Spaniens „Außerordentliche Legalisierung“ rückt näher, während die Zivilgesellschaft die menschlichen Auswirkungen prüft
Hafen von Barcelona schreibt neue Terminal aus und vergibt Auftrag im Wert von 4 Mio. € für den Einsatz von EES/ETIAS-Grenztechnologie
Spanische Fluggesellschaften setzen Flüge nach Tel Aviv aus, da der Luftraum im Nahen Osten nach Angriffen auf Iran gesperrt wird
Neueste Nachrichten
Opposition kritisiert „untragbare“ Passagierschlangen am Flughafen Málaga-Costa del Sol
Am Día de Andalucía bezeichnete die Partido Popular in Málaga die Warteschlangen bei der Grenzkontrolle am Flughafen Málaga-Costa del Sol als „Zusammenbruch“ und machte Madrid dafür verantwortlich, nicht genügend Beamte für das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU eingestellt zu haben. Wirtschafts- und Tourismusverbände warnen, dass anhaltende Verzögerungen zu Flugumleitungen führen und den Ruf der Region als Zentrum für Tagungen und Incentives schädigen könnten.
Kantabrische Stadt diskutiert neues Schutzhaus für unbegleitete minderjährige Migranten
In Castro Urdiales kündigten NGOs und Anwohner für den 1. März eine Kundgebung zur Unterstützung eines neuen Schutzheims für unbegleitete minderjährige Migranten an. Damit setzen sie sich gegen eine parallel laufende Protestaktion durch, die ein lokales Referendum fordert. Die Spannungen verdeutlichen, wie nationale Einwanderungspolitiken bis in die Kommunalpolitik hineinwirken und die Akzeptanz ausländischer Arbeitskräfte und ihrer Familien in der Gemeinschaft beeinflussen können.
Entwurf des Gibraltar-Vertrags veröffentlicht: Spanien erhält Schengen-Rolle, während die Grenze „fließend“ bleibt
Der 1.000-seitige Entwurf des UK-EU-Vertrags zu Gibraltar, veröffentlicht am 27. Februar 2026, sieht den Abbau des physischen Grenzzauns vor, führt spanische Schengen-Kontrollen am Flughafen und Hafen des Gebiets ein und schafft eine gemeinsame Zollzone, um routinemäßige Warenkontrollen in La Línea zu beenden. Das Abkommen, das noch ratifiziert werden muss, soll am 10. April 2026 vorläufig in Kraft treten und mit dem neuen biometrischen Ein- und Ausreisesystem der EU zusammenfallen. Es wahrt die Souveränitätsansprüche und bringt gleichzeitig erhebliche Vorteile für die 15.000 täglich pendelnden Grenzarbeiter sowie für Unternehmen, die auf reibungslose Lieferketten angewiesen sind.
Freizügigkeitsabkommen für Gibraltar wird im April unterzeichnet, sagt britischer Minister im Parlament
Der britische Minister Stephen Doughty informierte die Abgeordneten am 27. Februar, dass der UK-EU-Vertrag, der eine reibungslose Bewegung zwischen Gibraltar und Spanien ermöglicht, nächsten Monat unterzeichnet und ab dem 10. April 2026 vorläufig angewendet wird. The Local Spain hebt hervor, dass doppelte Flughafen-Kontrollen und eine „grüne Spur“ an der Landgrenze zentrale Elemente sind, die lange Warteschlangen an der Grenze verhindern sollen, sobald das EU-Ein- und Ausreisesystem in Kraft tritt.
Suche nach vermisstem algerischem Migrantenboot vor den Balearischen Inseln intensiviert sich
Am 27. Februar suchten spanische Einheiten und Frontex nach einem noch vermissten Migrantenboot zwischen Algerien und den Balearen, nachdem zwei weitere Boote gerettet worden waren. Der Vorfall verdeutlicht die zunehmende, aber gefährliche Migrationsroute zwischen Algerien und den Balearen sowie Spaniens Vorliebe für Geheimdienstkooperation statt für Einsätze vor Ort in Algerien.
Spanischer Außenminister: „Wir haben 313 Jahre gewartet; ein paar Monate mehr lohnen sich für den Vertrag“
Außenminister José Manuel Albares bezeichnete in einem Fernsehinterview am 27. Februar den Entwurf des Gibraltar-Vertrags als „historisches Modell des Zusammenlebens“ und versprach freie Personen- und Warenbewegung, spanische Polizeipräsenz an den Kontrollen sowie eine Angleichung der Steuern. Er forderte eine schnelle Ratifizierung durch die EU, betonte jedoch, dass eine kurze Wartezeit im Vergleich zu drei Jahrhunderten Streit kaum ins Gewicht falle.
Crowdfinanzierte medizinische Rückführung bringt verletzten spanischen Taucher aus Thailand zurück nach Hause
Eine Crowdfunding-Kampagne in Höhe von 260.000 € ermöglichte am 27. Februar die Rückführung des spanischen Tauchprofis Adrián Palomino per Luftambulanz von Thailand nach Madrid. Der Vorfall macht die Versicherungslücken auf, mit denen Expatriates konfrontiert sind, und unterstreicht die Notwendigkeit umfassender medizinischer Evakuierungsrichtlinien in globalen Mobilitätspaketen.
Spanien warnt Autofahrer: 200 € Strafe bei fehlender Warnweste im Mietwagen
Am 27. Februar erinnerten die spanischen Verkehrsbehörden erneut daran, dass Fahrer – Einheimische wie Besucher – mit einer Geldstrafe von 200 € rechnen müssen, wenn sie ein Fahrzeug ohne Warnweste verlassen. Die Erinnerung erfolgt nach Kontrollen am Straßenrand, bei denen ausländische Mietwagenfahrer überrascht wurden, und nur wenige Wochen vor dem erwarteten Ferienreiseverkehr und neuen Grenzkontrollen.