
Die französische Zivilluftfahrtbehörde (DGAC) hat bestätigt, dass Passagiere diesen Sommer bei Inlandsflügen und ausgewählten Flügen im Schengen-Raum mit der Smartphone-App France Identité anstelle eines physischen Ausweises einsteigen können.
Die Einführung markiert den ersten Einsatz der staatlich unterstützten digitalen Brieftasche im Luftfahrtbereich. Diese ermöglicht bereits 3 Millionen Bürgern, ihre Identität beim Paketempfang, bei der Briefwahl oder bei Verkehrskontrollen mit einem digitalen Führerschein nachzuweisen. Ab Juli können Reisende mit dem biometrischen Personalausweis, der seit 2021 ausgegeben wird, in der App einen einmaligen QR-Code generieren, den das Flugpersonal an Sicherheitskontrollen und am Gate scannt. Das Angebot gilt zunächst nur für französische Staatsbürger auf Flügen innerhalb Frankreichs und zu Schengen-Zielen, bei denen normalerweise ein EU-Ausweis akzeptiert wird. Das Verkehrsministerium führt jedoch Gespräche mit Spanien, Italien und Belgien, um eine gegenseitige Anerkennung zu ermöglichen.
Diese Entwicklung ist Teil der umfassenderen Strategie Frankreichs, Reisedokumente vor dem EU-Einreise-/Ausreisesystem und der Digital Wallet-Verordnung 2027 zu digitalisieren. Dadurch sollen die Abläufe in Spitzenreisezeiten beschleunigt und das Risiko verringert werden, dass Passagiere wegen vergessener Plastikkarten abgewiesen werden. Zwei wichtige Einschränkungen bleiben jedoch bestehen: Für die Rückreise ist weiterhin ein physischer Reisepass erforderlich, falls der Zielflughafen den QR-Code nicht lesen kann. Zudem sind Nicht-Franzosen – darunter die meisten Expats – bis mindestens Ende 2025 ausgeschlossen, wenn die App möglicherweise auch für bestimmte Inhaber von Aufenthaltstiteln geöffnet wird.
Für Firmenreisemanager bedeutet die Ankündigung sowohl eine Effizienzsteigerung als auch eine kommunikative Herausforderung. Unternehmen mit vielen französischen Mitarbeitern können die frühzeitige Nutzung fördern, um Wartezeiten an Flughäfen wie Orly, Roissy CDG, Nizza und Lyon zu verkürzen. Expats, entsandte Mitarbeiter und Besuchskunden müssen hingegen daran erinnert werden, dass sie weiterhin einen physischen Ausweis benötigen. Die Fluggesellschaften aktualisieren ihre Check-in-Systeme und werden spezielle Schlangen für France Identité-Nutzer einrichten; Personal- und Mobilitätsteams sollten diese Informationen nach Veröffentlichung weitergeben.
Langfristig deutet die Akzeptanz digitaler Ausweise im Verkehr – bereits auf einigen SNCF-Hochgeschwindigkeitsstrecken im Einsatz – auf eine Zukunft hin, in der Visa, Aufenthaltstitel und ETIAS-Reisegenehmigungen in einer einzigen sicheren digitalen Brieftasche zusammengefasst sind. Mobilitätsverantwortliche sollten jetzt damit beginnen, zu analysieren, wie sich diese Veränderungen auf Fürsorgepflichten und Dokumentenprüfungen auswirken werden.
Die Einführung markiert den ersten Einsatz der staatlich unterstützten digitalen Brieftasche im Luftfahrtbereich. Diese ermöglicht bereits 3 Millionen Bürgern, ihre Identität beim Paketempfang, bei der Briefwahl oder bei Verkehrskontrollen mit einem digitalen Führerschein nachzuweisen. Ab Juli können Reisende mit dem biometrischen Personalausweis, der seit 2021 ausgegeben wird, in der App einen einmaligen QR-Code generieren, den das Flugpersonal an Sicherheitskontrollen und am Gate scannt. Das Angebot gilt zunächst nur für französische Staatsbürger auf Flügen innerhalb Frankreichs und zu Schengen-Zielen, bei denen normalerweise ein EU-Ausweis akzeptiert wird. Das Verkehrsministerium führt jedoch Gespräche mit Spanien, Italien und Belgien, um eine gegenseitige Anerkennung zu ermöglichen.
Diese Entwicklung ist Teil der umfassenderen Strategie Frankreichs, Reisedokumente vor dem EU-Einreise-/Ausreisesystem und der Digital Wallet-Verordnung 2027 zu digitalisieren. Dadurch sollen die Abläufe in Spitzenreisezeiten beschleunigt und das Risiko verringert werden, dass Passagiere wegen vergessener Plastikkarten abgewiesen werden. Zwei wichtige Einschränkungen bleiben jedoch bestehen: Für die Rückreise ist weiterhin ein physischer Reisepass erforderlich, falls der Zielflughafen den QR-Code nicht lesen kann. Zudem sind Nicht-Franzosen – darunter die meisten Expats – bis mindestens Ende 2025 ausgeschlossen, wenn die App möglicherweise auch für bestimmte Inhaber von Aufenthaltstiteln geöffnet wird.
Für Firmenreisemanager bedeutet die Ankündigung sowohl eine Effizienzsteigerung als auch eine kommunikative Herausforderung. Unternehmen mit vielen französischen Mitarbeitern können die frühzeitige Nutzung fördern, um Wartezeiten an Flughäfen wie Orly, Roissy CDG, Nizza und Lyon zu verkürzen. Expats, entsandte Mitarbeiter und Besuchskunden müssen hingegen daran erinnert werden, dass sie weiterhin einen physischen Ausweis benötigen. Die Fluggesellschaften aktualisieren ihre Check-in-Systeme und werden spezielle Schlangen für France Identité-Nutzer einrichten; Personal- und Mobilitätsteams sollten diese Informationen nach Veröffentlichung weitergeben.
Langfristig deutet die Akzeptanz digitaler Ausweise im Verkehr – bereits auf einigen SNCF-Hochgeschwindigkeitsstrecken im Einsatz – auf eine Zukunft hin, in der Visa, Aufenthaltstitel und ETIAS-Reisegenehmigungen in einer einzigen sicheren digitalen Brieftasche zusammengefasst sind. Mobilitätsverantwortliche sollten jetzt damit beginnen, zu analysieren, wie sich diese Veränderungen auf Fürsorgepflichten und Dokumentenprüfungen auswirken werden.
Quelle: The Connexion