
Am 13. März 2026 hat die Regierung von Ontario Änderungen eingeführt, die es Kommunen erlauben, Einzelhändler von den Schließungspflichten an den Feiertagen Family Day und Victoria Day auszunehmen. Die Ankündigung des Ministeriums für Arbeit, Einwanderung, Ausbildung und Kompetenzentwicklung wird als Gewinn für die Verbraucherfreiheit dargestellt, hat aber auch Auswirkungen auf die globale Mobilität von Arbeitgebern, die Schichtbetriebe führen oder kurzfristige Einsätze während der wichtigen Frühlingsreisezeiten Kanadas organisieren.
Nach dem Retail Business Holidays Act müssen die meisten großen Einzelhandelsgeschäfte an den beiden gesetzlichen Feiertagen derzeit schließen, es sei denn, sie befinden sich in ausgewiesenen Tourismuszonen. Mit Inkrafttreten der neuen Regelung können Stadträte Verordnungen erlassen, die längere Öffnungszeiten erlauben. Für ausländische Mitarbeiter bei komprimierten Projekten – etwa deutsche Ingenieure, die über ein langes Wochenende Anlagen installieren, oder US-Berater, die für Montagstermine anreisen – verringert die Änderung die logistischen Hürden, etwa beim Einkauf von Lebensmitteln, Kinderbedarf oder Fahrkarten an Feiertagen.
Arbeitnehmervertreter hatten gewarnt, dass die Verpflichtung zur Arbeit an Feiertagen besonders niedrig bezahlte, eingewanderte Beschäftigte benachteiligen könnte. Die Provinz betont jedoch, dass die bestehenden Schutzbestimmungen des Employment Standards Act weiterhin gelten. Arbeitgeber müssen weiterhin Zuschläge zahlen und dürfen Mitarbeiter, die den Feiertag freinehmen möchten, nicht benachteiligen.
Aus Compliance-Sicht sollten Mobility-Manager die Einsatzverträge und Tagessatzregelungen überprüfen, um die Möglichkeit von Feiertagsarbeit und höheren Überstundenzuschlägen abzubilden. Es wird erwartet, dass die Kommunen schnell handeln: Das Wirtschaftsentwicklungskomitee Torontos wird im nächsten Monat eine generelle Ausnahmeregelung prüfen, und Grenzstädte wie Windsor, deren Einzelhandel stark von US-Kunden abhängt, haben bereits ihre Unterstützung signalisiert.
Bei breiter Umsetzung könnte sich Ontarios Einzelhandelslandschaft an Feiertagen schrittweise an Provinzen wie Alberta angleichen, wo die meisten Geschäfte bereits geöffnet sind, was die Planung grenzüberschreitender Einsätze erleichtern würde.
Nach dem Retail Business Holidays Act müssen die meisten großen Einzelhandelsgeschäfte an den beiden gesetzlichen Feiertagen derzeit schließen, es sei denn, sie befinden sich in ausgewiesenen Tourismuszonen. Mit Inkrafttreten der neuen Regelung können Stadträte Verordnungen erlassen, die längere Öffnungszeiten erlauben. Für ausländische Mitarbeiter bei komprimierten Projekten – etwa deutsche Ingenieure, die über ein langes Wochenende Anlagen installieren, oder US-Berater, die für Montagstermine anreisen – verringert die Änderung die logistischen Hürden, etwa beim Einkauf von Lebensmitteln, Kinderbedarf oder Fahrkarten an Feiertagen.
Arbeitnehmervertreter hatten gewarnt, dass die Verpflichtung zur Arbeit an Feiertagen besonders niedrig bezahlte, eingewanderte Beschäftigte benachteiligen könnte. Die Provinz betont jedoch, dass die bestehenden Schutzbestimmungen des Employment Standards Act weiterhin gelten. Arbeitgeber müssen weiterhin Zuschläge zahlen und dürfen Mitarbeiter, die den Feiertag freinehmen möchten, nicht benachteiligen.
Aus Compliance-Sicht sollten Mobility-Manager die Einsatzverträge und Tagessatzregelungen überprüfen, um die Möglichkeit von Feiertagsarbeit und höheren Überstundenzuschlägen abzubilden. Es wird erwartet, dass die Kommunen schnell handeln: Das Wirtschaftsentwicklungskomitee Torontos wird im nächsten Monat eine generelle Ausnahmeregelung prüfen, und Grenzstädte wie Windsor, deren Einzelhandel stark von US-Kunden abhängt, haben bereits ihre Unterstützung signalisiert.
Bei breiter Umsetzung könnte sich Ontarios Einzelhandelslandschaft an Feiertagen schrittweise an Provinzen wie Alberta angleichen, wo die meisten Geschäfte bereits geöffnet sind, was die Planung grenzüberschreitender Einsätze erleichtern würde.
Quelle: Ontario Newsroom
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