.
Quelle: Travel Tomorrow
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