Landesweiter Streik im Luftverkehr legt 300 Flüge in ganz Italien lahm
INPS schafft Papierzahlungsbelege ab und digitalisiert Beiträge für Haushaltshilfen vollständig
Elektronische Reisegenehmigung für das Vereinigte Königreich wird für Italiener, die von Pisa und Florenz abreisen, verpflichtend
Neueste Nachrichten
Swissport eröffnet „Catullo Lounge by Aspire“ am Flughafen Verona zur Verbesserung der Premium-Mobilität
Die Marke Aspire von Swissport eröffnete am 26. Februar 2026 die Catullo Lounge am Flughafen Verona und bietet dort Duschen, Arbeitskabinen und regionale Küche an – ein wichtiger Schritt für diesen strategisch bedeutenden Sekundärflughafen. Mit diesem Angebot wird der Komfort für Geschäftsreisende nach Italien deutlich verbessert und die zunehmende Bedeutung von Premium-Lounges in Mobilitätsprogrammen für Unternehmen unterstrichen.
Meinungsbeitrag entfacht Debatte: „Remigration“-Politik gewinnt in Italien an Bedeutung
Ein Meinungsbeitrag im Guardian vom 26. Februar 2026 warnt davor, dass Forderungen nach groß angelegten Abschiebungen, die als „Remigration“ bezeichnet werden, in der politischen Debatte Italiens zunehmend an Bedeutung gewinnen. Diese Rhetorik verstärkt die Unsicherheit für Unternehmen, die auf ausländische Fachkräfte angewiesen sind, und unterstreicht die Bedeutung solider Diversitätsstrategien bei der Entsendung von Mitarbeitern nach Italien.
Italien stellt Pakistan 10.500 Arbeitsvisa im Rahmen einer neuen Arbeitsmigrationspartnerschaft zur Verfügung
Rom und Islamabad haben ein Abkommen zur Arbeitsmigration unterzeichnet, das für das Jahr 2026 10.500 italienische Arbeitsvisa für pakistanische Staatsbürger vorsieht. Die am 25. Februar bekannt gegebene Sonderquote soll Fachkräftemangel beheben und irreguläre Migration eindämmen. Gleichzeitig werden vereinfachte Verfahren und Rücknahmeverpflichtungen eingeführt. Italienische Arbeitgeber erhalten damit einen verlässlichen Zugang, müssen sich jedoch auf einen stark umkämpften „Click-Day“ einstellen.
Decreto Flussi unter Beschuss: Nur 23 Aufenthaltserlaubnisse aus 3.196 Anträgen in Bergamo erteilt
Am 25. Februar veröffentlichte Provinzstatistiken belegen das Scheitern des Decreto-Flussi-Systems in Bergamo: Von 3.196 Anträgen für 2025 wurden lediglich 23 Aufenthaltserlaubnisse erteilt. Gewerkschaften und Arbeitgeber kritisieren den mehrstufigen Prozess als zu langsam und unvorhersehbar, was Unternehmen und Migranten zu illegalen Lösungen treibt und Italiens Bemühungen zur Schließung von Arbeitskräftelücken untergräbt.
„Flussi-Flop“: Anträge in Bergamo brechen ein, Genehmigungen stocken
Die Lokalzeitung L’Eco di Bergamo berichtet, dass in der Provinz aus 3.196 Anträgen für die Flussi 2026 lediglich 23 Genehmigungen erteilt wurden, während die Gesamtnachfrage stark eingebrochen ist. Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände kritisieren die Zahlen als Beleg für die Ineffizienz des Quotensystems und sehen darin einen möglichen Anstoß für eine nationale Reform hin zu flexibleren, digitalen Verfahren.
Italienisches Gericht zwingt Botschaft zur Ausstellung eines Visums für Familienzusammenführung nach unrechtmäßiger Ablehnung
Der Verwaltungsgerichtshof (TAR) von Latium griff am 25. Februar ein und hob die Ablehnung eines Kurzaufenthaltsvisums durch die italienische Botschaft in Colombo für eine sri-lankische Großmutter auf. Die Eilentscheidung unterstreicht die Bereitschaft der Gerichte, vage konsularische Ablehnungen zu kassieren, und macht deutlich, dass eine ausführliche Begründung sowie humanitäre Aspekte berücksichtigt werden müssen. Dies setzt einen wichtigen Präzedenzfall für Fälle der Familienzusammenführung.
Gewerkschaft des Innenministeriums fordert mehr Personal für Einwanderungsämter angesichts steigender Kontingente für 2026
Die Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes FLP Interno warnte am 25. Februar, dass den Einwanderungsämtern das Personal fehle, um die erweiterten Quoten für die Jahre 2026-2028 zu bewältigen. Sie fordert sofortige Einstellungsgenehmigungen und eine dauerhafte Aufstockung der Mitarbeiterzahl und deutet an, dass sich die Bearbeitungszeiten für Visa und Genehmigungen weiter verlängern könnten, wenn die Regierung nicht handelt.