
Innenministerin Shabana Mahmood hat versprochen, trotz des überraschenden Verlusts muslimisch geprägter Wählerstimmen bei den Nachwahlkämpfen in Gorton und Denton an der härteren Migrationspolitik der Labour-Partei festzuhalten. Am 27. Februar erklärte Mahmood gegenüber Journalisten, dass „illegale Migration den Vertrag zwischen Regierung und Bürgern untergräbt“ und bestätigte Pläne, den Flüchtlingsstatus zeitlich zu begrenzen sowie einige Niederlassungswege auf 20 Jahre auszudehnen. Diese Aussagen sind für global agierende Arbeitgeber von Bedeutung, da sie verdeutlichen, dass die Regierung keinen Widerspruch zwischen wirtschaftsfreundlichen Talentinitiativen und einem harten Vorgehen gegen irreguläre Migration sieht.
Zu den erwarteten Maßnahmen im Border Security Bill, der nächsten Monat vorgestellt wird, gehören verpflichtende Identitätsprüfungen für den Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen sowie strengere Sanktionen bei Verstößen gegen das Arbeitsrecht – Regeln, die den Aufwand für HR- und Global-Mobility-Teams erhöhen werden. Gewerkschaften und Abgeordnete aus der Hinterbank forderten die Parteiführung auf, den Kurs zu mäßigen, da eine harte Rhetorik qualifizierte Neuankömmlinge in „freundlichere“ EU-Länder treiben könnte. Mahmood entgegnete, Umfragen zeigten eine breite öffentliche Unterstützung für konsequente Kontrolle und verwies auf das sozialdemokratische Modell Dänemarks, bei dem Flüchtlinge nur vorübergehenden Schutz erhalten – ein Beispiel dafür, dass Mitte-Links-Parteien an den Grenzen hart, aber integrationsfreundlich sein können.
Die Details der Politik stehen noch aus, doch aus Kreisen der Regierung heißt es, dass die kommende Gesetzgebung:
• die automatische unbefristete Niederlassungserlaubnis nach fünf Jahren durch rollierende 30-monatige „Schutzvisa“ ersetzt;
• Arbeitgeber, die wissentlich abgelehnte Asylbewerber beschäftigen, strafrechtlich verfolgt werden;
• und die Haftungsstrafen für Lkw-Fahrer, die unerlaubte Migranten transportieren, ausgeweitet werden.
Unternehmen müssen ihre Prozesse zur Arbeitsberechtigung schnell anpassen; die zivilrechtlichen Strafen dürften die derzeitige Höchstgrenze von 60.000 Pfund pro illegal beschäftigtem Arbeitnehmer übersteigen. Die in dieser Woche gezogenen Linien geben den Ton für einen entscheidenden Frühling in der Migrationsgesetzgebung vor. Mobility-Experten sollten sich auf zwei parallele Entwicklungen einstellen: eine offene Überprüfung der Talentwege (derzeit beim MAC in Arbeit) und eine Verschärfung der Durchsetzung gegen irreguläre Migration. Strategische Personalplanung – insbesondere mit Blick auf Verzögerungen bei Familienzusammenführungen und strengere Compliance-Prüfungen – sollte jetzt beginnen.
Zu den erwarteten Maßnahmen im Border Security Bill, der nächsten Monat vorgestellt wird, gehören verpflichtende Identitätsprüfungen für den Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen sowie strengere Sanktionen bei Verstößen gegen das Arbeitsrecht – Regeln, die den Aufwand für HR- und Global-Mobility-Teams erhöhen werden. Gewerkschaften und Abgeordnete aus der Hinterbank forderten die Parteiführung auf, den Kurs zu mäßigen, da eine harte Rhetorik qualifizierte Neuankömmlinge in „freundlichere“ EU-Länder treiben könnte. Mahmood entgegnete, Umfragen zeigten eine breite öffentliche Unterstützung für konsequente Kontrolle und verwies auf das sozialdemokratische Modell Dänemarks, bei dem Flüchtlinge nur vorübergehenden Schutz erhalten – ein Beispiel dafür, dass Mitte-Links-Parteien an den Grenzen hart, aber integrationsfreundlich sein können.
Die Details der Politik stehen noch aus, doch aus Kreisen der Regierung heißt es, dass die kommende Gesetzgebung:
• die automatische unbefristete Niederlassungserlaubnis nach fünf Jahren durch rollierende 30-monatige „Schutzvisa“ ersetzt;
• Arbeitgeber, die wissentlich abgelehnte Asylbewerber beschäftigen, strafrechtlich verfolgt werden;
• und die Haftungsstrafen für Lkw-Fahrer, die unerlaubte Migranten transportieren, ausgeweitet werden.
Unternehmen müssen ihre Prozesse zur Arbeitsberechtigung schnell anpassen; die zivilrechtlichen Strafen dürften die derzeitige Höchstgrenze von 60.000 Pfund pro illegal beschäftigtem Arbeitnehmer übersteigen. Die in dieser Woche gezogenen Linien geben den Ton für einen entscheidenden Frühling in der Migrationsgesetzgebung vor. Mobility-Experten sollten sich auf zwei parallele Entwicklungen einstellen: eine offene Überprüfung der Talentwege (derzeit beim MAC in Arbeit) und eine Verschärfung der Durchsetzung gegen irreguläre Migration. Strategische Personalplanung – insbesondere mit Blick auf Verzögerungen bei Familienzusammenführungen und strengere Compliance-Prüfungen – sollte jetzt beginnen.
Quelle: The Guardian