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Irland verlängert den vorübergehenden EU-Schutz für ukrainische und andere vertriebene Staatsangehörige bis zum 4. März 2027

März 5, 2026
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Irland verlängert den vorübergehenden EU-Schutz für ukrainische und andere vertriebene Staatsangehörige bis zum 4. März 2027
Irland hat seit dem groß angelegten Einmarsch Russlands im Jahr 2022 mehr als 76.000 ukrainischen Staatsbürgern sowie einer kleineren Zahl von Familienangehörigen aus Drittstaaten das Recht eingeräumt, sich im Land gemäß der EU-Richtlinie zum vorübergehenden Schutz aufzuhalten. Diese Aufenthaltsgenehmigungen wären ursprünglich am 4. März 2026 ausgelaufen, was bei Arbeitgebern, Schulen und vor allem den Betroffenen, die sich in Arbeit, Studium und das irische Gemeinschaftsleben integriert haben, Besorgnis ausgelöst hatte.

Am 4. März 2026 gab der Minister für Justiz, Inneres und Migration bekannt, dass **alle bestehenden Genehmigungen zum vorübergehenden Schutz automatisch um weitere 12 Monate bis zum 4. März 2027 verlängert werden**. Inhaber des gelben „Temporary Protection Certificate“ müssen keinen neuen Antrag stellen; das abgelaufene Zertifikat gilt weiterhin als Nachweis für den rechtmäßigen Aufenthalt und den Anspruch auf damit verbundene staatliche Leistungen. Allerdings müssen die Betroffenen ihre Irish Residence Permit (IRP) bei Ablauf erneuern.

Irland verlängert den vorübergehenden EU-Schutz für ukrainische und andere vertriebene Staatsangehörige bis zum 4. März 2027


Diese Entscheidung bringt Irland in Einklang mit der Empfehlung der Europäischen Kommission, den vorübergehenden Schutz mindestens bis März 2027 aufrechtzuerhalten. Für Arbeitgeber bedeutet dies, dass keine kurzfristigen Änderungen bei den Arbeitsgenehmigungen erforderlich sind und Mitarbeiter weiterhin legal beschäftigt werden können. Schulen und Universitäten können die Einschreibungen für das Studienjahr 2026/27 abschließen, ohne dass der rechtliche Status der Studierenden infrage steht. Auch Banken und Vermieter wurden informiert, dass das abgelaufene Zertifikat zusammen mit der Ministerialverfügung weiterhin als gültiger Nachweis für den Aufenthalt gilt.

Migrationsberater begrüßen die Verlängerung als Entlastung, empfehlen Unternehmen jedoch, ihre Personalakten zu überprüfen: Viele ukrainische Mitarbeiter sind bald zwei Jahre beschäftigt und könnten nun Wege über Critical Skills oder General Employment Permits prüfen, die langfristige Sicherheit bieten. NGOs begrüßen die Klarheit, fordern jedoch weiterhin einen mehrjährigen Rahmen, damit Betroffene nicht „von Genehmigung zu Genehmigung leben“ müssen.

Für Mobility-Manager lautet die Botschaft: Aktualisieren Sie Umzugshandbücher, informieren Sie Lohn- und HR-Teams über den erwarteten Anstieg der IRP-Karten-Erneuerungen in den kommenden Monaten und kommunizieren Sie frühzeitig mit den Travel-Risk-Teams. Obwohl das gelbe Zertifikat weiterhin für die Einreise gültig ist, benötigen Fluggesellschaften möglicherweise Zeit, um ihre Systeme anzupassen – Reisende sollten daher bei der Rückkehr nach Irland eine ausgedruckte Kopie der Ministerialverfügung mitführen.
Quelle: Erickson Immigration Group

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