
Bei ihrem Treffen in Brüssel am 5. und 6. März setzten die EU-Justiz- und Innenminister – vertreten durch Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin – freiwillige Rückführungen und die Stabilität des Schengen-Raums ganz oben auf die Frühjahrstagung. Die Minister begrüßten den „kürzlichen Rückgang irregulärer Grenzübertritte“ und waren sich einig, dass die Glaubwürdigkeit der EU-Migrationspolitik von einer schnelleren Durchsetzung von Rückkehrentscheidungen abhängt. Frankreich schloss sich Deutschland, Italien und weiteren Ländern an und forderte von der Kommission klarere Anreize für Drittstaatsangehörige, die Rückkehrhilfen annehmen, darunter vereinfachte Wiedereinreiseverbote bei Nichteinhaltung. Paris unterstützte zudem den Vorschlag Zyperns zur Einrichtung einer technischen Arbeitsgruppe für eine neue EU-weite Visastrategie zur Eindämmung von Sekundärbewegungen – ein Thema, das an den Alpen- und Kanalgrenzen Frankreichs besonders spürbar ist.
Sicherheitsfragen dominierten die Nachmittagssitzung. Mit Frontex und Europol am Tisch tauschten die Minister – darunter auch Frankreich – Informationen über die Auswirkungen der Konflikte in Syrien und Iran auf Europa aus. Die Delegationen forderten ein beschleunigtes Update zum Stand des Ein- und Ausreisesystems (EES), da Frankreich 2027 mehrere große Sportveranstaltungen ausrichten wird. Für Mobilitätsakteure ist die wichtigste Erkenntnis, dass der politische Schwung für Rückführungen zu strengeren Sanktionen gegen Fluggesellschaften bei der Beförderung unzureichend dokumentierter Passagiere und zu verschärften Ausreisekontrollen an französischen Flughäfen führen könnte. Unternehmen, die Personal verlagern, sollten beobachten, ob die bevorstehenden „Gesamtrouten“-Partnerschaften mit Libanon und Libyen Auswirkungen auf Transitvisapflichten haben.
Ein Folgetreffen der Minister ist für den 11. bis 12. Juni in Nikosia geplant, zeitgleich mit dem vollständigen Inkrafttreten des EU-Migrations- und Asylpakts. Die französische Delegation kündigte an, ein Non-Paper zur Balance zwischen schnellen Rückführungen und den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes zu verbreiten – ein Signal, dass Paris trotz verschärfter Regeln für irreguläre Migranten weiterhin Talente mit hoher Qualifikation willkommen heißen will.
Sicherheitsfragen dominierten die Nachmittagssitzung. Mit Frontex und Europol am Tisch tauschten die Minister – darunter auch Frankreich – Informationen über die Auswirkungen der Konflikte in Syrien und Iran auf Europa aus. Die Delegationen forderten ein beschleunigtes Update zum Stand des Ein- und Ausreisesystems (EES), da Frankreich 2027 mehrere große Sportveranstaltungen ausrichten wird. Für Mobilitätsakteure ist die wichtigste Erkenntnis, dass der politische Schwung für Rückführungen zu strengeren Sanktionen gegen Fluggesellschaften bei der Beförderung unzureichend dokumentierter Passagiere und zu verschärften Ausreisekontrollen an französischen Flughäfen führen könnte. Unternehmen, die Personal verlagern, sollten beobachten, ob die bevorstehenden „Gesamtrouten“-Partnerschaften mit Libanon und Libyen Auswirkungen auf Transitvisapflichten haben.
Ein Folgetreffen der Minister ist für den 11. bis 12. Juni in Nikosia geplant, zeitgleich mit dem vollständigen Inkrafttreten des EU-Migrations- und Asylpakts. Die französische Delegation kündigte an, ein Non-Paper zur Balance zwischen schnellen Rückführungen und den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes zu verbreiten – ein Signal, dass Paris trotz verschärfter Regeln für irreguläre Migranten weiterhin Talente mit hoher Qualifikation willkommen heißen will.
Quelle: European Commission – DG HOME