
Die österreichische Oppositionspartei Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) hat Innenminister Gerhard Karner umgehend kritisiert, nachdem dieser das neue EU-Asyl- und Migrationspaket bei einer Podiumsdiskussion in München gelobt hatte. In einer Pressemitteilung vom 14. Februar bezeichnete FPÖ-Sicherheitssprecher Gernot Darmann Karners Begeisterung als „den nächsten Akt seines Bürgertäuschungsmanövers“ und warnte, dass das Paket „legale Fluchtwege“ schaffen und die Mitgliedstaaten zwingen werde, mehr irreguläre Migranten aufzunehmen. (presse-nachrichten.de)
Die FPÖ argumentiert, dass verpflichtende Solidaritätszahlungen oder Umsiedlungen – zentrale Elemente des Brüsseler Kompromisses – Österreich Hunderte Millionen Euro kosten oder das Land mit zusätzlichen Asylverfahren belasten würden. Darmann stellte Karners „PR-Inszenierungen“ einzelner Abschiebeflüge der „offenen Tür Realität“ an Österreichs Grenzen gegenüber. (presse-nachrichten.de)
Mit den für Oktober anstehenden Bundeswahlen dominiert das Thema Migration erneut die innenpolitische Agenda. Umfragen sehen die FPÖ vor der regierenden ÖVP-SPÖ-NEOS-Koalition; Experten vermuten, dass die von Karner am selben Tag angekündigte Verschärfung der Rückführungsmaßnahmen auch dazu dient, dieser Herausforderung entgegenzuwirken.
Für globale Mobilitätsteams geht es bei dem politischen Streit weniger um Rhetorik als um Zeitpläne: Sollte das EU-Paket im Frühjahr ratifiziert und rasch umgesetzt werden, könnten neue Screening-Regeln an den Außengrenzen den Asyldruck ins Landesinnere verlagern. Unternehmen, die Mitarbeiter aus dem Westbalkan oder dem Nahen Osten versetzen, müssen mit längeren Wartezeiten für Termine bei österreichischen Konsulaten rechnen, falls Beamte für die Erstkontrollen umgeschichtet werden.
Personalabteilungen sollten die Entsandten über die innenpolitische Debatte informieren: Negative Schlagzeilen können die Sorgen um soziale Integration ausländischer Mitarbeiter, insbesondere aus mehrheitlich muslimischen Ländern, verstärken.
Die FPÖ argumentiert, dass verpflichtende Solidaritätszahlungen oder Umsiedlungen – zentrale Elemente des Brüsseler Kompromisses – Österreich Hunderte Millionen Euro kosten oder das Land mit zusätzlichen Asylverfahren belasten würden. Darmann stellte Karners „PR-Inszenierungen“ einzelner Abschiebeflüge der „offenen Tür Realität“ an Österreichs Grenzen gegenüber. (presse-nachrichten.de)
Mit den für Oktober anstehenden Bundeswahlen dominiert das Thema Migration erneut die innenpolitische Agenda. Umfragen sehen die FPÖ vor der regierenden ÖVP-SPÖ-NEOS-Koalition; Experten vermuten, dass die von Karner am selben Tag angekündigte Verschärfung der Rückführungsmaßnahmen auch dazu dient, dieser Herausforderung entgegenzuwirken.
Für globale Mobilitätsteams geht es bei dem politischen Streit weniger um Rhetorik als um Zeitpläne: Sollte das EU-Paket im Frühjahr ratifiziert und rasch umgesetzt werden, könnten neue Screening-Regeln an den Außengrenzen den Asyldruck ins Landesinnere verlagern. Unternehmen, die Mitarbeiter aus dem Westbalkan oder dem Nahen Osten versetzen, müssen mit längeren Wartezeiten für Termine bei österreichischen Konsulaten rechnen, falls Beamte für die Erstkontrollen umgeschichtet werden.
Personalabteilungen sollten die Entsandten über die innenpolitische Debatte informieren: Negative Schlagzeilen können die Sorgen um soziale Integration ausländischer Mitarbeiter, insbesondere aus mehrheitlich muslimischen Ländern, verstärken.
Quelle: Presse-Nachrichten