
Kaum 24 Stunden nach dem Erlöschen der olympischen Flamme in Verona steht Italiens Bahn erneut vor einer Belastungsprobe. Am 22. Februar veröffentlichte die parlamentarische Nachrichtenagentur Agenparl eine Mitteilung autonomer Gewerkschaften, die zu einem landesweiten 24-stündigen Streik des Personals der Gruppo FS von Freitag, 27. Februar, 21:00 Uhr bis Samstag, 28. Februar, 21:00 Uhr aufrufen. Von dem Ausstand sind sowohl die Hochgeschwindigkeitszüge Frecciarossa und Intercity von Trenitalia als auch regionale Pendlerlinien und die Gütersparte Mercitalia betroffen. Zwar wird es während der morgendlichen und späten Nachmittags-Hauptverkehrszeiten mit den sogenannten „fasce di garanzia“ einen Notfahrplan geben, doch sollten Mobilitätsmanager mit weitreichenden Ausfällen und Verspätungen rechnen – besonders auf der Nord-Süd-Achse zwischen Turin, Mailand, Bologna, Rom und Neapel.
Der Zeitpunkt ist dabei nicht zufällig gewählt: Während der Olympischen Spiele in Mailand-Cortina setzte die FS-Gruppe täglich bis zu 50 Sonderzüge und 16 zusätzliche Regionale-Verbindungen in Trentino-Südtirol ein, die alle am 22. Februar endeten. Die Umläufe der Züge zurück zu den Depots und die Umverteilung des Personals haben bereits begonnen; der Streik könnte daher auch die Nach-Olympia-Logistik beeinträchtigen und die Rückkehr der Züge in den regulären Betrieb verzögern.
Die Gewerkschaften begründen den Streik mit festgefahrenen Tarifverhandlungen und Erschöpfung nach dem außergewöhnlichen Olympia-Fahrplan. Die Arbeitgeberseite entgegnet, dass die Verhandlungen bewusst pausiert wurden, um den Betrieb während der Spiele zu sichern, und nun in der kommenden Woche fortgesetzt werden sollen.
Der Streik trifft zudem eine ungünstige Zeit für Geschäftsreisende, von denen viele für Nach-Olympia-Termine und das ab 24. Februar beginnende Sanremo-Festival in Italien verweilen. Reisetipps: Kritische Fahrten sollten auf garantierte Züge umgebucht werden (die Liste wird 24 Stunden vor Streikbeginn online verfügbar sein) oder auf Flugverbindungen ausgewichen werden, die den gleichzeitig stattfindenden Flugstreik am 26. Februar umgehen (siehe gesonderte Meldung). Wo möglich, empfiehlt sich Homeoffice und das Vermeiden von Anschlussverbindungen am selben Tag von Regionalzügen zu Langstreckenflügen über Rom oder Mailand.
Der Zeitpunkt ist dabei nicht zufällig gewählt: Während der Olympischen Spiele in Mailand-Cortina setzte die FS-Gruppe täglich bis zu 50 Sonderzüge und 16 zusätzliche Regionale-Verbindungen in Trentino-Südtirol ein, die alle am 22. Februar endeten. Die Umläufe der Züge zurück zu den Depots und die Umverteilung des Personals haben bereits begonnen; der Streik könnte daher auch die Nach-Olympia-Logistik beeinträchtigen und die Rückkehr der Züge in den regulären Betrieb verzögern.
Die Gewerkschaften begründen den Streik mit festgefahrenen Tarifverhandlungen und Erschöpfung nach dem außergewöhnlichen Olympia-Fahrplan. Die Arbeitgeberseite entgegnet, dass die Verhandlungen bewusst pausiert wurden, um den Betrieb während der Spiele zu sichern, und nun in der kommenden Woche fortgesetzt werden sollen.
Der Streik trifft zudem eine ungünstige Zeit für Geschäftsreisende, von denen viele für Nach-Olympia-Termine und das ab 24. Februar beginnende Sanremo-Festival in Italien verweilen. Reisetipps: Kritische Fahrten sollten auf garantierte Züge umgebucht werden (die Liste wird 24 Stunden vor Streikbeginn online verfügbar sein) oder auf Flugverbindungen ausgewichen werden, die den gleichzeitig stattfindenden Flugstreik am 26. Februar umgehen (siehe gesonderte Meldung). Wo möglich, empfiehlt sich Homeoffice und das Vermeiden von Anschlussverbindungen am selben Tag von Regionalzügen zu Langstreckenflügen über Rom oder Mailand.
Quelle: Agenparl