
Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat erneut bestätigt, dass alle verbleibenden Verbindungen vom Flughafen Wien-Schwechat am 15. März 2026 eingestellt werden. Damit endet ein achtjähriges Bemühen, in der österreichischen Hauptstadt ein mitteleuropäisches Drehkreuz zu etablieren. Der Zeitplan wurde erstmals im September 2025 bekanntgegeben, doch die Fluggesellschaft veröffentlichte am Wochenende endgültige Flugplanänderungen, und automatisierte Umbuchungs-E-Mails erreichten die Passagiere am 1. März 2026.
Der Rückzug von Wizz Air bedeutet den Wegfall von über einer Million Sitzplätzen pro Jahr – etwa 6 % des Verkehrsaufkommens von Wien im Jahr 2019 – und betrifft vor allem Direktverbindungen zu Zielen wie Tirana, Skopje und London Luton, die von Austrian Airlines nicht täglich bedient werden. Reisebüros und Firmenkunden werden dringend dazu aufgefordert, ihre bestehenden Buchungen zu überprüfen: Kunden mit Tickets nach dem 15. März erhalten entweder eine vollständige Rückerstattung oder eine Umbuchung über die Wizz-Air-Basen in Budapest oder Katowice, was jedoch gegen österreichische Arbeitszeitregelungen bei Reisen am selben Tag verstoßen könnte.
Der Flughafen Wien, der bereits durch die neue Umweltabgabe von 12 Euro pro Ticket unter Druck steht, plant, die freigewordenen Slots für ertragsstärkere Langstreckenflüge zu nutzen. Ryanair hat angekündigt, einen Teil der Freizeitkapazitäten zu übernehmen, reduziert jedoch ebenfalls seine stationierten Flugzeuge von sechs auf vier bis Sommer 2026 – ebenfalls wegen der Steuerbelastung.
Die Auswirkungen auf die Arbeitsmobilität sind erheblich: Saisonarbeiter aus dem Westbalkan, die auf die Direktflüge von Wizz Air angewiesen waren, sehen sich bei alternativen Anbietern mit Preiserhöhungen von bis zu 40 % konfrontiert. Arbeitgeber in Bau- und Gastgewerbe prüfen daher Charterflüge oder Shuttle-Verbindungen von Bratislava bzw. Schwechat. Gleichzeitig raten Umzugsfirmen neuen Mitarbeitern, höhere Einzelfahrpreise in die Lebenshaltungskostenpauschalen einzukalkulieren.
Das Verkehrsministerium prüft Berichten zufolge, ob die Ticketsteuer für ultra-kurzstreckige Verbindungen, die für die Arbeitsmobilität besonders wichtig sind, angepasst werden sollte. Änderungen werden jedoch vor dem Sommerflugplan nicht erwartet.
Der Rückzug von Wizz Air bedeutet den Wegfall von über einer Million Sitzplätzen pro Jahr – etwa 6 % des Verkehrsaufkommens von Wien im Jahr 2019 – und betrifft vor allem Direktverbindungen zu Zielen wie Tirana, Skopje und London Luton, die von Austrian Airlines nicht täglich bedient werden. Reisebüros und Firmenkunden werden dringend dazu aufgefordert, ihre bestehenden Buchungen zu überprüfen: Kunden mit Tickets nach dem 15. März erhalten entweder eine vollständige Rückerstattung oder eine Umbuchung über die Wizz-Air-Basen in Budapest oder Katowice, was jedoch gegen österreichische Arbeitszeitregelungen bei Reisen am selben Tag verstoßen könnte.
Der Flughafen Wien, der bereits durch die neue Umweltabgabe von 12 Euro pro Ticket unter Druck steht, plant, die freigewordenen Slots für ertragsstärkere Langstreckenflüge zu nutzen. Ryanair hat angekündigt, einen Teil der Freizeitkapazitäten zu übernehmen, reduziert jedoch ebenfalls seine stationierten Flugzeuge von sechs auf vier bis Sommer 2026 – ebenfalls wegen der Steuerbelastung.
Die Auswirkungen auf die Arbeitsmobilität sind erheblich: Saisonarbeiter aus dem Westbalkan, die auf die Direktflüge von Wizz Air angewiesen waren, sehen sich bei alternativen Anbietern mit Preiserhöhungen von bis zu 40 % konfrontiert. Arbeitgeber in Bau- und Gastgewerbe prüfen daher Charterflüge oder Shuttle-Verbindungen von Bratislava bzw. Schwechat. Gleichzeitig raten Umzugsfirmen neuen Mitarbeitern, höhere Einzelfahrpreise in die Lebenshaltungskostenpauschalen einzukalkulieren.
Das Verkehrsministerium prüft Berichten zufolge, ob die Ticketsteuer für ultra-kurzstreckige Verbindungen, die für die Arbeitsmobilität besonders wichtig sind, angepasst werden sollte. Änderungen werden jedoch vor dem Sommerflugplan nicht erwartet.
Quelle: Passport News
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