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Großbritannien erhöht Gebühr für elektronische Reisegenehmigung um 25 % – Österreichische Reisende werden zu frühzeitiger Antragstellung und Budgetplanung aufgefordert

Apr. 3, 2026
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Großbritannien erhöht Gebühr für elektronische Reisegenehmigung um 25 % – Österreichische Reisende werden zu frühzeitiger Antragstellung und Budgetplanung aufgefordert
Ab dem 8. April 2026 erhöht das britische Innenministerium die Gebühr für die elektronische Reisegenehmigung (ETA) von 16 auf 20 Pfund (ca. 23 Euro). Der österreichische Autofahrerclub ÖAMTC, der die Änderung zuerst bekannt gab, warnt, dass der höhere Preis Teil eines größeren Trends zu datenintensiven, kostenpflichtigen Grenzsystemen ist, die Geschäftsreisende nicht mehr ignorieren können. Die ETA ist seit Ende 2025 für visumfreie EU- und EWR-Bürger, darunter auch Österreicher, verpflichtend. Obwohl die Genehmigung für mehrere Kurzaufenthalte innerhalb von zwei Jahren gilt, muss sie vor dem Einsteigen in Flugzeuge, Fähren oder Eurostar-Züge ins Vereinigte Königreich vorliegen.

Die ÖAMTC-Reiseexpertin Dagmar Redel rät daher Firmenreiseleitern, mindestens 72 Stunden – besser mehrere Wochen – Vorlaufzeit bei der Reiseplanung einzuplanen, da Fluggesellschaften die Beförderung verweigern, wenn die ETA nicht genehmigt ist. In der Praxis sollten österreichische Unternehmen, die Berater, Ingenieure oder Vertriebsteams ins Vereinigte Königreich entsenden, ihre internen Reiserichtlinien anpassen: Die höheren Gebühren müssen von den Kostenstellen getragen werden, und Reisende müssen das ETA-Formular selbst ausfüllen, da es Sicherheitsangaben enthält, die nicht delegiert werden dürfen.

Großbritannien erhöht Gebühr für elektronische Reisegenehmigung um 25 % – Österreichische Reisende werden zu frühzeitiger Antragstellung und Budgetplanung aufgefordert


Beschaffungsabteilungen werden zudem angewiesen, Mitarbeiter von inoffiziellen Websites fernzuhalten, die bis zu 100 Euro für „Hilfe“ verlangen, aber oft ungültige Dokumente liefern. Experten weisen darauf hin, dass die britische Gebührenerhöhung einem globalen Trend folgt: Die USA überarbeiten ihre ESTA-Fragebögen, Kanadas eTA wird überprüft, und die EU führt noch in diesem Jahr ihr eigenes ETIAS-System für Besucher aus Drittstaaten ein – was weitere Preissteigerungen auf Gegenseitigkeit wahrscheinlich macht.

Für österreichische Reisende, deren Arbeit regelmäßig mehrere Rechtsräume umfasst, werden digitale Einreisegenehmigungen zunehmend zu einem festen und wachsenden Posten im Mobilitätsbudget. Indem österreichische Firmen die zusätzlichen 4 Pfund pro Reisendem einkalkulieren und die Vorlaufzeiten strenger kontrollieren, können sie Störungen minimieren. Wer sich nicht anpasst, riskiert, dass Last-Minute-Reisen – und lukrative Geschäfte – am Check-in scheitern.
Quelle: Heute.at

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