
Interne Daten von Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) zeigen, dass fast die Hälfte aller temporären Arbeitserlaubnisse, die 2025 abgelaufen sind oder in diesem Jahr auslaufen werden, an indische Staatsbürger vergeben wurden. Laut Zahlen, die am 15. Februar von The Indian Express veröffentlicht wurden, liefen im vergangenen Jahr zwischen 1,05 und 1,49 Millionen temporäre Aufenthaltserlaubnisse, darunter auch Post-Graduation Work Permits (PGWPs), aus. Weitere 927.000 sollen 2026 ablaufen, davon allein rund 315.000 bis Ende März. (indianexpress.com)
Die meisten Betroffenen sind ehemalige internationale Studierende, die von PGWPs auf arbeitgeberspezifische Arbeitserlaubnisse in Branchen wie IT oder Einzelhandel umgestiegen sind. Viele stehen nun unter großem Zeitdruck, um eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung (PR) zu erhalten oder das Land zu verlassen. Der aktuelle Rückstau bei der IRCC – geschätzt auf 2,2 Millionen Fälle – führt dazu, dass die Bearbeitungszeiten für PR-Anträge, etwa im Rahmen der Canadian Experience Class, regelmäßig 12 Monate überschreiten.
Arbeitgeber beklagen, dass die politische Unsicherheit die Arbeitskräftelücke verschärft. Tech-Start-ups im „Silicon Waterfront“ von Toronto berichten von Fluktuationsraten von bis zu 30 %, da ausländische Fachkräfte das Land verlassen, um nicht ihren Aufenthaltsstatus zu riskieren. Gleichzeitig warnen Einwanderungsanwälte davor, dass ein Überziehen des Aufenthalts – selbst unbeabsichtigt – mehrjährige Wiedereinreiseverbote nach sich ziehen kann, was sowohl individuelle Karrieren als auch Unternehmensprojekte gefährdet.
Die Daten erhöhen den Druck auf die Bundesregierung, die erst im letzten Monat ein „umfassendes Reset“ der temporären Aufenthaltsprogramme angekündigt hat, nachdem die Gesamtzahl der temporären Bewohner auf 2,6 Millionen angestiegen ist – fast 7 % der Bevölkerung. Diskutierte Lösungen umfassen eine einmalige Verlängerung der PGWPs, offene arbeitgeberspezifische Arbeitserlaubnisse für bestimmte Berufe sowie eine schnellere Ausstellung von Überbrückungserlaubnissen für PR-Antragsteller. Bis konkrete Maßnahmen verkündet werden, wird Arbeitgebern empfohlen, Ablaufdaten proaktiv zu überprüfen, PR-Anträge frühzeitig vor Ablauf der Arbeitserlaubnisse einzureichen und Provinz-Nominierungsprogramme mit priorisierter Bearbeitung zu nutzen.
Die meisten Betroffenen sind ehemalige internationale Studierende, die von PGWPs auf arbeitgeberspezifische Arbeitserlaubnisse in Branchen wie IT oder Einzelhandel umgestiegen sind. Viele stehen nun unter großem Zeitdruck, um eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung (PR) zu erhalten oder das Land zu verlassen. Der aktuelle Rückstau bei der IRCC – geschätzt auf 2,2 Millionen Fälle – führt dazu, dass die Bearbeitungszeiten für PR-Anträge, etwa im Rahmen der Canadian Experience Class, regelmäßig 12 Monate überschreiten.
Arbeitgeber beklagen, dass die politische Unsicherheit die Arbeitskräftelücke verschärft. Tech-Start-ups im „Silicon Waterfront“ von Toronto berichten von Fluktuationsraten von bis zu 30 %, da ausländische Fachkräfte das Land verlassen, um nicht ihren Aufenthaltsstatus zu riskieren. Gleichzeitig warnen Einwanderungsanwälte davor, dass ein Überziehen des Aufenthalts – selbst unbeabsichtigt – mehrjährige Wiedereinreiseverbote nach sich ziehen kann, was sowohl individuelle Karrieren als auch Unternehmensprojekte gefährdet.
Die Daten erhöhen den Druck auf die Bundesregierung, die erst im letzten Monat ein „umfassendes Reset“ der temporären Aufenthaltsprogramme angekündigt hat, nachdem die Gesamtzahl der temporären Bewohner auf 2,6 Millionen angestiegen ist – fast 7 % der Bevölkerung. Diskutierte Lösungen umfassen eine einmalige Verlängerung der PGWPs, offene arbeitgeberspezifische Arbeitserlaubnisse für bestimmte Berufe sowie eine schnellere Ausstellung von Überbrückungserlaubnissen für PR-Antragsteller. Bis konkrete Maßnahmen verkündet werden, wird Arbeitgebern empfohlen, Ablaufdaten proaktiv zu überprüfen, PR-Anträge frühzeitig vor Ablauf der Arbeitserlaubnisse einzureichen und Provinz-Nominierungsprogramme mit priorisierter Bearbeitung zu nutzen.
Quelle: The Indian Express