
Am 11. Februar 2026 berichtete das juristische Portal LexGO, dass die belgische Bundesregierung einen Gesetzentwurf veröffentlicht hat, der eine weitere Welle von Reformen auf dem Arbeitsmarkt einleitet. Obwohl der Entwurf noch parlamentarisch diskutiert wird, gilt die Verabschiedung als Formsache, und viele Bestimmungen sollen bereits im April 2026 in Kraft treten. (lexgo.be)
Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört die Lockerung der Pflicht, in den Arbeitsvorschriften eines Unternehmens jede mögliche Schichtregelung detailliert aufzuführen. Arbeitgeber können stattdessen einen Rahmen zulässiger Arbeitszeiten beschreiben und konkrete Dienstpläne direkt mit den Mitarbeitenden vereinbaren. Für internationale Entsandte – insbesondere bei flexiblen Hybrid-Arbeitsmodellen – verspricht dies einfachere Anpassungen, wenn sich die Aufgaben während der Entsendung ändern. (lexgo.be)
Der Gesetzentwurf senkt zudem die Mindestarbeitszeit für Teilzeitbeschäftigte von einem Drittel auf ein Zehntel der regulären Wochenarbeitszeit, was es erleichtern könnte, mitreisende Ehepartner oder Studierende während kürzerer Einsätze im Unternehmen zu beschäftigen. Die Regeln für Nachtarbeit werden für Neueinstellungen in den Bereichen Logistik, Distribution und E-Commerce gelockert – Branchen, die häufig auf Expat-Manager angewiesen sind. Gleichzeitig werden die Kündigungsfristen für langjährige Mitarbeitende, die ab dem 1. April 2026 eingestellt werden, auf maximal 52 Wochen begrenzt, was für multinationale Unternehmen eine wichtige Größe für die Kostenplanung darstellt. (lexgo.be)
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung: Das geschätzte CLA-90-Bonusprogramm wird vollständig auf ein Online-Meldesystem umgestellt, und der bürokratische Aufwand bei Zeitarbeitsfirmen wird durch den Wegfall der vorvertraglichen Absichtserklärung reduziert. Globale Mobilitätsteams sollten Entsendungsverträge, Shadow-Payroll-Auslöser und Anreizsysteme überprüfen, um die Einhaltung der neuen Regelungen sicherzustellen. Vorausschauende Personalplanung wird notwendig, wenn Nachtarbeitszuschläge oder Mindestteilzeitregelungen in die Kostenkalkulation einfließen.
Da arbeitsrechtliche Vorschriften parallel zu regionalen Einwanderungsbestimmungen (z. B. den strengeren Genehmigungskriterien in Flandern ab 2026) gelten, müssen Unternehmen HR-, Payroll- und Immigrationsteams eng abstimmen. Während die Reformen mehr Flexibilität schaffen sollen, verdeutlichen sie auch die schnelle regulatorische Dynamik in Belgien – eine kontinuierliche Überwachung ist daher unerlässlich, um Expat-Programme rechtskonform und kosteneffizient zu gestalten.
Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört die Lockerung der Pflicht, in den Arbeitsvorschriften eines Unternehmens jede mögliche Schichtregelung detailliert aufzuführen. Arbeitgeber können stattdessen einen Rahmen zulässiger Arbeitszeiten beschreiben und konkrete Dienstpläne direkt mit den Mitarbeitenden vereinbaren. Für internationale Entsandte – insbesondere bei flexiblen Hybrid-Arbeitsmodellen – verspricht dies einfachere Anpassungen, wenn sich die Aufgaben während der Entsendung ändern. (lexgo.be)
Der Gesetzentwurf senkt zudem die Mindestarbeitszeit für Teilzeitbeschäftigte von einem Drittel auf ein Zehntel der regulären Wochenarbeitszeit, was es erleichtern könnte, mitreisende Ehepartner oder Studierende während kürzerer Einsätze im Unternehmen zu beschäftigen. Die Regeln für Nachtarbeit werden für Neueinstellungen in den Bereichen Logistik, Distribution und E-Commerce gelockert – Branchen, die häufig auf Expat-Manager angewiesen sind. Gleichzeitig werden die Kündigungsfristen für langjährige Mitarbeitende, die ab dem 1. April 2026 eingestellt werden, auf maximal 52 Wochen begrenzt, was für multinationale Unternehmen eine wichtige Größe für die Kostenplanung darstellt. (lexgo.be)
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung: Das geschätzte CLA-90-Bonusprogramm wird vollständig auf ein Online-Meldesystem umgestellt, und der bürokratische Aufwand bei Zeitarbeitsfirmen wird durch den Wegfall der vorvertraglichen Absichtserklärung reduziert. Globale Mobilitätsteams sollten Entsendungsverträge, Shadow-Payroll-Auslöser und Anreizsysteme überprüfen, um die Einhaltung der neuen Regelungen sicherzustellen. Vorausschauende Personalplanung wird notwendig, wenn Nachtarbeitszuschläge oder Mindestteilzeitregelungen in die Kostenkalkulation einfließen.
Da arbeitsrechtliche Vorschriften parallel zu regionalen Einwanderungsbestimmungen (z. B. den strengeren Genehmigungskriterien in Flandern ab 2026) gelten, müssen Unternehmen HR-, Payroll- und Immigrationsteams eng abstimmen. Während die Reformen mehr Flexibilität schaffen sollen, verdeutlichen sie auch die schnelle regulatorische Dynamik in Belgien – eine kontinuierliche Überwachung ist daher unerlässlich, um Expat-Programme rechtskonform und kosteneffizient zu gestalten.
Quelle: LexGO
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