Schweiz und EU unterzeichnen wegweisende Abkommen „Bilaterale III“ zur Vereinfachung der Personenfreizügigkeit und grenzüberschreitenden Geschäfte
FOCA gibt Richtlinien zu Passagierrechten bei Flugausfällen im Nahen Osten heraus
Die Schweiz stoppt die Visabearbeitung in Teheran und fordert ihre Staatsangehörigen auf, den Iran zu verlassen
Neueste Nachrichten
Neue Schweizer Legitimation für Diplomaten und UN-Mitarbeiter eingeführt, gilt als Schengen-Aufenthaltserlaubnis
Ab dem 2. März 2026 gibt die Schweiz eine neu gestaltete Legitimation für Diplomaten und Mitarbeiter internationaler Organisationen heraus. Die Karte dient nun ausdrücklich als Schengen-Aufenthaltserlaubnis und verfügt über verbesserte Sicherheitsmerkmale, die Inhabern reibungslosere Grenzübertritte sowie einen klareren Nachweis ihres Status gegenüber Banken und Vermietern ermöglichen.
SWISS verschärft Kabinenregeln für Musikinstrumente – neue Strecke Zürich–Posen bestätigt
• Ab dem 1. März 2026 akzeptiert SWISS Musikinstrumente in der Kabine nur noch, wenn deren Gesamtmaße 125 cm nicht überschreiten. • Diese Regelung soll das Einsteigen beschleunigen und das kurzfristige Umpacken am Gate reduzieren. • Gleichzeitig startet ab dem 29. März 2026 eine neue Direktverbindung Zürich–Posen, die besonders Geschäftsreisenden zugutekommt. • Unternehmen sollten ihre Reiserichtlinien überprüfen und mit zusätzlichen Kosten rechnen, wenn Mitarbeiter mit größeren Instrumenten reisen.
Überarbeitete Lärmschutzverordnung tritt in Kraft und ermöglicht dichtere Stadtbebauung
• Die Schweizer Lärmschutzverordnung wurde modernisiert und trat am 1. März 2026 in Kraft. • Die Änderung ermöglicht es den Kantonen, innerstädtische Projekte zu genehmigen, sofern der Innenlärm begrenzt wird, was potenziell Tausende von Wohnungen freigibt. • Multinationale Unternehmen sollten ihre Umzugskostenmodelle aktualisieren und Beziehungen zu Bauträgern aufbauen. • Das BAFU wird die Wirksamkeit bis 2028 überprüfen, wobei Raum für zusätzliche Maßnahmen gegen Fahrzeuglärm bleibt.
Neue Telekom-Regel verpflichtet Schweizer Mobilfunknetze, bei Stromausfällen online zu bleiben
• Ab dem 1. März 2026 müssen Schweizer Mobilfunkanbieter mindestens 99 % der Nutzer pro Gemeinde während Stromausfällen für mindestens eine Stunde online halten. • Vorrang haben Notrufe, öffentlich-rechtliche Sender und wichtige Internetdienste. • Die Regel stärkt die Ausfallsicherheit bei Geschäftsreisen, Unternehmen sollten jedoch für Ausfälle von mehr als einer Stunde auf Backup-Kommunikation setzen.
„Bilaterale III“: Schweiz und EU unterzeichnen umfassendes Mobilitätspaket am 2. März 2026
• Die Schweiz und die EU werden am 2. März 2026 das Paket „Bilaterale III“ unterzeichnen. • Das Abkommen modernisiert die Regeln für die Personenfreizügigkeit sowie den Land- und Luftverkehr und ergänzt neue Vereinbarungen zu Strom, Lebensmittelsicherheit und Gesundheitsschutz. • Für Arbeitgeber bedeutet dies langfristige Planungssicherheit bei EU-Entsendungen, eine Vereinfachung des grenzüberschreitenden Güterverkehrs und eine Stärkung der Krisenmanagement-Instrumente. • Die Ratifizierung bedarf noch der Zustimmung des Schweizer Parlaments und könnte einem Referendum unterliegen.
Graubünden startet fünfmonatigen Pilotversuch zur Veröffentlichung von Blitzermessstellen, um das Verhalten ausländischer Fahrer zu untersuchen
• Graubünden wird während eines Pilotprojekts vom 1. März bis 31. Juli 2026 die meisten Standorte von Blitzern online veröffentlichen. • Die Daten werden nach Herkunft der Fahrzeuge aufgeschlüsselt, um zu analysieren, wie Touristen und Grenzgänger darauf reagieren. • Schweizer Verkehrsbussen sind auch im Ausland durchsetzbar, daher könnte die Veröffentlichung der Standorte Unternehmen helfen, mobilitätsbedingte Kosten und rechtliche Risiken zu reduzieren. • Die Ergebnisse fließen in einen Bericht ein, der die landesweite Strategie zur Geschwindigkeitsüberwachung beeinflussen könnte.
Das Ein- und Ausstiegssystem erreicht die letzte Einsatzphase an Schweizer Regionalflughäfen
• Das biometrische Ein- und Ausreisesystem wird bis zum 31. März 2026 an allen Schweizer Flughäfen an den Außengrenzen aktiv sein. • Das EES ersetzt die manuelle Passkontrolle und erfasst automatisch die Aufenthaltsdauer jedes Reisenden im Schengen-Raum. • Unternehmen müssen die Einhaltung der 90/180-Tage-Regel für visumfreie Mitarbeitende strenger überwachen. • Reisende aus der Region sollten im März mit etwas längeren Bearbeitungszeiten rechnen.