
In einer am 5. März veröffentlichten gesetzlichen Überprüfung erklärten Enterprise-Minister Peter Burke und Kleinunternehmensminister Alan Dillon das irische Recht-auf-Homeoffice-System für erfolgreich. Das 2023 eingeführte Regelwerk gibt allen Arbeitnehmern mit mindestens sechs Monaten Betriebszugehörigkeit das gesetzliche Recht, eine Remote- oder Hybrid-Arbeitsregelung zu beantragen, wobei Arbeitgeber feste Fristen für die Antwort einhalten müssen. Laut der ersten dreijährigen Überprüfung wurden 94 % der im Jahr 2025 eingereichten Anträge ganz oder teilweise genehmigt, und Arbeitgeber berichteten von „minimalem Verwaltungsaufwand“.
Obwohl die Bilanz positiv ist, ist die Nutzung noch ungleich verteilt. Umfragen zeigen, dass das Wissen über dieses Recht in ländlichen Regionen und bei kleineren Unternehmen am geringsten ist. Um diese Lücke zu schließen, haben die Minister eine nationale Informationskampagne angeordnet und die Workplace Relations Commission beauftragt, einen verbesserten, benutzerfreundlichen Verhaltenskodex zu erstellen. Antrags- und Entscheidungsvorlagen werden standardisiert und Fristen klarer definiert, was es insbesondere neuen Mitarbeitenden, die nach Irland ziehen, erleichtert, hybride Arbeitsmodelle vor dem Umzug auszuhandeln.
Für internationale Arbeitgeber sind die Ergebnisse von Bedeutung. Remote- und Hybrid-Arbeitsmodelle fließen inzwischen routinemäßig in Kostenkalkulationen und Steueransässigkeitsberechnungen für Entsendungen ein. Die Überprüfung bestätigt, dass das irische System funktioniert und voraussichtlich nicht grundlegend geändert wird – was globale Mobilitätsmanager mit der dringend benötigten Planungssicherheit versorgt.
Der Bericht weist jedoch auf eine geringe Bekanntheit von Steuererleichterungen für das Homeoffice hin und fordert die Steuerbehörde Revenue auf, die entsprechenden Leitlinien noch vor Jahresende zu aktualisieren; Lohnbuchhaltungsteams sollten auf neue E-Briefe achten. Die Minister verknüpfen das Thema Remote-Arbeit auch mit der regionalen Entwicklung. Mit inzwischen 429 angeschlossenen Hubs im National Hub Network will die Regierung mehr entsandte Mitarbeitende dazu bewegen, sich außerhalb Dublins niederzulassen. IDA Ireland berichtete dem Überprüfungsgremium, dass Unternehmen, die sich für Cork oder Galway entscheiden, das Remote-Arbeitsmodell als entscheidenden Vorteil bei der Gewinnung von Talenten anführen.
Nächste Schritte: Der neue Verhaltenskodex soll bis Juni ausgearbeitet werden; eine landesweite Medienkampagne ist für den Sommer geplant; die nächste gesetzliche Überprüfung ist für 2029 vorgesehen. Bis dahin sollten Arbeitgeber ihre bestehenden Richtlinien mit dem kommenden Kodex abgleichen und sicherstellen, dass Entscheidungsbegründungen dokumentiert werden – ein wichtiger Schutz bei möglichen zukünftigen Streitigkeiten vor der Workplace Relations Commission.
Obwohl die Bilanz positiv ist, ist die Nutzung noch ungleich verteilt. Umfragen zeigen, dass das Wissen über dieses Recht in ländlichen Regionen und bei kleineren Unternehmen am geringsten ist. Um diese Lücke zu schließen, haben die Minister eine nationale Informationskampagne angeordnet und die Workplace Relations Commission beauftragt, einen verbesserten, benutzerfreundlichen Verhaltenskodex zu erstellen. Antrags- und Entscheidungsvorlagen werden standardisiert und Fristen klarer definiert, was es insbesondere neuen Mitarbeitenden, die nach Irland ziehen, erleichtert, hybride Arbeitsmodelle vor dem Umzug auszuhandeln.
Für internationale Arbeitgeber sind die Ergebnisse von Bedeutung. Remote- und Hybrid-Arbeitsmodelle fließen inzwischen routinemäßig in Kostenkalkulationen und Steueransässigkeitsberechnungen für Entsendungen ein. Die Überprüfung bestätigt, dass das irische System funktioniert und voraussichtlich nicht grundlegend geändert wird – was globale Mobilitätsmanager mit der dringend benötigten Planungssicherheit versorgt.
Der Bericht weist jedoch auf eine geringe Bekanntheit von Steuererleichterungen für das Homeoffice hin und fordert die Steuerbehörde Revenue auf, die entsprechenden Leitlinien noch vor Jahresende zu aktualisieren; Lohnbuchhaltungsteams sollten auf neue E-Briefe achten. Die Minister verknüpfen das Thema Remote-Arbeit auch mit der regionalen Entwicklung. Mit inzwischen 429 angeschlossenen Hubs im National Hub Network will die Regierung mehr entsandte Mitarbeitende dazu bewegen, sich außerhalb Dublins niederzulassen. IDA Ireland berichtete dem Überprüfungsgremium, dass Unternehmen, die sich für Cork oder Galway entscheiden, das Remote-Arbeitsmodell als entscheidenden Vorteil bei der Gewinnung von Talenten anführen.
Nächste Schritte: Der neue Verhaltenskodex soll bis Juni ausgearbeitet werden; eine landesweite Medienkampagne ist für den Sommer geplant; die nächste gesetzliche Überprüfung ist für 2029 vorgesehen. Bis dahin sollten Arbeitgeber ihre bestehenden Richtlinien mit dem kommenden Kodex abgleichen und sicherstellen, dass Entscheidungsbegründungen dokumentiert werden – ein wichtiger Schutz bei möglichen zukünftigen Streitigkeiten vor der Workplace Relations Commission.
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Irland.Mehr von Irland
Alle anzeigen
Rat für Justiz und Inneres der EU leitet Countdown zum Migrationspakt ein – Was das für Irland bedeutet
Überarbeitung des britischen Einwanderungsregelwerks (HC 1691) – Irische Arbeitgeber sehen sich mit höheren Sponsoringkosten konfrontiert