
In der Ausgabe des Journal Officiel vom 15. Februar veröffentlichte das Verkehrsministerium ein 49-seitiges Dekret, das die Verteilung der Einnahmen aus dem „tarif de péréquation“ – einem Teil der französischen Passagierluftverkehrssteuer – für das Jahr 2026 regelt. Die Abgabe, die zur Unterstützung unterversorgter und überseeischer Flughäfen dient, brachte im vergangenen Jahr 198 Millionen Euro ein.
Wichtige Erkenntnisse für Mobilitätsplaner:
• Tahiti-Faa’a erhält 62 % des Anteils von Polynesien und sichert damit das 150-Millionen-Euro-Programm zur Modernisierung des Terminals vor den Südsee-Spielen 2027.
• Nouméa-La Tontouta behält 100 % der Zuweisung Neukaledoniens und sichert so die Finanzierung der biometrischen EES-Einführung.
• Der Anteil für das französische Festland verteilt sich auf 120 Regionalflughäfen; Avignon-Caumont verzeichnet mit 1,099 % den größten prozentualen Anstieg, bedingt durch einen Anstieg saisonaler Charterflüge, während Brest-Bretagne mit 1,469 % Mittel für die Erneuerung der Startbahnbeleuchtung erhält.
Für Fluggesellschaften klärt die Verordnung, welche Flughäfen Sicherheits- und Schutzkosten mit staatlicher Unterstützung verrechnen können – eine wichtige Information für die Streckenplanung und PSO-Ausschreibungen. Auch Bodenabfertigungsunternehmen sollten die Liste im Blick behalten: Flughäfen mit höheren Zuweisungen investieren häufig in neue Ausrüstungsbeschaffungen und Mitarbeiterschulungen, was Vertragschancen eröffnet.
Das Dekret tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft, sodass die Direction Générale de l’Aviation Civile die Auszahlungen für das erste Quartal im März vornehmen kann.
Wichtige Erkenntnisse für Mobilitätsplaner:
• Tahiti-Faa’a erhält 62 % des Anteils von Polynesien und sichert damit das 150-Millionen-Euro-Programm zur Modernisierung des Terminals vor den Südsee-Spielen 2027.
• Nouméa-La Tontouta behält 100 % der Zuweisung Neukaledoniens und sichert so die Finanzierung der biometrischen EES-Einführung.
• Der Anteil für das französische Festland verteilt sich auf 120 Regionalflughäfen; Avignon-Caumont verzeichnet mit 1,099 % den größten prozentualen Anstieg, bedingt durch einen Anstieg saisonaler Charterflüge, während Brest-Bretagne mit 1,469 % Mittel für die Erneuerung der Startbahnbeleuchtung erhält.
Für Fluggesellschaften klärt die Verordnung, welche Flughäfen Sicherheits- und Schutzkosten mit staatlicher Unterstützung verrechnen können – eine wichtige Information für die Streckenplanung und PSO-Ausschreibungen. Auch Bodenabfertigungsunternehmen sollten die Liste im Blick behalten: Flughäfen mit höheren Zuweisungen investieren häufig in neue Ausrüstungsbeschaffungen und Mitarbeiterschulungen, was Vertragschancen eröffnet.
Das Dekret tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft, sodass die Direction Générale de l’Aviation Civile die Auszahlungen für das erste Quartal im März vornehmen kann.