
Die Europäische Kommission hat die spanische Regierung um Klarstellungen gebeten, nachdem Madrid bestätigt hat, dass es voraussichtlich rund eine halbe Million Menschen, die derzeit ohne Papiere im Land leben, eine Aufenthaltserlaubnis erteilen wird. In einer am 10. Februar an Vertreter der Mitgliedstaaten verschickten Mitteilung warnten Kommissionsbeamte, dass das am 27. Januar verabschiedete, sich jedoch noch in der Phase der öffentlichen Konsultation befindliche königliche Dekret Spaniens „erhebliche Sekundärbewegungseffekte“ auslösen könnte, falls die neu regularisierten Migranten innerhalb des Schengen-Raums weiterreisen.
Die spanische Migrationsministerin Elma Saiz betont, dass die Initiative „ausschließlich national“ sei und die Steuereinnahmen sowie Sozialversicherungsbeiträge steigern werde, während Arbeitgeber Zugang zu legaler Arbeitskraft in den Bereichen Bau, Landwirtschaft und Altenpflege erhalten. Antragsteller müssen nachweisen, dass sie bereits vor dem 31. Dezember 2025 in Spanien waren und keine Vorstrafen haben. Kritiker bemängeln, dass die Regierung Sánchez das Parlament umgeht und somit demokratische Kontrolle aushebelt; sowohl die konservative Partido Popular als auch die rechtsextreme Vox haben angekündigt, die Maßnahme vor dem Verfassungsgericht anzufechten.
In Brüssel befürchten mehrere Regierungen aus Nord- und Mitteleuropa, dass die Maßnahme einen Anreiz für weitere irreguläre Einreisen über Spaniens Außengrenzen auf den Kanaren, in Ceuta und Melilla schaffen könnte. Sie haben die Kommission gebeten zu prüfen, ob Madrids Entscheidung mit den EU-Vorschriften zu Aufenthaltsdokumenten und langfristiger Mobilität vereinbar ist. Das Europäische Parlament wird die Angelegenheit später in dieser Woche in Straßburg diskutieren, wobei Liberale und Grüne überwiegend unterstützend sind, während die Europäische Volkspartei eine Folgenabschätzung fordert.
Für multinationale Arbeitgeber könnte das Dekret eine entscheidende Veränderung bedeuten. Die Regularisierung eröffnet Hunderttausenden von Arbeitnehmern, die bereits im informellen Sektor tätig sind, den Zugang zum spanischen Arbeitsmarkt und zu sozialen Leistungen. Der legale Status ermöglicht zudem innerbetriebliche Versetzungen gemäß der EU-ICT-Richtlinie, was die Personalverlagerung innerhalb des Blocks erleichtert. Unternehmen sollten jedoch ihre Compliance-Verfahren überprüfen, da neu regularisierte Mitarbeiter ab April vollständig in der Lohnbuchhaltung erfasst und steuerlich berücksichtigt werden müssen.
Migrationsberater rechnen mit einem starken Anstieg der Nachfrage nach Terminen in den Ausländerbehörden Spaniens, sobald das Antragsfenster voraussichtlich Anfang April öffnet. Personalabteilungen wird geraten, die erforderlichen Unterlagen – insbesondere polizeiliche Führungszeugnisse und Wohnnachweise – jetzt vorzubereiten, um den unvermeidlichen Rückstau zu vermeiden.
Die spanische Migrationsministerin Elma Saiz betont, dass die Initiative „ausschließlich national“ sei und die Steuereinnahmen sowie Sozialversicherungsbeiträge steigern werde, während Arbeitgeber Zugang zu legaler Arbeitskraft in den Bereichen Bau, Landwirtschaft und Altenpflege erhalten. Antragsteller müssen nachweisen, dass sie bereits vor dem 31. Dezember 2025 in Spanien waren und keine Vorstrafen haben. Kritiker bemängeln, dass die Regierung Sánchez das Parlament umgeht und somit demokratische Kontrolle aushebelt; sowohl die konservative Partido Popular als auch die rechtsextreme Vox haben angekündigt, die Maßnahme vor dem Verfassungsgericht anzufechten.
In Brüssel befürchten mehrere Regierungen aus Nord- und Mitteleuropa, dass die Maßnahme einen Anreiz für weitere irreguläre Einreisen über Spaniens Außengrenzen auf den Kanaren, in Ceuta und Melilla schaffen könnte. Sie haben die Kommission gebeten zu prüfen, ob Madrids Entscheidung mit den EU-Vorschriften zu Aufenthaltsdokumenten und langfristiger Mobilität vereinbar ist. Das Europäische Parlament wird die Angelegenheit später in dieser Woche in Straßburg diskutieren, wobei Liberale und Grüne überwiegend unterstützend sind, während die Europäische Volkspartei eine Folgenabschätzung fordert.
Für multinationale Arbeitgeber könnte das Dekret eine entscheidende Veränderung bedeuten. Die Regularisierung eröffnet Hunderttausenden von Arbeitnehmern, die bereits im informellen Sektor tätig sind, den Zugang zum spanischen Arbeitsmarkt und zu sozialen Leistungen. Der legale Status ermöglicht zudem innerbetriebliche Versetzungen gemäß der EU-ICT-Richtlinie, was die Personalverlagerung innerhalb des Blocks erleichtert. Unternehmen sollten jedoch ihre Compliance-Verfahren überprüfen, da neu regularisierte Mitarbeiter ab April vollständig in der Lohnbuchhaltung erfasst und steuerlich berücksichtigt werden müssen.
Migrationsberater rechnen mit einem starken Anstieg der Nachfrage nach Terminen in den Ausländerbehörden Spaniens, sobald das Antragsfenster voraussichtlich Anfang April öffnet. Personalabteilungen wird geraten, die erforderlichen Unterlagen – insbesondere polizeiliche Führungszeugnisse und Wohnnachweise – jetzt vorzubereiten, um den unvermeidlichen Rückstau zu vermeiden.
Quelle: Olive Press Spain
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