
Fast drei Jahre nach der Einführung des britischen Nationalen (Overseas)-Programms für das Vereinigte Königreich deutet eine neue, von Hongkong in Auftrag gegebene Umfrage unter BN(O)-Inhabern im Ausland darauf hin, dass wirtschaftliche Gegenwinde und verschärfte Einwanderungsregeln eine Welle der „Rückwanderung“ auslösen könnten. Die am 24. Februar 2026 veröffentlichte Umfrage ergab, dass 12,8 Prozent der Befragten einen Umzug zurück nach Hongkong in Erwägung ziehen würden, falls London die Anforderungen an Englischkenntnisse oder Einkommensgrenzen für eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung anhebt. Hochgerechnet auf geschätzte 170.000 BN(O)-Zuwanderer wären das mehr als 20.000 potenzielle Rückkehrer.
Als Gründe nannten die Befragten steigende Mieten, effektive Steuerbelastungen von über 30 Prozent sowie einen sich abkühlenden britischen Arbeitsmarkt, in dem die Arbeitslosenquote mit 5,2 Prozent den höchsten Stand seit 2021 erreicht hat. Ein ehemaliger Fintech-Ingenieur berichtete, er habe sich auf „hunderte Jobs“ beworben, bevor er eine IT-Stelle in Cyberport annahm. Ähnliche Frustrationen zeigen sich bei Hongkongern in Kanada, wo Bearbeitungsrückstände beim bundesweiten „Rettungsboot“-Visum Wartezeiten von bis zu zehn Jahren für eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung bedeuten.
Auch politische Unsicherheiten spielen eine Rolle: Das britische Innenministerium berät über Migrationsbeschränkungen zur Reduzierung der Nettozuwanderung, während Ottawa eine mögliche Begrenzung der Studien-zu-Arbeits-Migrationswege signalisiert hat. Mobilitätsexperten weisen darauf hin, dass allein die Diskussion über zusätzliche Hürden mittelkarriere Migranten – insbesondere solche mit Familie in Hongkong – dazu bewegen kann, in eine vertraute, steuerlich günstigere Umgebung zurückzukehren.
Für die Regierung Hongkongs wäre ein messbarer Rückfluss ein PR-Erfolg. Die Behörden haben bereits die Garantie für Schulplätze von Rückkehrerkindern ausgeweitet und Stempelsteuer-Rabatte für ehemalige Bewohner beim Hauskauf gewährt. Unternehmen könnten von zurückkehrenden Fachkräften profitieren, die Auslandserfahrung mit lokalem Markt-Know-how verbinden – Fähigkeiten, die knapp sind, während die Stadt im Wettbewerb mit Singapur um regionale Hauptsitze steht.
Analysten warnen jedoch davor, die Zahlen zu überbewerten. Viele BN(O)-Familien befinden sich noch in der Anfangsphase der Ansiedlung im Ausland, und einige könnten in Drittstaaten weiterziehen, statt zurückzukehren. Die wichtigste Erkenntnis sei, dass globale Mobilität weiterhin dynamisch bleibt und politische Anpassungen der Zielländer die Talentströme schnell verändern können.
Als Gründe nannten die Befragten steigende Mieten, effektive Steuerbelastungen von über 30 Prozent sowie einen sich abkühlenden britischen Arbeitsmarkt, in dem die Arbeitslosenquote mit 5,2 Prozent den höchsten Stand seit 2021 erreicht hat. Ein ehemaliger Fintech-Ingenieur berichtete, er habe sich auf „hunderte Jobs“ beworben, bevor er eine IT-Stelle in Cyberport annahm. Ähnliche Frustrationen zeigen sich bei Hongkongern in Kanada, wo Bearbeitungsrückstände beim bundesweiten „Rettungsboot“-Visum Wartezeiten von bis zu zehn Jahren für eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung bedeuten.
Auch politische Unsicherheiten spielen eine Rolle: Das britische Innenministerium berät über Migrationsbeschränkungen zur Reduzierung der Nettozuwanderung, während Ottawa eine mögliche Begrenzung der Studien-zu-Arbeits-Migrationswege signalisiert hat. Mobilitätsexperten weisen darauf hin, dass allein die Diskussion über zusätzliche Hürden mittelkarriere Migranten – insbesondere solche mit Familie in Hongkong – dazu bewegen kann, in eine vertraute, steuerlich günstigere Umgebung zurückzukehren.
Für die Regierung Hongkongs wäre ein messbarer Rückfluss ein PR-Erfolg. Die Behörden haben bereits die Garantie für Schulplätze von Rückkehrerkindern ausgeweitet und Stempelsteuer-Rabatte für ehemalige Bewohner beim Hauskauf gewährt. Unternehmen könnten von zurückkehrenden Fachkräften profitieren, die Auslandserfahrung mit lokalem Markt-Know-how verbinden – Fähigkeiten, die knapp sind, während die Stadt im Wettbewerb mit Singapur um regionale Hauptsitze steht.
Analysten warnen jedoch davor, die Zahlen zu überbewerten. Viele BN(O)-Familien befinden sich noch in der Anfangsphase der Ansiedlung im Ausland, und einige könnten in Drittstaaten weiterziehen, statt zurückzukehren. Die wichtigste Erkenntnis sei, dass globale Mobilität weiterhin dynamisch bleibt und politische Anpassungen der Zielländer die Talentströme schnell verändern können.
Quelle: DimSum Daily