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China nimmt Vereinigtes Königreich und Kanada in Liste der 30-tägigen visafreien Einreise auf – Gesamtzahl steigt auf 79 Länder

Feb. 17, 2026
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China nimmt Vereinigtes Königreich und Kanada in Liste der 30-tägigen visafreien Einreise auf – Gesamtzahl steigt auf 79 Länder
In einer bedeutenden Erweiterung seines einseitigen visumfreien Programms kündigte China am 16. Februar 2026 an, dass Inhaber regulärer Reisepässe aus dem Vereinigten Königreich und Kanada ab dem 17. Februar bis zu 30 Tage visumfrei auf das Festland einreisen dürfen. Diese Maßnahme, die vom Außenministerium in Peking vorgestellt und von staatlichen Medien sowie internationalen Nachrichtenagenturen bestätigt wurde, erhöht die Zahl der Länder, deren Bürger visumfreien Zugang nach China genießen, auf 79.

Das neue Privileg gilt für Reisen zu Geschäfts-, Tourismus-, Familienbesuchen, kulturellem Austausch und Transit. Reisende müssen ein bestätigtes Rückflugticket vorweisen, das innerhalb von 30 Tagen nach Ankunft datiert ist, sowie eine Hotelreservierung oder eine Unterkunftsnachweis. Im Gegensatz zu den 10-tägigen Transitbefreiungen für US-amerikanische und indonesische Staatsbürger erlaubt die Regelung für das Vereinigte Königreich und Kanada den Besuchern, sich einen ganzen Monat lang frei auf dem Festland zu bewegen. Bestehende Einreiseverfahren – wie biometrische Fingerabdrücke bei Ankunft und die obligatorische Anmeldung bei den örtlichen Sicherheitsbehörden innerhalb von 24 Stunden – bleiben unverändert.

China nimmt Vereinigtes Königreich und Kanada in Liste der 30-tägigen visafreien Einreise auf – Gesamtzahl steigt auf 79 Länder


Diplomaten sehen die Entscheidung als Teil von Pekings Post-Pandemie-Kampagne zur Belebung von Investitionen und Tourismus. Die bilateralen Beziehungen zu beiden Ländern hatten sich in den letzten Jahren aufgrund von Technologie- und Menschenrechtsstreitigkeiten abgekühlt, doch hochrangige Besuche der neu gewählten Premierminister Keir Starmer und Mark Carney im Januar in Peking ebneten den Weg für vertrauensbildende Maßnahmen. Beide Regierungschefs setzten sich für erleichterte Geschäftsreisen ein, um die Unternehmen ihrer Länder in Chinas Konsum- und Umwelttechnologiesektoren zu unterstützen. Branchenverbände wie die Britische Handelskammer in China und der Canada China Business Council begrüßten die Ankündigung umgehend als „Game-Changer“ für Führungskräfte, die mit engen Reiseplänen und unvorhersehbaren konsularischen Bearbeitungszeiten jonglieren.

Aus operativer Sicht bereiten sich Fluggesellschaften und Flughäfen auf einen Nachfrageschub vor. Air China und British Airways planen, vor der Sommersaison größere Flugzeuge auf den Strecken Heathrow–Peking und Heathrow–Shanghai einzusetzen, während Air Canada eine Kapazitätserhöhung auf den Verbindungen Toronto–Shanghai und Vancouver–Peking ankündigte. Reise-Management-Unternehmen erwarten im nächsten Quartal einen Anstieg der Geschäftsreisen um 20 bis 25 Prozent, da Unternehmen vor Ort Audits, Fabrikbesuche und Messebesuche wieder aufnehmen, die zuvor verschoben wurden.

Für Manager im Bereich globale Mobilität bringt die Entwicklung sofortige Einsparungen. Ein einmaliges chinesisches Visum kann inklusive Kuriergebühren zwischen 140 und 200 US-Dollar pro Antragsteller kosten, und die Bearbeitungszeiten überschreiten oft eine Woche – insbesondere um Feiertage herum. Der Wegfall dieser Anforderungen reduziert die Programmbudgets und verkürzt administrative Vorlaufzeiten. Arbeitgeber werden jedoch geraten, ihre Reise-Risikoanalysen zu aktualisieren: Reisende mit visumfreiem Status können diesen nicht in Arbeits- oder Aufenthaltserlaubnisse im Land umwandeln und müssen China vor der Beantragung langfristiger Dokumente verlassen. Compliance-Teams sollten zudem sicherstellen, dass die Krankenversicherungen den gesamten 30-tägigen Aufenthalt abdecken, da der Nachweis einer ausreichenden medizinischen Absicherung an bestimmten Einreisepunkten nun routinemäßig überprüft wird.
Quelle: Associated Press / Xinhua

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