
Die irische Regierung arbeitet an Maßnahmen zur Reduzierung der jährlichen Aufnahme internationaler Studierender an privaten Englisch-Sprachschulen, nachdem Behörden gewarnt haben, dass einige Antragsteller Studienvisa als „Hintertür“ zum Arbeitsmarkt nutzen. Laut Berichten, die letzte Woche dem Kabinettsausschuss für Migration vorgelegt wurden, prüft eine abteilungsübergreifende Arbeitsgruppe Obergrenzen für Neueinschreibungen, kürzere Aufenthaltsgenehmigungen und strengere Anwesenheitskontrollen.
Der irische Englisch-Sprachensektor hat seit der Pandemie einen Boom erlebt und im Jahr 2025 etwa 60.000 Studiengenehmigungen ausgestellt – doppelt so viele wie 2019. Schulen argumentieren, dass die Studierenden lokale Arbeitsplätze im Gastgewerbe und Einzelhandel stützen, während Kritiker meinen, der Anstieg verschärfe den Wohnungsdruck und drücke die Einstiegsgehälter. Angesichts rekordhoher Obdachlosigkeit und aufkommender Anti-Einwanderungsproteste in mehreren Städten sehen Minister das Programm nun als politisch angreifbar.
Zur Diskussion stehende Maßnahmen umfassen: (1) Einführung einer nationalen Quote, die an die Unterkunftskapazitäten gekoppelt ist; (2) Erhöhung der finanziellen Nachweise, die Studierende zur Selbstversorgung erbringen müssen; (3) Wiedereinführung einer Mindeststundenzahl für den Unterricht; und (4) Einschränkung des Rechts auf Teilzeitarbeit (derzeit 20 Stunden pro Woche während des Semesters). Änderungen würden in die kommende Internationale Bildungsstrategie 2027 einfließen und ab dem Aufnahmejahr September 2026 gelten, sodass die Schulen einen Rekrutierungszyklus zur Anpassung hätten.
Für multinationale Arbeitgeber könnten die geplanten Beschränkungen eine wichtige Quelle für arbeitsmarktfähige Absolventen verringern, die häufig in Stamp-1G-Genehmigungen und Schlüsselqualifikationen in IT und Finanzen übergehen. Einwanderungsberater empfehlen, die Rekrutierung von Nicht-EU-Sprachschulabsolventen im Jahr 2026 vorzuziehen und die Ablaufdaten bestehender Arbeitserlaubnisse zu prüfen, um Lücken bei einer Verschärfung der Regeln zu vermeiden.
Interessierte Parteien können bis Anfang April an der abteilungsübergreifenden Konsultation teilnehmen. Ein formeller Vorschlag könnte vor der Sommerpause dem Kabinett vorgelegt werden, sodass nur wenige Wochen für gesetzliche Änderungen vor Beginn des akademischen Jahres 2026/27 bleiben.
Der irische Englisch-Sprachensektor hat seit der Pandemie einen Boom erlebt und im Jahr 2025 etwa 60.000 Studiengenehmigungen ausgestellt – doppelt so viele wie 2019. Schulen argumentieren, dass die Studierenden lokale Arbeitsplätze im Gastgewerbe und Einzelhandel stützen, während Kritiker meinen, der Anstieg verschärfe den Wohnungsdruck und drücke die Einstiegsgehälter. Angesichts rekordhoher Obdachlosigkeit und aufkommender Anti-Einwanderungsproteste in mehreren Städten sehen Minister das Programm nun als politisch angreifbar.
Zur Diskussion stehende Maßnahmen umfassen: (1) Einführung einer nationalen Quote, die an die Unterkunftskapazitäten gekoppelt ist; (2) Erhöhung der finanziellen Nachweise, die Studierende zur Selbstversorgung erbringen müssen; (3) Wiedereinführung einer Mindeststundenzahl für den Unterricht; und (4) Einschränkung des Rechts auf Teilzeitarbeit (derzeit 20 Stunden pro Woche während des Semesters). Änderungen würden in die kommende Internationale Bildungsstrategie 2027 einfließen und ab dem Aufnahmejahr September 2026 gelten, sodass die Schulen einen Rekrutierungszyklus zur Anpassung hätten.
Für multinationale Arbeitgeber könnten die geplanten Beschränkungen eine wichtige Quelle für arbeitsmarktfähige Absolventen verringern, die häufig in Stamp-1G-Genehmigungen und Schlüsselqualifikationen in IT und Finanzen übergehen. Einwanderungsberater empfehlen, die Rekrutierung von Nicht-EU-Sprachschulabsolventen im Jahr 2026 vorzuziehen und die Ablaufdaten bestehender Arbeitserlaubnisse zu prüfen, um Lücken bei einer Verschärfung der Regeln zu vermeiden.
Interessierte Parteien können bis Anfang April an der abteilungsübergreifenden Konsultation teilnehmen. Ein formeller Vorschlag könnte vor der Sommerpause dem Kabinett vorgelegt werden, sodass nur wenige Wochen für gesetzliche Änderungen vor Beginn des akademischen Jahres 2026/27 bleiben.
Quelle: Business Standard