
Euro Weekly News berichtet, dass der Ansturm auf Termine zur Aufenthaltsgenehmigung am 3. April 2026, dem ersten Arbeitstag nach Ostern, neue Rekordhöhen erreichte. Antragsteller in Madrid, Valencia und Málaga berichten, dass sie bereits um 4 Uhr morgens aufwachen, um die Website der Regierung für Terminvereinbarungen (cita previa) zu aktualisieren – oft ohne Erfolg, da keine neuen Termine freigegeben werden. Laut dem Bericht hat dieser Engpass einige potenzielle Bewohner dazu gebracht, bis zu 200 € an illegale Vermittler zu zahlen, die Bots einsetzen, um Termine sofort nach deren Freischaltung zu ergattern.
Hinter dem Chaos steckt eine perfekte Sturmfront: ein pandemiebedingter Anstieg britischer Staatsbürger, die von touristischen Aufenthalten auf nicht-ergänzende Visa umsteigen, lateinamerikanische Studierende, die vor einer Erhöhung der Studiengebühren ihren Status sichern wollen, sowie eine bevorstehende Regularisierungskampagne, die bis zu eine halbe Million zusätzliche Nutzer ins System spülen könnte.
Das Ministerium für Integration und Migration bestätigt, dass sich die Wartezeiten seit Januar verdreifacht haben, und verspricht einen neuen Algorithmus zur Warteschlangenverwaltung bis Mitte April. Unternehmen spüren die Auswirkungen bereits deutlich. Multinationale Konzerne berichten von Projektverzögerungen, da neue Mitarbeiter mit hochqualifizierten Visa die Fingerabdruckabgabe nicht innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen 30 Tage abschließen konnten, was erneute Anträge erforderlich macht. Einige Personalabteilungen fliegen Führungskräfte in kleinere Provinzen, in denen noch Termine verfügbar sind – eine kostspielige Lösung, die zudem das Risiko von Verfahrensfehlern birgt, wenn die gemeldete Adresse des Antragstellers woanders liegt.
Rechtsanwälte raten Unternehmen, Pufferzeiten in Einsatzpläne einzubauen, Antragsformulare vorab auszufüllen und das Portal zu festgelegten Zeiten (typischerweise Mitternacht und 8 Uhr morgens) zu aktualisieren. Sie warnen außerdem, dass die Zahlung an Vermittler den Termin ungültig machen kann, wenn dies entdeckt wird, was den Antragstellern den legalen Aufenthalt verwehrt.
Langfristig fordern Experten die Regierung auf, eine e-ID-Verifizierung zu integrieren, damit Routineverlängerungen vollständig online abgewickelt werden können und persönliche Termine für Erstbewerber frei bleiben. Bis dahin sollten Mobilitätsmanager die lokale Terminverfügbarkeit täglich überwachen und eine Umverteilung der Entsandten auf die 52 Provinzämter Spaniens in Betracht ziehen, um die Belastung auszugleichen.
Hinter dem Chaos steckt eine perfekte Sturmfront: ein pandemiebedingter Anstieg britischer Staatsbürger, die von touristischen Aufenthalten auf nicht-ergänzende Visa umsteigen, lateinamerikanische Studierende, die vor einer Erhöhung der Studiengebühren ihren Status sichern wollen, sowie eine bevorstehende Regularisierungskampagne, die bis zu eine halbe Million zusätzliche Nutzer ins System spülen könnte.
Das Ministerium für Integration und Migration bestätigt, dass sich die Wartezeiten seit Januar verdreifacht haben, und verspricht einen neuen Algorithmus zur Warteschlangenverwaltung bis Mitte April. Unternehmen spüren die Auswirkungen bereits deutlich. Multinationale Konzerne berichten von Projektverzögerungen, da neue Mitarbeiter mit hochqualifizierten Visa die Fingerabdruckabgabe nicht innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen 30 Tage abschließen konnten, was erneute Anträge erforderlich macht. Einige Personalabteilungen fliegen Führungskräfte in kleinere Provinzen, in denen noch Termine verfügbar sind – eine kostspielige Lösung, die zudem das Risiko von Verfahrensfehlern birgt, wenn die gemeldete Adresse des Antragstellers woanders liegt.
Rechtsanwälte raten Unternehmen, Pufferzeiten in Einsatzpläne einzubauen, Antragsformulare vorab auszufüllen und das Portal zu festgelegten Zeiten (typischerweise Mitternacht und 8 Uhr morgens) zu aktualisieren. Sie warnen außerdem, dass die Zahlung an Vermittler den Termin ungültig machen kann, wenn dies entdeckt wird, was den Antragstellern den legalen Aufenthalt verwehrt.
Langfristig fordern Experten die Regierung auf, eine e-ID-Verifizierung zu integrieren, damit Routineverlängerungen vollständig online abgewickelt werden können und persönliche Termine für Erstbewerber frei bleiben. Bis dahin sollten Mobilitätsmanager die lokale Terminverfügbarkeit täglich überwachen und eine Umverteilung der Entsandten auf die 52 Provinzämter Spaniens in Betracht ziehen, um die Belastung auszugleichen.
Quelle: Euro Weekly News
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