
Peking hat sein Visafrei-Experiment für sechs europäische Länder, darunter Frankreich, bis zum 31. Dezember 2026 verlängert. Die chinesische Botschaft in Paris bestätigte die Entscheidung am 15. Februar, dem Tag, an dem die bisherige sechsmonatige Pilotphase auslief. Französische Staatsbürger können nun bis zu 15 Tage visafrei nach China einreisen – sei es für Tourismus, Geschäftsreisen oder Familienbesuche. Längere Aufenthalte und bezahlte Tätigkeiten erfordern weiterhin die entsprechenden Genehmigungen.
Die Verlängerung ist ein Erfolg für französische Exporteure, die den chinesischen Markt nach der Pandemie wieder stärker erschließen wollen: Der bilaterale Handel erreichte 2025 über 88 Milliarden Euro, doch das Geschäftsreisevolumen liegt noch immer 18 % unter dem Niveau von 2019. Französische Unternehmen sehen in der Visafreiheit eine deutliche Verkürzung der Vorlaufzeiten – die reguläre Bearbeitung von L-Visa beim CVASC in Paris dauert derzeit 7 bis 10 Arbeitstage, zuzüglich Versandzeiten für Antragsteller außerhalb der Region.
Auch Reiseveranstalter erwarten einen Aufschwung. ASATA, der französische Verband für Geschäftsreisen, prognostiziert für diesen Frühling einen Anstieg der Reiseanfragen zwischen China und Frankreich um 12 %, vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen, die bisher von den Visakosten abgeschreckt wurden. Air France plant bereits, ab März die zweimal täglichen A350-Flüge zwischen Paris und Shanghai wieder aufzunehmen und verweist auf die „stärkere Nachfrage, seit die administrativen Hürden entfallen sind“.
Frankreich reagiert nur teilweise: Chinesische Staatsbürger benötigen weiterhin Schengen-Visa, können aber von Frankreichs zweijährigem Mehrfacheinreiseprogramm für „vertrauenswürdige Geschäftsreisende“ profitieren, sofern sie mindestens zwei zuvor genutzte Schengen-Visa vorweisen können.
Die Verlängerung ist ein Erfolg für französische Exporteure, die den chinesischen Markt nach der Pandemie wieder stärker erschließen wollen: Der bilaterale Handel erreichte 2025 über 88 Milliarden Euro, doch das Geschäftsreisevolumen liegt noch immer 18 % unter dem Niveau von 2019. Französische Unternehmen sehen in der Visafreiheit eine deutliche Verkürzung der Vorlaufzeiten – die reguläre Bearbeitung von L-Visa beim CVASC in Paris dauert derzeit 7 bis 10 Arbeitstage, zuzüglich Versandzeiten für Antragsteller außerhalb der Region.
Auch Reiseveranstalter erwarten einen Aufschwung. ASATA, der französische Verband für Geschäftsreisen, prognostiziert für diesen Frühling einen Anstieg der Reiseanfragen zwischen China und Frankreich um 12 %, vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen, die bisher von den Visakosten abgeschreckt wurden. Air France plant bereits, ab März die zweimal täglichen A350-Flüge zwischen Paris und Shanghai wieder aufzunehmen und verweist auf die „stärkere Nachfrage, seit die administrativen Hürden entfallen sind“.
Frankreich reagiert nur teilweise: Chinesische Staatsbürger benötigen weiterhin Schengen-Visa, können aber von Frankreichs zweijährigem Mehrfacheinreiseprogramm für „vertrauenswürdige Geschäftsreisende“ profitieren, sofern sie mindestens zwei zuvor genutzte Schengen-Visa vorweisen können.
Quelle: Travel and Tour World