Italienische Reisende gewarnt: UK-ETA ab 25. Februar verpflichtend
Rom veröffentlicht Notstandsdekret Nr. 23/2026 zu Sicherheit und Migration
Flussi unter Beschuss: Nur 7,9 % der Arbeitseintrittsquoten 2025 in Genehmigungen umgewandelt
Neueste Nachrichten
Italien beschleunigt Abwerbeplan in Albanien: Rekordverdächtige 90 Migranten in Gjader festgehalten
Vor-Ort-Besuche italienischer NGOs bestätigen, dass die Zahl der Migranten, die von Italien in die Einrichtung Gjader in Albanien verlegt wurden, auf etwa 90 gestiegen ist – trotz anhängiger Rechtsstreitigkeiten am Europäischen Gerichtshof. Diese Beschleunigung zeigt Roms Entschlossenheit, die Inhaftierung auszulagern, und könnte auf eine breitere europäische Auslagerung der Asylverfahren hindeuten.
Der EU-Rat genehmigt Paket von Abkommen mit der Schweiz und erleichtert Grenzprobleme für Norditalien
EU-Minister haben die Unterzeichnung eines neuen Pakets von Markt- und Mobilitätsabkommen mit der Schweiz genehmigt. Diese sollen eine schnellere A1-Sozialversicherungsklärung und abgestimmte Grenztechnologien ermöglichen. Damit wird der bürokratische Aufwand für Tausende italienische Grenzgänger und Unternehmen, die Mitarbeiter in der Schweiz einsetzen, deutlich reduziert.
Streik bei ITA Airways: Arbeitsniederlegung am 26. Februar nach olympischer Atempause bestätigt
Gewerkschaften bestätigten am 23. Februar, dass der landesweite Streik bei ITA Airways, der während der Olympischen Spiele verschoben wurde, am 26. Februar stattfinden wird. Dies wird voraussichtlich Auswirkungen auf alle großen italienischen Flughäfen haben. Bereits etwa die Hälfte der ITA-Flüge ist gestrichen, und zeitgleich geplante Bahnstreiks könnten den multimodalen Verkehr lahmlegen. Unternehmen sollten jetzt Reisen umplanen und ihre Reisenden über die EU-Fluggastrechte nach Verordnung 261 informieren.
Winterspiele in Verona enden – Nach dem Event steigt die Reiselust in ganz Italien deutlich an
Die Olympischen Winterspiele 2026 in Italien endeten am 23. Februar mit einer Abschlussfeier in Verona und lösten eine Welle von Abreisen bei Athleten, Medien und Zuschauern aus. Flughäfen, Bahngesellschaften und Grenzpolizei setzten spezielle Schnellabfertigungsmaßnahmen ein, um mit dem Rekordaufkommen an Gepäck und den engen Abflugzeiten zurechtzukommen. Die Aktion diente zugleich als Live-Probe für das EU-Einreise-/Ausreisesystem, das später in diesem Jahr verpflichtend wird, und lieferte wertvolle Erkenntnisse für Planer der Unternehmensmobilität.
Italienisches Außenministerium schließt Prenot@mi-Terminportal für 72 Stunden
Am 23. Februar stellte das italienische Außenministerium sein weltweites Terminvergabesystem Prenot@mi für drei Tage offline, um ein neues Modul für digitale Identität zu installieren. Die Abschaltung führte dazu, dass keine neuen Termine für Visa und Pässe vergeben werden konnten. Die Konsulate mussten dringende Fälle manuell priorisieren, was wahrscheinlich dazu führt, dass einige Februar-Kontingente in den März verschoben werden. Unternehmen, die Mitarbeiter nach Italien entsenden, sollten mit anhaltenden Verzögerungen rechnen.
UNHCR-Bericht zeigt: Migrantenankünfte in Italien 2026 um 12 % höher als 2025
Der UNHCR-Bericht für Italien vom 23. Februar verzeichnet für das laufende Jahr einen Anstieg der Ankünfte über das Meer um 12 % im Vergleich zu 2025, wobei mehr als die Hälfte der Neuankömmlinge im erwerbsfähigen Alter ist. Trotz anhaltender Rückstände bei der Asylbearbeitung soll die Umverteilung von Personal in südliche Brennpunkte die Entscheidungsprozesse beschleunigen und damit den Arbeitskräftepool im Rahmen der italienischen Flussi-Quoten erweitern.
Ausschuss des EU-Parlaments plant Abstimmung über gemeinsames Rückführungssystem – Fokus auf Italiens Rückführungsbelastung
Ein Bulletin des EU-Parlaments vom 23. Februar bestätigt, dass die Abgeordneten am selben Tag über die Schaffung eines gemeinsamen EU-Rückführungssystems für irreguläre Migranten abstimmen werden. Italien, das einen unverhältnismäßig großen Anteil an Rückführungen trägt, könnte finanziell profitieren, muss jedoch seine Datenschutzbestimmungen anpassen. Arbeitgeber könnten von schnelleren Nulla-Osta-Verfahren profitieren, sollten sich jedoch auf strengere Kontrollen bei Überziehungen einstellen.