
Das österreichische Außenministerium (BMEIA) bestätigte am 1. März 2026, dass die Reisewarnung für Israel weiterhin auf Sicherheitsstufe 4 – „Reiseverbot“ – bleibt, nachdem es zu Raketenangriffen zwischen Israel und iranisch unterstützten Milizen gekommen ist. Die Warnung, die erstmals am späten 28. Februar herausgegeben wurde, gilt für das gesamte Staatsgebiet Israels und ersetzt die bisherige Teilwarnung, die nur den Gazastreifen und die Nordgrenze betraf.
Nach österreichischen konsularischen Richtlinien löst eine Warnstufe 4 eine Fürsorgepflicht der Arbeitgeber aus: Dienstreisen müssen durch eine schriftliche Risikoanalyse begründet werden, und es muss eine Evakuierungsversicherung angeboten werden. Mehrere in Wien ansässige multinationale Unternehmen, darunter der Pharmakonzern Octapharma und die Engineering-Gruppe Andritz, bestätigten, dass sie alle Dienstreisen ausgesetzt und Kundentermine auf virtuelle Formate umgestellt haben.
Austrian Airlines fliegt weiterhin eingeschränkt nach Tel Aviv, bietet jedoch flexible Umbuchungen an und verzichtet bis zum 15. März auf Umbuchungsgebühren. Österreicher, die sich bereits in Israel aufhalten, werden dringend gebeten, sich im „Reiseregistrierung“-System einzutragen, digitale Passkopien in der ID Austria-App zu speichern und den örtlichen Schutzanweisungen zu folgen. Die Botschaft in Tel Aviv hat zwei Notfallbusse nach Amman organisiert, falls der Flughafen Ben Gurion geschlossen wird.
Berater für Geschäftsimmigration warnen, dass von der israelischen Bevölkerungs- und Einwanderungsbehörde ausgestellte Visa ungültig werden können, wenn Inhaber das Land länger als 30 Tage verlassen. Unternehmen, die österreichische Staatsbürger mit B/1-Arbeitsvisa beschäftigen, sollten ihre Gehaltsabrechnungen überprüfen und sicherstellen, dass die Krankenversicherung auch für Jordanien oder Zypern gilt, falls Mitarbeiter vorübergehend dorthin verlegt werden.
Mobilitätsteams sollten zudem beachten, dass Weiterreisen zu vielen Nahost-Drehkreuzen gestört sind: Emirates umfliegt den israelischen Luftraum auf der Strecke Wien–Dubai südlich, was bis zu 45 Minuten Flugzeit hinzufügt, während Turkish Airlines für Wien-Istanbul-Verbindungen mit Anschlussflügen nach Tel Aviv einen Mindestpuffer von drei Stunden verlangt.
Nach österreichischen konsularischen Richtlinien löst eine Warnstufe 4 eine Fürsorgepflicht der Arbeitgeber aus: Dienstreisen müssen durch eine schriftliche Risikoanalyse begründet werden, und es muss eine Evakuierungsversicherung angeboten werden. Mehrere in Wien ansässige multinationale Unternehmen, darunter der Pharmakonzern Octapharma und die Engineering-Gruppe Andritz, bestätigten, dass sie alle Dienstreisen ausgesetzt und Kundentermine auf virtuelle Formate umgestellt haben.
Austrian Airlines fliegt weiterhin eingeschränkt nach Tel Aviv, bietet jedoch flexible Umbuchungen an und verzichtet bis zum 15. März auf Umbuchungsgebühren. Österreicher, die sich bereits in Israel aufhalten, werden dringend gebeten, sich im „Reiseregistrierung“-System einzutragen, digitale Passkopien in der ID Austria-App zu speichern und den örtlichen Schutzanweisungen zu folgen. Die Botschaft in Tel Aviv hat zwei Notfallbusse nach Amman organisiert, falls der Flughafen Ben Gurion geschlossen wird.
Berater für Geschäftsimmigration warnen, dass von der israelischen Bevölkerungs- und Einwanderungsbehörde ausgestellte Visa ungültig werden können, wenn Inhaber das Land länger als 30 Tage verlassen. Unternehmen, die österreichische Staatsbürger mit B/1-Arbeitsvisa beschäftigen, sollten ihre Gehaltsabrechnungen überprüfen und sicherstellen, dass die Krankenversicherung auch für Jordanien oder Zypern gilt, falls Mitarbeiter vorübergehend dorthin verlegt werden.
Mobilitätsteams sollten zudem beachten, dass Weiterreisen zu vielen Nahost-Drehkreuzen gestört sind: Emirates umfliegt den israelischen Luftraum auf der Strecke Wien–Dubai südlich, was bis zu 45 Minuten Flugzeit hinzufügt, während Turkish Airlines für Wien-Istanbul-Verbindungen mit Anschlussflügen nach Tel Aviv einen Mindestpuffer von drei Stunden verlangt.
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