
Nach 11 Wochen ohne direkte Flugverbindungen hat die spanische Fluggesellschaft Air Europa bestätigt, dass sie ab dem 17. Februar ihre Madrid-Caracas-Verbindung wieder aufnehmen wird. In der ersten Woche werden drei Hin- und Rückflüge angeboten (am 17., 20. und 22. Februar), bevor im März der Flugplan vor der Aussetzung wieder aufgenommen wird. Die Airline hatte den Betrieb am 24. November 2025 eingestellt, nachdem die venezolanischen Behörden die Betriebsvorschriften verschärft und anschließend die Lizenzen von Air Europa, Iberia und Plus Ultra widerrufen hatten.
Plus Ultra kündigte an, am 3. März wieder zu starten, während Iberia vorläufig den 6. April anpeilt. Die frühzeitige Rückkehr von Air Europa stellt jedoch eine wichtige Verbindung für die rund 180.000 spanischen Expatriates und Geschäftsleute in Venezuela sowie für venezolanische Staatsbürger, die über Madrid nach Europa reisen, wieder her. Die Fluggesellschaft erklärt, dass alle Tickets, die zwischen dem 24. November und dem 17. Februar ausgestellt wurden, ohne Gebühren umgebucht werden können. Aufgrund der hohen Nachfrage und der weiterhin ausstehenden zwei wöchentlichen Flüge ist die Sitzplatzverfügbarkeit jedoch begrenzt.
Für multinationale Unternehmen ist die Wiederaufnahme der Flüge von großer Bedeutung: Ingenieur-, Energie- und Telekommunikationsunternehmen mit Projekten in Caracas und Maracaibo mussten seit Ende November ihre Mitarbeiter über Bogotá oder Panama umleiten, was bis zu sechs Stunden und etwa 400 Euro zusätzliche Kosten pro Reise bedeutet. Mobilitätsmanager sollten dennoch die Einreisebestimmungen prüfen: Venezuela verlangt weiterhin einen Nachweis der Gelbfieberimpfung sowie einen negativen PCR-Test, der innerhalb von 48 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Spanien verfügt zudem nur über eingeschränkte konsularische Kapazitäten in Caracas, was die Visavergabe für Angehörige verzögert.
Der Schritt von Air Europa könnte auch die diplomatischen Spannungen entschärfen. Die spanische Regierung signalisierte ihre Unterstützung für eine schrittweise Aufhebung der gegenseitigen Slot-Beschränkungen, sofern Sicherheitsprüfungen eingehalten werden. Branchenanalysten weisen jedoch darauf hin, dass die Erträge auf der Strecke in den kommenden Wochen voraussichtlich stark steigen werden. Firmenkunden wird empfohlen, Blocktarife schnell zu sichern und Versicherungen zu überprüfen, die „politisch bedingte Störungen“ ausschließen.
Die Wiederaufnahme fällt mit einer starken Winternachfrage auf den Spanien-Lateinamerika-Strecken zusammen: Daten von AENA zeigen, dass die Sitzplatzkapazität im Februar auf allen Langstreckenmärkten im Jahresvergleich um 7,6 % gestiegen ist, wobei Kolumbien und Mexiko das Wachstum anführen. Sollte der Neustart von Air Europa in Caracas reibungslos verlaufen, werden Iberia und Plus Ultra voraussichtlich die Frequenzen anpassen, sodass der Markt bis zum Frühsommer wieder 90 % des Niveaus von 2024 erreicht.
Plus Ultra kündigte an, am 3. März wieder zu starten, während Iberia vorläufig den 6. April anpeilt. Die frühzeitige Rückkehr von Air Europa stellt jedoch eine wichtige Verbindung für die rund 180.000 spanischen Expatriates und Geschäftsleute in Venezuela sowie für venezolanische Staatsbürger, die über Madrid nach Europa reisen, wieder her. Die Fluggesellschaft erklärt, dass alle Tickets, die zwischen dem 24. November und dem 17. Februar ausgestellt wurden, ohne Gebühren umgebucht werden können. Aufgrund der hohen Nachfrage und der weiterhin ausstehenden zwei wöchentlichen Flüge ist die Sitzplatzverfügbarkeit jedoch begrenzt.
Für multinationale Unternehmen ist die Wiederaufnahme der Flüge von großer Bedeutung: Ingenieur-, Energie- und Telekommunikationsunternehmen mit Projekten in Caracas und Maracaibo mussten seit Ende November ihre Mitarbeiter über Bogotá oder Panama umleiten, was bis zu sechs Stunden und etwa 400 Euro zusätzliche Kosten pro Reise bedeutet. Mobilitätsmanager sollten dennoch die Einreisebestimmungen prüfen: Venezuela verlangt weiterhin einen Nachweis der Gelbfieberimpfung sowie einen negativen PCR-Test, der innerhalb von 48 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Spanien verfügt zudem nur über eingeschränkte konsularische Kapazitäten in Caracas, was die Visavergabe für Angehörige verzögert.
Der Schritt von Air Europa könnte auch die diplomatischen Spannungen entschärfen. Die spanische Regierung signalisierte ihre Unterstützung für eine schrittweise Aufhebung der gegenseitigen Slot-Beschränkungen, sofern Sicherheitsprüfungen eingehalten werden. Branchenanalysten weisen jedoch darauf hin, dass die Erträge auf der Strecke in den kommenden Wochen voraussichtlich stark steigen werden. Firmenkunden wird empfohlen, Blocktarife schnell zu sichern und Versicherungen zu überprüfen, die „politisch bedingte Störungen“ ausschließen.
Die Wiederaufnahme fällt mit einer starken Winternachfrage auf den Spanien-Lateinamerika-Strecken zusammen: Daten von AENA zeigen, dass die Sitzplatzkapazität im Februar auf allen Langstreckenmärkten im Jahresvergleich um 7,6 % gestiegen ist, wobei Kolumbien und Mexiko das Wachstum anführen. Sollte der Neustart von Air Europa in Caracas reibungslos verlaufen, werden Iberia und Plus Ultra voraussichtlich die Frequenzen anpassen, sodass der Markt bis zum Frühsommer wieder 90 % des Niveaus von 2024 erreicht.
Quelle: HuffPost España