Italien stellt Pakistan 10.500 Arbeitsvisa im Rahmen einer neuen Arbeitsmigrationspartnerschaft zur Verfügung
Decreto Flussi unter Beschuss: Nur 23 Aufenthaltserlaubnisse aus 3.196 Anträgen in Bergamo erteilt
„Flussi-Flop“: Anträge in Bergamo brechen ein, Genehmigungen stocken
Neueste Nachrichten
Italienisches Gericht zwingt Botschaft zur Ausstellung eines Visums für Familienzusammenführung nach unrechtmäßiger Ablehnung
Der Verwaltungsgerichtshof (TAR) von Latium griff am 25. Februar ein und hob die Ablehnung eines Kurzaufenthaltsvisums durch die italienische Botschaft in Colombo für eine sri-lankische Großmutter auf. Die Eilentscheidung unterstreicht die Bereitschaft der Gerichte, vage konsularische Ablehnungen zu kassieren, und macht deutlich, dass eine ausführliche Begründung sowie humanitäre Aspekte berücksichtigt werden müssen. Dies setzt einen wichtigen Präzedenzfall für Fälle der Familienzusammenführung.
Gewerkschaft des Innenministeriums fordert mehr Personal für Einwanderungsämter angesichts steigender Kontingente für 2026
Die Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes FLP Interno warnte am 25. Februar, dass den Einwanderungsämtern das Personal fehle, um die erweiterten Quoten für die Jahre 2026-2028 zu bewältigen. Sie fordert sofortige Einstellungsgenehmigungen und eine dauerhafte Aufstockung der Mitarbeiterzahl und deutet an, dass sich die Bearbeitungszeiten für Visa und Genehmigungen weiter verlängern könnten, wenn die Regierung nicht handelt.
Italienische Reisende gewarnt: UK-ETA ab 25. Februar verpflichtend
Ab dem 25. Februar 2026 müssen alle italienischen Touristen und Geschäftsreisenden, die ins Vereinigte Königreich reisen, vor dem Boarding online eine elektronische Reisegenehmigung (Electronic Travel Authorisation, ETA) für 20 £ beantragen. Fluggesellschaften werden Reisende ohne gültige ETA ablehnen, weshalb es für Teams im Bereich Unternehmensmobilität unerlässlich ist, diesen neuen Schritt in die Reisegenehmigungsprozesse zu integrieren.
Rom veröffentlicht Notstandsdekret Nr. 23/2026 zu Sicherheit und Migration
Ein neues Notverordnungsgesetz, veröffentlicht am 24. Februar, verschärft Italiens Grenzkontrollen und Haftregelungen, erweitert die Rückführungszentren und führt die elektronische Zustellung von Dokumenten an Asylsuchende ein. Arbeitgeber müssen sich auf strengere Identitätskontrollen und höhere Bußgelder bei verspäteter Meldung einstellen, während Anwälte während der bevorstehenden parlamentarischen Umsetzung verfassungsrechtliche Herausforderungen erwarten.
Flussi unter Beschuss: Nur 7,9 % der Arbeitseintrittsquoten 2025 in Genehmigungen umgewandelt
Zivilgesellschaftliche Beobachter berichten, dass weniger als einer von zwölf Flussi-Quotenplätzen 2025 zu einer Aufenthaltserlaubnis führte, und machen dabei konsularische Verzögerungen sowie Betrug durch Arbeitgeber verantwortlich. Diese Enthüllung wirft Zweifel an Italiens Fähigkeit auf, die deutlich größeren Quoten für 2026-28 zu bewältigen, und weist auf Compliance-Risiken für Unternehmen hin, die auf das Programm angewiesen sind.
Italien beschleunigt Abwerbeplan in Albanien: Rekordverdächtige 90 Migranten in Gjader festgehalten
Vor-Ort-Besuche italienischer NGOs bestätigen, dass die Zahl der Migranten, die von Italien in die Einrichtung Gjader in Albanien verlegt wurden, auf etwa 90 gestiegen ist – trotz anhängiger Rechtsstreitigkeiten am Europäischen Gerichtshof. Diese Beschleunigung zeigt Roms Entschlossenheit, die Inhaftierung auszulagern, und könnte auf eine breitere europäische Auslagerung der Asylverfahren hindeuten.
Der EU-Rat genehmigt Paket von Abkommen mit der Schweiz und erleichtert Grenzprobleme für Norditalien
EU-Minister haben die Unterzeichnung eines neuen Pakets von Markt- und Mobilitätsabkommen mit der Schweiz genehmigt. Diese sollen eine schnellere A1-Sozialversicherungsklärung und abgestimmte Grenztechnologien ermöglichen. Damit wird der bürokratische Aufwand für Tausende italienische Grenzgänger und Unternehmen, die Mitarbeiter in der Schweiz einsetzen, deutlich reduziert.