
Belgiens diplomatische Präsenz im Südkaukasus wird ausgebaut. Der belgische Abgeordnete Michel De Maegd bestätigte am 12. Februar 2026 gegenüber der armenischen Nachrichtenagentur Armenpress, dass der belgischen Botschaft in Jerewan bald eine eigene konsularische Abteilung hinzugefügt wird. Dieser Schritt folgt auf eine einstimmige Resolution des belgischen Abgeordnetenhauses im vergangenen Jahr, die die Regierung aufforderte, die bilateralen Beziehungen zu Armenien zu stärken. (armenpress.am)
Bisher mussten armenische Staatsbürger, die ein belgisches (oft auch Benelux-) Visum beantragen, nach Tiflis oder Moskau reisen oder auf kommerzielle Visa-Dienstleister zurückgreifen. Ein vor Ort ansässiges Konsulat ermöglicht künftig die Beantragung von Kurz- und Langzeitvisa – darunter Geschäfts-, Studenten- und Familienzusammenführungsvisa – direkt in Jerewan, inklusive der Erfassung biometrischer Daten. Belgische Behörden versprechen dadurch kürzere Bearbeitungszeiten, geringere Kosten für Antragsteller und konsularische Unterstützung für die wachsende Gemeinschaft belgischer Geschäftsreisender, NGOs und Touristen in Armenien. (armenpress.am)
Für belgische Unternehmen passt die Neuerung zu den EU-Bemühungen, den Handel mit dem Südkaukasus zu vertiefen, sowie zu Armeniens Bestrebungen, Visa-Liberalisierungsgespräche mit dem Schengen-Raum voranzutreiben. Arbeitgeber, die Mitarbeiter nach Jerewan entsenden oder armenische Fachkräfte für Einsätze in Belgien einstellen, erhalten einen klareren Weg für Dokumentenlegalisierung, Arbeitserlaubnisse und Notfalldienste. Die Botschaft rechnet zudem mit steigenden Anfragen für Kultur- und Start-up-Visa, da belgische Investoren verstärkt nach Osten blicken.
Praktisch wird die neue Abteilung Passverlängerungen, notarielle Beglaubigungen und Bürgerdienste für die rund 250 in Armenien lebenden Belgier anbieten und zugleich die große armenische Diaspora in Belgien (geschätzt 30.000 Personen), die häufig zwischen beiden Ländern pendelt, betreuen. Die Außenministerien in Brüssel und Jerewan finalisieren derzeit Personal- und IT-Strukturen; die Eröffnung ist „in den kommenden Monaten“ geplant, so Armeniens Botschafter in Belgien, Tigran Balayan. (armenpress.am)
Unternehmen mit internationaler Mobilität sollten ihre Reiserichtlinien an den neuen, bequemeren Visaantragspunkt anpassen und die Details zum künftigen Terminvergabesystem beobachten. Firmen, die Mitarbeiter nach Armenien entsenden, sollten zudem Belgiens Pläne zur Ausweitung der kommerziellen und kulturellen Kooperationsprogramme im Blick behalten, da sich daraus neue Einsatzmöglichkeiten ergeben könnten.
Bisher mussten armenische Staatsbürger, die ein belgisches (oft auch Benelux-) Visum beantragen, nach Tiflis oder Moskau reisen oder auf kommerzielle Visa-Dienstleister zurückgreifen. Ein vor Ort ansässiges Konsulat ermöglicht künftig die Beantragung von Kurz- und Langzeitvisa – darunter Geschäfts-, Studenten- und Familienzusammenführungsvisa – direkt in Jerewan, inklusive der Erfassung biometrischer Daten. Belgische Behörden versprechen dadurch kürzere Bearbeitungszeiten, geringere Kosten für Antragsteller und konsularische Unterstützung für die wachsende Gemeinschaft belgischer Geschäftsreisender, NGOs und Touristen in Armenien. (armenpress.am)
Für belgische Unternehmen passt die Neuerung zu den EU-Bemühungen, den Handel mit dem Südkaukasus zu vertiefen, sowie zu Armeniens Bestrebungen, Visa-Liberalisierungsgespräche mit dem Schengen-Raum voranzutreiben. Arbeitgeber, die Mitarbeiter nach Jerewan entsenden oder armenische Fachkräfte für Einsätze in Belgien einstellen, erhalten einen klareren Weg für Dokumentenlegalisierung, Arbeitserlaubnisse und Notfalldienste. Die Botschaft rechnet zudem mit steigenden Anfragen für Kultur- und Start-up-Visa, da belgische Investoren verstärkt nach Osten blicken.
Praktisch wird die neue Abteilung Passverlängerungen, notarielle Beglaubigungen und Bürgerdienste für die rund 250 in Armenien lebenden Belgier anbieten und zugleich die große armenische Diaspora in Belgien (geschätzt 30.000 Personen), die häufig zwischen beiden Ländern pendelt, betreuen. Die Außenministerien in Brüssel und Jerewan finalisieren derzeit Personal- und IT-Strukturen; die Eröffnung ist „in den kommenden Monaten“ geplant, so Armeniens Botschafter in Belgien, Tigran Balayan. (armenpress.am)
Unternehmen mit internationaler Mobilität sollten ihre Reiserichtlinien an den neuen, bequemeren Visaantragspunkt anpassen und die Details zum künftigen Terminvergabesystem beobachten. Firmen, die Mitarbeiter nach Armenien entsenden, sollten zudem Belgiens Pläne zur Ausweitung der kommerziellen und kulturellen Kooperationsprogramme im Blick behalten, da sich daraus neue Einsatzmöglichkeiten ergeben könnten.
Quelle: Armenpress