
Die gleiche arktische Front, die Paris lahmlegte, breitete sich am 15. Februar über Nordwesteuropa aus und führte laut FlightAware-Daten, die vom Branchenportal Travel and Tour World ausgewertet wurden, zu 733 Flugausfällen und mehr als 5.000 Verspätungen. Frankreich war besonders betroffen: 129 Streichungen am Charles-de-Gaulle-Flughafen, 15 am Orly sowie weitere 52 in Toulouse, Lyon, Bordeaux, Nizza und Marseille, dazu 371 Verspätungen im gesamten System.
Air France und Transavia strichen gemeinsam 289 Abflüge, während easyJet, British Airways und KLM ihre inner-europäischen Verbindungen reduzierten, um die Langstreckenflüge aufrechtzuerhalten. Am Nachmittag verlagerte sich das Schneefeld nach Osten und sorgte für Chaos an den Flughäfen Amsterdam-Schiphol, Brüssel und Frankfurt, wodurch Eurocontrol den Flugverkehr regulieren musste. In Paris erreichte der Rückstau beim Enteisen am Flughafen Roissy mit 60 wartenden Flugzeugen seinen Höhepunkt, was die Rollzeiten auf durchschnittlich 50 Minuten statt der üblichen 18 Minuten verlängerte.
Geschäftsreisende sollten diese Woche mehr Pufferzeit für Anschlussflüge einplanen: Die Nachwirkungen bei der Crew-Rotation und Positionierungsflügen werden voraussichtlich bis Montag andauern. Unternehmen mit Reisemanagement-Programmen raten ihren Mitarbeitern, ihre Reiserouten zu registrieren und die „Duty-of-Care“-Kanäle der Reisebüros für schnelle Umbuchungen zu nutzen.
Die Störungen verdeutlichen, warum französische Flughäfen und Fluggesellschaften mit Hochdruck daran arbeiten, die biometrischen Ein- und Ausreisekioske (Entry/Exit System, EES) vor der Frist im April fertigzustellen. Behörden betonen, dass automatisierte Gates die Warteschlangen nach der Beseitigung der wetterbedingten Rückstände deutlich verkürzen sollten – derzeit sind jedoch erst 35 % der EES-Stationen in Betrieb.
Air France und Transavia strichen gemeinsam 289 Abflüge, während easyJet, British Airways und KLM ihre inner-europäischen Verbindungen reduzierten, um die Langstreckenflüge aufrechtzuerhalten. Am Nachmittag verlagerte sich das Schneefeld nach Osten und sorgte für Chaos an den Flughäfen Amsterdam-Schiphol, Brüssel und Frankfurt, wodurch Eurocontrol den Flugverkehr regulieren musste. In Paris erreichte der Rückstau beim Enteisen am Flughafen Roissy mit 60 wartenden Flugzeugen seinen Höhepunkt, was die Rollzeiten auf durchschnittlich 50 Minuten statt der üblichen 18 Minuten verlängerte.
Geschäftsreisende sollten diese Woche mehr Pufferzeit für Anschlussflüge einplanen: Die Nachwirkungen bei der Crew-Rotation und Positionierungsflügen werden voraussichtlich bis Montag andauern. Unternehmen mit Reisemanagement-Programmen raten ihren Mitarbeitern, ihre Reiserouten zu registrieren und die „Duty-of-Care“-Kanäle der Reisebüros für schnelle Umbuchungen zu nutzen.
Die Störungen verdeutlichen, warum französische Flughäfen und Fluggesellschaften mit Hochdruck daran arbeiten, die biometrischen Ein- und Ausreisekioske (Entry/Exit System, EES) vor der Frist im April fertigzustellen. Behörden betonen, dass automatisierte Gates die Warteschlangen nach der Beseitigung der wetterbedingten Rückstände deutlich verkürzen sollten – derzeit sind jedoch erst 35 % der EES-Stationen in Betrieb.
Quelle: Travel and Tour World